28. Dezember 2013

Schon wieder vorbei.

von Weheart // User: Yuliya
Frohe Weihnachten....
oder so. Denn ich komme damit natürlich verspätet. In letzter Zeit hatte ich weder die Zeit, noch die Muse euch ein bisschen zu berichten. Das tut mir Leid und soll nun auch nachgeholt werden C: Das wichtigste der letzten Tage waren natürlich die Weihnachtsfeiertage. Ich versuche, das für euch einfach einmal zu beschreiben:

Am Morgen des Heiligabend, womöglich heißt das dann ja Heiligmorgen, schmückte ich den Baum und bereitete den traditionellen Kartoffelsalat zu. Eigentlich ist dies die Aufgabe meiner Mama, die aber leider ein bisschen in Zeitdruck war und mit meinem Papa in die Stadt zum Arzt musste. Pünktlich, als ich den Kartoffel fast fertig hatte, kamen meine Eltern wieder und auch mein Onkel samt Familie trudelte ein. Wir aßen zusammen und saßen noch ein wenig zusammen, ehe sich mein Freund auf den Weg zu seinen Eltern begab und mein Onkel zu meiner Großtante fuhr. Im engsten Kreise also, Mama, Papa und ich, verteilten wir dann die Geschenke. Ein wirklich schöner Moment, wie jedes Jahr eigentlich. Eigentlich traf dieses Jahr jedes Geschenk voll ins Schwarze, was dann umso schöner war. Wir ließen den Tag dann in Ruhe ausklingen.

Der nächste Tag, der erste Weihnachtsfeiertag also, begann schon etwas turbulenter. Wir standen schon früh auf, da es in der Küche nur wenig später stressig zugehen würde. Mama kreiselte förmlich in der Küche, wollte sich aber auch nicht helfen lassen. Zu Mittag trafen dann Tante und Onkel, samt Kindern, wieder ein und wir aßen gemeinsam. Auch Kaffee tranken wir noch gemeinsam. Ich war dann allerdings ganz dankbar, als alle wieder fort waren. Die Familie meines Onkels bringt turbulentes Leben ins Haus, was auf Dauer wirklich anstrengend sein kann. 

Den dritten Weihnachtsfeiertag verbrachten wir im engsten Kreis. Mein Freund und meine Eltern. Wir aßen zu Mittag lecker Wildschweingulasch und gönnten uns ein Stück vom am Vortag übrig gebliebenen Kuchen. 

Das waren meine Weihnachten 2013 und bis auf den stressigen Anteil des zweiten Tages war es wieder einmal wunderschön. Ich bin eben eh so ein richtiger Weihnachtsmensch.

Die restlichen Ferien werden dann sicher auch schon. Gestern Abend waren mein Freund und ich im Kino zu Catching Fire ♥ Zu Silvester wird es dieses Jahr wieder ganz nach meinem Geschmack sein; Raclette am Abend, dann gemütlicher Familienabend und Mitternacht wird dann das neue Jahr im Kreise der Allerliebsten begrüßt. 

Ich hoffe, ihr hattet ebenfalls schöne Weihnachten ♥ 

4. Dezember 2013

Rezension: Tartufo v. Zdral

Titel: Tartufo
Autor: Wolfgang Zdral
Verlag: Heyne
Seiten: 352
Preis: 8,95 €

Inhalt

Matteo Gobetti. Einfach tot! In der Nähe seines Bauernhofes, den er gemeinsam mit Haushälterin Maria, seinem Sohn Paolo und dessen Ehefrau Eleonora bewohnt, wird der leblose Körper des Trüffelsuchers, der Verdi, gutes Essen und Wein liebt, gefunden. Seinem Trüffelschwein Leonardo bricht das Herz. Er und seine Freunde, das junge Schwein Caruso, die benachbarte Schweinedame Cleopatra  und die zwei Wildschweine Diogenes und Hannibal,  glauben nicht an einen Unfall. Grund zum Mord gibt es genug. Denn schon allein Matteos Trüffelkarte, auf der alle wichtigen Fundorte verzeichnet sind, ist Gold wert und Objekt der Begierde verschiedener Leute. Doch wer war nun der Mörder? Matteos Sohn, der an das Erbe heran wollte? Die gierigen Nachbarn? Oder doch die karriereveressene Trüffelhändlerin Rebecca? 

Während Kommissar Grifone im Dunkeln tappt, beginnen Leonardo und seine Freunde, die Ermittlungen selbst in die Hand - pardon - in den Rüssel zu nehmen. Und werden dabei fündig! Mithilfe des Verdi-kennenden Jungschweins Caruso lösen sie die von Matteo hinterlassenen Rätsel und kommen so allmählich auf die Schliche der Trüffelkarte und decken ganz nebenbei ein dunkles Familiengeheimnis auf.

Meinung

Schon beim Lesen des Klappentextes dachte ich an Glennkill. Der Besitzer eines Tiers stirbt auf merkwürdige Weise und dann ermittelt das Tier? Klingt mir stark nach dem Schafskrimi. Und das Lesen hat meinen Eindruck nicht verändert: Tartufo erinnert stark an den Krimiroman von Leonie Swann. Wer dem Roman das aber verzeihen kann und möchte, kommt voll auf seine Kosten. Tartufo ist ein wirklich urkomischer Roman. Zdral wirft immer wieder witzige Passagen ein, in denen die menschlichen Größen auf die Schweine umgemünzt werden. So zum Beispiel:

"Na dann leg mal los, du Minnesänger." Hannibal deutete auf die Tür. Vielleicht gelang der Plan und Diogenes trällerte tatsächlich wie Carusos Vorfahre Walther von der Schweineweide. Dem hatten Burgfräulein nach seinem musikalischen Vortrag reihenweise ihre Nachthemden zugeworfen. Und ihre Nachttöpfe."

Bemerkenswert finde ich zudem die Kenntnis des Autors. Beim Lesen erwecken die kleinen Details den Eindruck, als habe Zdral sich sehr ausführlich mit der Materie beschäftigt, wenn er nicht sogar selbst praktische Erfahrungen gesammelt hat. Einen kleinen Abzug bekommt der Roman, weil die Idee eben nicht neu ist. Aber da es sich um einen wirklich witzigen und liebevoll geschriebenen Roman handelt, gebe ich vier Punkte.

Zitate

Eingeborene in Deutschland vom Stamm der Bayern tragen stolz Eberzähne an silbernen Ketten zu ihren Lederhosen, wenn sie bei ihren Bierfesten auf die Balz gehen. [...] Keiner aus diesem Bergvolk käme auf die Idee sich einen Hundezahn umzuhängen.

Ihre verkümmerten Geruchsdetektoren reichten gerade mal, alte Socken hinterm Schrank zu bemerken - oder offene Klotüren. Grobzeug, für diffizile Aufgaben ungeeignet.  


 

28. November 2013

Was bald kommt.

Huhu ihr Lieben :)

Heute gibt es wieder einmal einen kleineren Zwischenpost. Nämlich, was euch in naher Zukunft an Rezensionen erwartet! Fertig gelesen habe ich Grimms Wörter von Günter Grass. Die Rezension wird direkt in den nächsten Tagen folgen. Und dann habe ich folgende Bücher derzeit aus der Bücherei entliehen, sodass ich sie auch bald rezensieren werde:

  1. Tortufo v. Zdral
  2. Engelszorn v. Singh
  3. Fortunas Tochter v. Allende
  4. Duncan Campbell v. Defoe
  5. Mein Jahrhundert v. Grass
  6. Der Schneeleopard v. Aitmatow
  7. Schuld u. Sühne v. Dostojewski
  8. Der Übergang v. Cronin
  9. Die Liebe zu Zeiten der Cholera  v. Garcia Marques
  10. Engelsdunkel v. Singh
  11. The Fellowship Of The Ring v. Tolkien
  12. Die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär - Moers
  13. Ronja Räubertochter v. Lindgren
  14. Momo v. Ende
  15. Die Vermessung der Welt v. Kehlmann
  16. Lycidas v. Marzi 
Wie ihr seht hab ich mir viel vorgenommen :D Mal schauen, dass ich auch wirklich alle Bücher schaffe. Was lest ihr denn so zur Zeit? 

27. November 2013

Bedenken.

B wie Bedenken

Bedenken sind ein Zeichen von Unsicherheit. Sich selbst nicht sicher sein. Bei dem, was man tut. Bei dem, was man fühlt. Bei dem, was andere im Bezug auf einen fühlen oder tun. Bedenken hat jeder Mensch. Andere mehr, andere weniger.

Ich gehöre zu der verdammten Sorte der Zuvielbedenker. Ich zerbreche mir über Gott und die Welt den Kopf. Über Dinge, die mich eigentlich nichts angehen. Dinge, die gar nicht so schlimm sind und ich derjenige bin, der den Teufel an die Wand malt. Indem man Bedenken hat, stellt man etwas in Frage.  Und ich stelle zuviel in Frage. Häufig stelle ich mein gesamtes Handeln in Frage. 

Dabei geht es nicht nur mir so. Im Internet kursieren schließlich genügend Sprüche rund um die nicht still halten wollenden Gedanken. Ich kenne genug Menschen, die wegen ihrer vielen Bedenken abends nicht ruhig einschlafen können, keinen Schlaf finden weil ihre Gedanken auf Hochtouren laufen. Es scheint mir, als seien die Menschen zu unsicher. Sich ihrer selbst nicht sicher. Dessen, was sie tun. Und mit Sicherheit können einige von euch das auch nachvollziehen, zweifeln selbst gern an sich selbst. Dabei sind die meisten Selbstzweifel Gift für das Glück und unnötig, weil nicht begründet. Man ist mit sich selbst zu kritisch, oder? 

Häufig nehme ich mir vor, einfach weniger darüber nachzudenken. Einfach zu tun. Aber wie leicht lässt sich das sagen und wie schwer lässt es sich umsetzen? Wenn man selbst es fast nicht anders gewohnt ist, was will man machen? Die großen Psychologen unserer Zeit glauben, dass solche Unsicherheiten und Bedenken darauf zurückzuführen sind, in der Kindheit nicht genug Bestätigung bekommen zu haben. Zumindest von Seiten meiner Familie kann das aber bei mir nicht stimmen. Ich habe in meiner Familie stets Zuspruch, Bestätigung und Lob erfahren. Mir wurden viele Sorgen abgenommen, es wurde mir immer aus der Patsche geholfen. Vielleicht war aber gerade das Grund genug, dass es mir heute so schwer fällt, gelassen an die Dinge heran zu gehen? 

Oft grüble ich Stunden lang über Dinge nach, entwerfe Pläne - Worst Case Szenario wird auch immer ausgemalt. Darüber kann ich dann nicht schlafen, mir wird schlecht vor Bedenken. Ich schaffe es nicht, ruhiger an die Sache heran zu gehen.

Wie ist das bei euch? Habt ihr bestimmte Methoden und Strategien, um diese elenden Gedanken und Bedenken, diese Unsicherheiten loszuwerden? 

25. November 2013

Anders.

Hallo ihr Lieben!
Ich habe mir eine kleine Idee ausgedacht, die mir ganz gut gefällt - euch hoffentlich auch. Ich werde nun jeden Tag, oder zumindest so oft ich es schaffe, einen Post zu einem speziellen Thema verfassen. Und dabei arbeite ich das Alphabet ab. Das Thema soll dabei schon auch zu mir und meinem Leben passen. Bei der Umfrage hattet ihr ja auch dafür gewählt, dass ich mehr aus meinem (Universitäts-)Alltag erzähle. Heute möchte ich also beginnen.

A wie Anders.

Eigentlich denkt doch beinahe jeder, dass er anders sei. Jeder Mensch hebt sich vom anderen ab, natürlich. So soll das auch sein. In dem Glauben, dass wir anders sind, sind wir uns alle gleich. Doch wieso bin ich anders? 

Eigentlich begann das Ganze schon in meiner frühen Kindheit. Sobald ich in den Kindergarten gebracht wurde, weinte ich. Es war kaum möglich, mich mit den anderen Kindern zusammenzubringen. Es fiel mir schwer, den Kontakt zu Gleichaltrigen zu suchen. Meine Mama und mein Papa waren mir stets viel wichtiger. Ich bekam Strafen von der Kindergärtnerin für mein "Einzelgängersein". Dafür, dass ich meine Mama vermisste. Ich wurde in eine Gruppe gedrängt, in der ich mich nicht wirklich wohlfühlte. Aber - nach geläufiger Meinung damals - Kinder lieben Freunde und lieben es mit Gleichaltrigen zusammen zu sein. Mir wurde "befohlen" ebenfalls Spaß zu haben. Zum Glück war dies kein Zustand, den meine Eltern mitansehen konnten. Vielleicht war dies ein Fehler, doch ich musste nicht mehr so oft in den Kindergarten. Die Tätigkeit meiner Mama ließ es zu, dass ich am Morgen ein paar Stunden zum Kindergarten ging und dann zu Oma kam.

Und so zieht sich das bevorzugte Alleinsein durch mein Leben. In der Schule hatte ich immer wieder mal eine Freundin, vielleicht auch zwei. Ganz ohne wollte ich nicht dastehen. Aber es wurde mir schnell zu viel. Es wurde mir immer  zuviel. Bis heute. Intensivierte sich eine Freundschaft zu sehr, wurde die Distanz in Nähe umgebaut, flüchtete ich. Ich fühle mich nicht mehr wohl, wenn mir jemand zu nahe kommt. Einzige Ausnahme bilden meine Eltern und mein Freund. Ich kann mit dem, was Gleichaltrige toll finden, nichts anfangen. Ich trinke kein Alkohol, rühre nicht einmal einen Tropfen an. Ich verteufle das Rauchen und sitze lieber mit einem guten Buch im heimischen Sessel, als dass ich fortgehe. Mein liebster Ort auf der Welt? Mein Zuhause. Meine liebste Gesellschaft? Ich selbst oder meine Eltern/mein Freund. 

Aber macht mich das wirklich zu jemand anderem? Kürzlich unterhielt ich mich mit jemandem im Internet; das übliche belanglose Geplänkel wenn man einander nicht wirklich kennt. Wir kamen auf's Studium zu sprechen, darauf, dass ich von meiner Familie nicht fort möchte. Mir auch nich vorstellen kann, fort zu ziehen. Dass ich nicht gern fortgehe. All die Dinge. Dass mir soziale Situationen schwer fallen. Und da fragte mich mein Gegenüber: Kann es sein, dass du autistisch bist?


Soll das tatsächlich eine berechtigte Frage sein? Neugierig wie ich bin habe ich einige Tests im Internet gemacht, auch auf namhaften Seiten. Es handelte sich um einen zentralen, zugelassenen Test um gewisse Symptome zu identifizieren. Und tatsächlich, laut diesen Tests sollte ich mich untersuchen lassen. Mal ganz davon abgesehen, dass diese Tests ohnehin nicht besonders aussagekräftig sind, weil sie ohnehin bloß einen Fragekatalog abklappern ohne das Drumherum zu kennen: Wäre es denn so schlimm? Selbst WENN ich autistisch veranlagt wäre, würde ich es ändern wollen? Nein!

Zum einen glaube ich persönlich nicht, dass jeder der ein wenig wunderlich drauf ist und anders als die breite Masse gleich autistisch ist. Ich bin gern allein und scheue laute, turbulente Orte. Nun gut. Aber das ist doch nicht gleich ein Anzeichen für eine Entwicklungsstörung. Ich habe gewisse Ticks, die wohl auch auf dieses Syndrom hinweisen. Aber vielleicht habe ich auch wirklich einfach nur ein paar Ticks? Im Nachhinein finde ich es fast schon etwas ... unfreundlich? Die Person hat das definitiv nicht unfreundlich gemeint. Allerdings kommt es mir so vor, als suchten die Leute eine Entschuldigung dafür, wenn jemand sich vor Menschen scheut. Manche Situationen als unschön beurteilt, die andere erfreuen würde. Und so weiter. 

Den ganzen Quatsch mit Autismus (ob nun zutreffend oder nicht) wische ich bedenkenlos fort. Jeder sollte so leben, wie er es für sich selbst als richtig empfindet. So wie er sich wohlfühlt. Und ob das nun ein Lebensstil ist, der den anderen nicht passt, sollte dabei keine Rolle spielen! Ich bin zufrieden mit mir und der Welt - das ist die Hauptsache! 




Ich hoffe, euch hat der kleine Text ein bisschen gefallen. Mir ist es noch recht fremd, so über meine Gedanken öffentlich zu reden. Ich hoffe, dass sich daraus trotzdem etwas entwickeln kann, was für euch interessant ist und mich auch ein Stück weiterbringt.

Nun noch ein paar andere kleine Dinge, die ich interessieren könnten:
Ich habe nun meinen Praktikumsplatz sicher!  :) Morgen vormittag darf ich den Vertrag unterschreiben und in den Semesterferien werde ich dann mein 6-wöchiges Praktikum in der Bibliothek/Archiv absolvieren. Davon werde euch dann, zu gegebener Zeit, natürlich auch noch berichten.




24. November 2013

Wochenrückblick

Die Zeit vergeht wie im Flug. Der erste Schnee hat sich sanft auf das noch immer grüne Gras gelegt, es einfach unter sich . Doch das soll keine Anklage sein, denn ich liebe den Winter. Die Stille, die sanfte Ruhe, in die die Welt in dieser Zeit verfällt. Das reine, wunderschöne Weiß. Die eisige Wortlosigkeit. 

Hoffentlich sieht es auch bei uns bald schon so aus.
Bild gefunden auf weheart.com. 


Getan: Gelesen. Studiert. Tee getrunken. Trainiert.
Gegessen: Spinat. Fischstäbchen. Vegetarisches Mensaessen.
Getrunken: Wasser mit Himbeergeschmack. Tee.
Gesehen: Vampire Diaries.
Gehört: Stefan Biniak
Gelesen: Grimms Wörter v. G. Grass
Gedacht: Manche Probleme sind fest in unserem Kopf verankert, auch wenn die Lösung auf der Hand liegt.
Gefragt: Wie kann ich nun aus diesem Teufelskreis herauskommen?
Gefreut: Freier Freitag.
Geärgert: Ich stehe mir selbst im Weg.
Gewünscht: Dass ich es von vorn herein besser gemacht hätte.
Gekauft: Schwarzer Tee "Sommernachtstraum" & "Lemon".
Geklickt: Eigene Homepage. Diverse Spiele.
Geplant: Sanfter und rücksichtsvoller werden, im Umgang mit ALLEN.

Montag: Am Montag stand ich nicht gleich ganz früh mit auf, ich war zu müde. Als ich dann endlich wach war, frühstückte ich und verbrachte dann den Tag in der Uni.Da ich erst spät heimkam, bin ich bald schon darauf ins Bett.
Dientag: Eine andere Zugverbindung herausgesucht, entsprechend erst gegen 12 losgemusst. Dann gegen Abend auch eher heimgekommen. Trotzdem so müde, dass ich ins Bett gefallen bin.
Mittwoch: Früh aufgestanden, aus dem Bett geschaut: Schneeregen. Also lag der Ausritt flach. Bin trd. zum Pferdchen, bisschen Bodenarbeit gemacht.
Donnerstag: Zahnarzttermin am Morgen. Dann Schwimmen (45 Bahnen). Daraufhin bei Tantchen Kaffee getrunken. 
Freitag: Eigentlich Reitstunde geplant. Musste jedoch verschoben werden. Trd. ein bisschen mit Pferdchen gearbeitet.
Samstag: Gleich am Morgen zum Pferd. Unter Aufsicht der Reitlehrerin geübt. Erfolgserlebnis gehabt. Restlichen Tag ruhig verbracht, viel gelesen.
Sonntag: Den ganzen Tag mit Günter Grass verbringen. Ein bisschen bloggen. Musik hören.

Wie ihr seht, war meine Woche nicht wirklich spannend.  Wenn ich nicht in der Uni war, war ich beim Pferd oder ich habe gelesen. Das sind schließlich auch die Dinge, die ich am liebsten tue. 

17. November 2013

Motivation, wo bist du?!

Morgen beginnt die neue Woche. Im Moment blicke ich dem wirklich bloß müde und faul entgegen. Der morgige Tag wird für mich mit einem Seminar beginnen, kann ja noch ganz spannend sein. Dann aber eine Lesung, der ich mit gemischten Gefühlen gegenüberstehe und dann eine Lesung, die langweiliger nicht sein könnte. Nicht, dass die Lesung selbst nicht spannend ist und der Dozent ist auch sehr sympathisch. Aber da er seine Lesung als Buch herausgegeben hat und ich dieses schon durchgearbeitet habe, ist für mich all das eher langatmig und langweilig. Nun schön. Ehe ich über die kommende Woche meckere, gibt es hier nun erst einmal den Wochenrückblick ;) 

Wochenrückblick

Getan: Uni, Pferdchen, Gelesen, Musik gehört, Konzert
Gegessen: Spinat-Tortellini ♥
Getrunken: Wasser & Saft
Gesehen: Vampire Diaries
Gehört: Felix Meyer
Gelesen: Grimms Wörter v. G. Grass
Gedacht: Man muss über der Angst stehen.
Gefragt: Warum ist mir das passiert?
Gefreut: Felix Meyer Konzert *___*
Geärgert: Ich hätte es besser wissen müssen.
Gewünscht: Dass der Abend nie endet.
Gekauft: Fremdwörter Duden
Geklickt: DB Thüringen :D
Geplant: Mich diese Woche mehr ins Zeug legen :D

Montag: 04:00 aufstehen. Dann zur Uni. Mich freuen, dass ich später gehen kann als sonst. An der Schwedisch-Aktion vorbeischauen. Eher nach Hause gehen.
Dienstag: Schweden-Aktion voll genossen, zu Mittag Köttbullar gegessen. Dann auch noch Schwedisch-Kurs. Endlich heim. Mich von Papa am Zug abholen lassen. 
Mittwoch: Bewerbung geschrieben. Beim Pferd gewesen. Fehler begangen. Am Abend das Konzert von Felix Meyer *__*
Donnerstag: Im neuen Stadtbad gewesen. 1.000 Meter geschwommen. Sehr stolz auf mich gewesen.
Freitag: Uni. Nur kurz fort gewesen. Eher heim gekommen. Von Mama holen lassen. Tag genossen. Einkaufen gewesen. Schatz wieder da.
Samstag: Tag für mich genutzt. Am Abend zur Einstandsparty gewesen. Gar nicht so übel wie befürchtet.
Sonntag: Am Morgen beim Pferd gewesen. Ruhiger Tag. Nun absolut müde.

& sonst so? Ich werde euch diese Woche vielleicht ein kleines Künstlerportrait von Felix Meyer schreiben :) Ich finde, dieser Künstler muss beachtet werden! Selten habe ich so schöne, gefühlvolle und ansprechende Musik gehört. Live ein Hochgenuss! 


16. November 2013

Rezension: Die Bücherdiebin

Titel: Die Bücherdiebin
Autor: Markus Zusak
Verlag: Blanvalet Verlag
Seiten: 592
Preis: 19,95 € (gebundene Ausgabe)

Inhalt

Alles beginnt mit einem Zug, einem toten Jungen und Farben. Liesel Memminger fährt mit ihrer Mutter und ihrem Bruder nach München - in eine Pflegefamilie.  Doch noch während der Fahrt stirbt Liesels Bruder. Sie müssen einen Zwischenstopp einlegen. In einem kleinen, der Heimat fernen Dorf wird der Junge begraben. Dem Totengräber fällt dabei ein Buch aus der Tasche und ehe es jemand bemerken kann, hat Liesel sich das Buch genommen und unter ihrem Mantel versteckt: Das Handbuch der Totengräber. Aus Liesel Memimmger wird die Bücherdiebin.

Ein paar Tage später ist sie dann in der neuen Heimat angekommen. Hans Hubermann und Rosa Hubermann haben nicht das erste Mal Pflegekinder bei sich. Ihre eigenen Kinder sind bereits aus dem Haus. Rosa ist eine dauerschimpfende, aber eigentlich gutherzige Frau. Ihr Mann Hans ist ein silberäugiger Anstreicher, der sich dem Regime der Nationalsozialisten soweit wie möglich entziehen möchte. Durch seine Dienste für Juden wurde er ohnehin von der Partei abgelegt.

Liesel fällt es schwer, sich in die neue Umgebung zu integrieren. Nachts wacht sie weinend, schreiend auf. Nicht selten ist ihr Bettlaken durchnässt. Doch dann ist Hans zur Stelle, den sie bald schon Papa nennt. Als Papa das Buch für Totengräber entdeckt, beginnen die Lesestunden. Denn Liesel kann nicht lesen. Und so sitzen die beiden jede Nacht, nach Liesels Albträumen, und lernen lesen.

Liesels Leben normalisiert sich. Sie findet einen besten Freund, Rudi Steiner, geht zur Schule und ist Teil des Bund Deutscher Mädel. Und ab und an stiehlt sie ein Buch. Aber nur dann, wenn nötig. Sie lernt die Frau des Bürgermeisters kennen und darf in deren Bibliothek lesen. Eine glückliche Zeit für Liesel. Doch dann kommt Max. Und mit Max beginnt eine schwierige Zeit. Denn Max ist der Sohn eines ehemaligen Freundes von Hans. Und Max ist Jude.

Max lebt von nun an im Keller der Hubermanns, versteckt und umkämpft. Liesel lernt ihn als guten Freund zu lieben. Die Familie ist ein gutes Team. Gemeinsam trotzen sie den Gefahren des Regimes. Bis Hans einen Fehler begeht, Max gehen muss und dann zerstört eine Bombe das Leben der Bücherdiebin.

Meinung

Es ist mir wirklich schwer gefallen, euch den Inhalt wiederzugeben. Die Bücherdiebin ist in meinen Augen ein sehr komplexes, sprachgewaltiges Buch. Nicht umsonst heißt der Blog nach diesem Buch, nach Liesel Memminger. Die Geschichte wird aus der Sicht des Todes geschrieben. Immer wieder bringt dieser Einschübe, die ihn charakterisieren und ein paar Hintergrundinfos bieten. So lernt man, den Tod zu mögen. Zum Beispiel fand ich es sehr schön, als dieser beschrieb, dass der Krieg sein Arbeitgeber sei und er sich dessen Willen beugen muss. Und so weiter und so fort. Also wirklich... Gänsehaut. Das Buch ist so packend und liebevoll, so traurig und schön geschrieben, dass ich nicht selten Tränen in die Augen bekam. Das Buch zeichnet auf eine ganz besondere Art und Weise das Bild eines Mädchens, das im Nationalsozialistischen Regime aufwächst. Es zeigt die Schrecken der Zeit auf, aber auch die kleinen Hoffnungsschimmer, die immer wieder vorhanden sind.  Ich kann das Buch eigentlich jedem ausnahmslos empfehlen. All jenen, die sich für Geschichte interessieren. Jene, die sich für eine gute Romanidee interessieren. Und jene,  die einen gewaltigen und guten Schreibstil lesen möchten.


11. November 2013

Wochenrückblick :)

Guten Morgen & einen schönen Start in die neue Woche wünsche ich euch :) Ich bin wirklich hundemüde! Gestern Abend kam Die Tribute von Panem  auf Pro7. Die Bücher habe ich ja schon laaange alle durch, aber - zugegeben - den Film hatte ich noch nicht gesehen. Blöd war nur, dass der Film bis 23:05 ging und ich bereits um 4 schon wieder aufstehen musste. Entsprechend elend geht es mir gerade .___. 

Nichts desto trotz gibt es jetzt hier meinen Wochenrückblick. (Eigentlich hatte ich euch das ja regelmäßig versprochen, aber in letzter Zeit bin ich einfach viel zu verpeilt.) 


Meine Woche...

Getan: Gelernt, Pferdchen trainiert, viel faul gewesen .___.
Gegessen: Werther's Original *___*
Getrunken: Thüringer Waldquell - Ananas, Passionsfrucht & natürlich Kaffee
Gesehen: Die Tribute von Panem; The Vampire Diaries (Staffel 1 auf Englisch)
Gehört: Johnny Cash, Florence & The Machine
Gelesen: Grimms Wörter v. G. Grass
Gedacht: Ich bin ein elender Angsthase und überfordert mit Situationen, die nicht schlimm sind.
Gefragt: Wie soll das mit dem Vertrauen klappen, wenn man immer wieder enttäuscht wird?
Gefreut: Als ich von der Uni kam lagen auf meinem Notebook eine Packung Ricola und eine Packung Werthers, die Mama da hinhat :)
Geärgert: Dass ich wieder einmal so blauäugig war. Vor allem über mich selbst hab ich mich geärgert.
Gewünscht: Dass ich manche Dinge einfach leichter nehm.
Gekauft: Ein paar neue Ohrringe.
Geklickt: Puuuh. Ich glaub der Telekom Support, weil wir den neuen Router einrichten mussten :D
Geplant: Am Samstag zur Einstandsparty gehen.

Und nun hoffe ich, dass ich euch nicht zu sehr gelangweilt habe :D Die Tage kommen dann die Rezensionen, die ich euch noch schulde :) 

9. November 2013

Ugh! People...

Irgendwie hat es das Bild ganz gut getroffen: Ugh! people...

Im Moment bin ich eher schlecht drauf. Es läuft alles schief, was nur schief laufen kann. Ich habe privat schon wieder einiges zu verdauen. Das zieht mich ganz schön runter. Und auch was Uni angeht läuft nicht alles reibungslos.  

Ich belege derzeit einen Kurs: "Angewandte Textanalyse". Textanalyse ist eine Teildisziplin der Linguistik. Soweit, sogut. Nun wollte ich mich für die Prüfungen anmelden. Und? Es ging nicht. Mir fehle ein Modul, das Voraussetzung sei. Ja aber welches? Bis auf Phonetik hab ich doch schon alles und gerade Phonetik wird ja wohl nicht gerade für Phonetik notwendig sein. Denn was hat schon das Bestimmen und Analysieren von Straßenschildern mit der Lehre der Laute zu tun?! Tja... Genau Phonetik ist es aber. Vorraussetzung für den Kurs. Nicht etwa des Vorwissens wegen, sondern einfach, damit das Wahlpflichtfach "Angewandte Textanalyse" auch wirklich zum Schluss belegt wird -.- Dabei habe ich wie gesagt alle anderen Kurse bereits und Phonetik belege ich im Moment ja ohnehin. Aber gut. Führt nichts dran vorbei, der Kurs ist dieses Semester für mich gestorben.

Ein Gutes hat es: die beiden zugehörigen Veranstaltungen waren Montag und Dienstag 10-12 Uhr. Das Blöde: die Züge fahren eh so, dass ich schon 10 Uhr in der Universität bin und dann praktisch zwei Stunden dumm rumsitzen darf. Tja. =/ 

Ja, was gibt es sonst noch so zu erzählen? Ich habe "Die Bücherdiebin" fertig gelesen und werde euch dann bald auch eine Rezension dazu liefern. Soviel sei gesagt: bei dem Buch heult man Rotz und Wasser! Ansonsten war mein Router die Woche kaputt, weswegen ich auch nicht unbedingt ins Internet kam. Sonst eigentlich nichts zu berichten... Ich hab bei den Nagellacken ein paar Neuzugänge, habe die Glossybox erhalten. Eventuell interessiert euch das ja? Dann könnte ich auch das etwas dazu verfassen.

Ansonsten wünsche ich euch noch ein wunderschönes Wochenende :) 

28. Oktober 2013

Rezension: Seelen der Finsternis

Titel: Seelen der Finsternis
Reihe: Tagebuch eines Vampirs, Bd.6
Autor: Lisa J. Smith
Verlag: cbt
Seiten: 608 Seiten

Inhalt

Elenas Geliebter Stefano wird von den bösen Fuchsgeistern gefangen genommen und in einem Gefängnis in einer anderen Dimension festgehalten. Nun ist es an Elena, ihn zu befreien. Und dafür nimmt sie jede Menge auf sich. Die Reise tritt sie mit Matt und Stefanos Bruder Damon an. Gemeinsam kommen sie bis hin zum Tor zur anderen Dimension, da aber lässt Matt sie "im Stich" und kehrt nach Fells Church zurück. Stattdessen fahren Bonnie und Meredith, Elenas beste Freundinnen, zu dieser und Damon und gemeinsam betreten sie die andere Dimension - als Damons Sklavinnen. Gemeinsam befreien sie die Sklavin Ulma, die sich als Lady Ulma vorstellt - eigentlich Tochter wohlhabenden Hauses, der man jedoch alles nahm. Durch Lady Ulmas Künste und die ihres Gefährten, schaffen sie es in die hohe Gesellschaft der anderen Dimension einzutreten. Und dort finden sie auch die Fuchsschlüssel, mit denen sie Stefano befreien können.

Meinung

Jaaaaa.... Wenn ich schon beim Inhalt so ins Grübeln komme, kann die Meinung nicht viel besser werden. Man soll ja mit dem Positiven anfangen: ich mag die Geschichte. So allgemein: Stefano und Elena lieben sich, aber während dessen Gefangenschaft kommen sich auch Elena und Damon näher und so weiter und so fort. Alles schön und gut. Aber die Umsetzung fand ich in diesem Band der Buchserie (auch die anderen haben mich mal mehr, mal weniger enttäuscht) echt schrecklich. Der Erzählstil wirkt sehr plump. Elena wirkt dank der Beschreibung eher wie eine Fremdgängerin auf mich, die sich bisschen austobt. Und dann aber immer wieder "Oh Stefano, Geliebtester, Blah, Schnulz." Nein. Also das hat sich in meinen Augen auch sehr widersprochen. Natürlich, dieses Hin- und Hergerissensein zwischen Damon und Stefano. ABER das kann man auch schöner umsetzen. An manchen Stellen wirkte der Roman einfach nur so dahin geschmiert auf mich. Daher absolut keine Empfehlung, schade!


24. Oktober 2013

Training muss sein!

Trockenreiten ohne Trense. Die Zügel habe
ich zum Halsring umfunktioniert.
Hier und da habe ich ja schon durchblicken lassen, dass ich reite. Und zwar Western. In dieser Sportart habe ich nicht nur mein Hobby gefunden, sondern auch meinen besten Freund: mein Pferd. Nun gut, nicht ganz mein Pferd. Er ist meine Reitbeteiligung  und er heißt Casper :) 

Heute haben wir, nach langer langer Zeit, endlich einmal wieder richtig unter Anleitung meiner Trainerin trainiert. Die letzten Wochen und Monate habe ich eher in Eigenregie unternommen; viele Ausritte. Dann kam da ja der Unfall dazwischen. 

Wir haben daran gearbeitet, seine Hinterhand zu aktivieren. Für die Laien unter euch, die das trotzdem lesen: Das bedeutet, dass das Pferd die eigene Last und die des Reiters mehr auf die hinteren Beine verteilt. Grob gesagt. Warum das so ist? Beim "Aktivieren der Hinterhand" verteilt sich die Last besser, das Pferd "streckt" den Rücken durch und dieser bleibt daraufhin gesund. Das Pferd bewegt sich rhythmischer, taktreiner und so weiter.  Daran haben wir also heute geübt. Und es war wirklich unglaublich schwer! Ich habe die lange Trainingspause wirklich gespürt. Umso glücklicher war ich, als es klick machte. Nun habe ich den Auftrag, das alles bis nächste Woche zu üben. Da haben wir dann sogar schon die nächste Übungsstunde.

Zum Schluss bin ich mit ihm dann zum Nachbardorf und zurück geritten - ohne Trense! Ich bin unglaublich stolz darauf. Ich habe die Zügel als Halsring genutzt. Natürlich können das viele Reiter. Das ist nichts "großartiges". Aber wenn man daran denkt, wie viel Angst ich vor ihm hatte... Ich habe ihm kein Stück weit getraut... Für mich ist das einfach ein gewaltiger Fortschritt, der mich unglaublich stolz macht!  Ich merke allmählich, wie das Vertrauen nicht nur vorhanden ist, sondern sich auch festigt. 

Ansonsten habe ich heute nicht wirklich viel getan. Ich werde noch ein wenig lernen müssen =/ Werde noch eine Folge Vampire Diaries auf Englisch schauen. Dann werde ich auch schon ins Bett huschen, da ich morgen sehr früh aufstehen muss! 

Und was habt ihr heute so schönes getrieben? 

23. Oktober 2013

Viele haben ja jetzt ask.fm. Ich glaube ehrlich gesagt noch nicht, dass mir überhaupt irgendwer eine Frage stellen wird :D Aber versuchen kann man es ja mal.

Also,wenn ihr irgendwelche Fragen an mich habt, dann könnt ihr sie mir jetzt auf Ask.fm stellen. Klick, um auf mein Profil zu kommen!

Den Link findet ihr auch <-- dort in der Menüliste ;) 

21. Oktober 2013

Ich schulde euch etwas!

Um genau zu sein: einen Post über Prag und eine Rezension. Und doch kam ich bis jetzt nicht dazu und dafür möchte ich mich bei euch entschuldigen. Der Universitätsalltag ist mir noch nicht ganz in Mark und Blut übergegangen. Ich habe noch nicht alles neu koordiniert, sodass ich allem gerecht werden kann.  Rezension und Prag-Bilder wird es auch heute nicht geben. Zugegeben, ich sitze nicht gemütlich zuhause am  PC. Ich sitze mitten in einer Lesung. Bitte tadelt mich nicht! Natürlich sollte ich zuhören, aber meine Müdigkeit droht mich zu übermannen. Der sehr sympathische Dozent hat eine so angenehme Stimme (ich an seiner Stelle hätte wohl Hörbücher produziert und damit Berühmtheit erlangt), dass ich ganz schläfrig werde. Doch zu eurer Beruhigung: so schlimm ist mein Nichtzuhören nicht. Denn ebendieser Dozent hat zu ebenjener Lesung ein Buch verfasst. Und nun liest er daraus vor. Seine Lesung ist im wahrsten Sinne des Wortes eine "Vorlesung" und das Buch dazu besitze ich. Ich werde mir das heute Verpasste also in einer ruhigen Minute durchlesen. 

In der von mir gestellten Umfrage, haben sich einige mehr Posts über meinen Universitätsalltag gewünscht. Dem möchte ich heute nachkommen, indem ich meinen heutigen Tag für euch rekonstruiere. So erhaltet ihr einen kleinen Einblick.

4.00 Uhr - der Wecker klingelt. Schon so früh? Ja! Denn mein Freund fährt, wie jede Woche, auf Montage. Und da er und seine Kollegen halb Deutschland durchqueren müssen, muss ich nun einmal gegen vier mit ihm aufstehen. Im Normallfall wäre ich wach geblieben, hätte Aufgaben erledigt und wäre dann, gegen Mittag, noch einmal ins Bett gehuscht. Da jedoch schon fest stand, dass ich erst gegen 20 Uhr wieder zuhause eintrudeln würde, legte ich mich noch einmal hin.

6:45 Uhr - der Wecker klingelt ein zweites Mal und dieses Mal nehme ich ihn ernst. Ich stehe auf, trinke Kaffee mit Mama, frühstücke und mache mich fertig, sodass ich 9:15 losfahren kann, damit ich den Zug gegen 9:50  bekomme. 

Püntklich 9:50  stehe ich am Zug um festzustellen, dass der Zug knappe 25 Minuten Verspätung hat. Super! Die erste Lesung hat sich damit schon einmal erledigt. 

Die zweite Veranstaltung des Tages, 12:15 Uhr, sieht eine Bibliotheksführung vor. Für mich natürlich absoluter Schwachsinn. Ich studiere seit 2010 an dieser Universität, kenne die Bücherei in- und auswendig. Ich bin jedoch "nur" Nebenfächler. Das Hauptfach sieht eben dieses Seminar im ersten Semester vor, wir vom Nebenfach besuchen das Seminar jedoch erst im dritten Semester. Ich saß also da und habe mich berieseln lassen mit Fakten, die ich ohnehin schon kannte.

14:15 Uhr - Literaturvorlesung. Es geht um Fiktionalität. Was ist der Unterschied zwischen Autoren und Lügnern? Es gibt Wissenschaftler, die nur jene Texte als Literatur anerkennen, die wahr sein könnten. Aber was ist dann Fantasy? Etwa keine Literatur? 

16:15 Uhr - besagte Vorlesung, der ich momentan beiwohne. Eine wirklich schöne Lesung, die Inhalte sind interessant. Bitte urteilt nicht danach, ob ich nun gerade zuhöre oder euch diesen Post schreibe! Dozent und Themengebiet sind wirklich toll. Kulturgeschichte. Es geht um Kultur an sich, um die Überlieferungen, um Medien, um Namensforschung, die Geschichte des Rundfunks und vieles mehr. 

17:13 Uhr - Ich tippe für euch. Noch. 17:45 wird die Lesung zu Ende sein. Ich werde Zeit haben bis 18:30. Denn für diese Uhrzeit habe ich einen Termin mit der Person vereinbart, die für die Praktika verantwortlich ist. Wir werden sehen - und hoffen - ob mein geplantes Praktikum im Rahmen meines Studiums machbar ist. 

Erst gegen 19:48 werde ich es wohl zum Zug schaffen. Bis ich zuhause bin, wird es 20:15 sein. Und bei dem Grad an Müdigkeit, werde ich einfach nur noch ins Bett fallen. Dabei hätte ich eigentlich ein Referat und Thesenpapier auszuarbeiten. Aber - und darüber ärgere ich mich am meisten - ich kann ohnehin nicht zu arbeiten beginnen. Denn die notwendigen Arbeitsmaterialien wurden vom Dozenten noch nicht online gestellt. Besonders toll finde ich dabei, dass ich besagtes Thesenpapier bis Mittwoch abgeben muss. Und dies eigentlich auch in Zusammenarbeit mit einem Kommilitonen zu erarbeiten habe. Wann ich ausarbeiten und ihn treffen soll steht natürlich in den Sternen, wenn nicht einmal das Material zur Verfügung steht. 

So. Nun habt ihr einen kleinen Einblick in meinen heutigen Universitätsalltag erhalten. Ich hoffe, ich habe es ein bisschen lebendig und nicht so trocken herüber gebracht. Wenn ihr mehr wissen wollt, scheut euch nicht Fragen zu stellen!

16. Oktober 2013

Der Alltag hat mich wieder!

Oh man, ich schulde euch noch immer den Prag-Bericht & eine Rezension wird es auch die Tage geben, ich habe nämlich ein weiteres Buch fertig. Aber irgendwie komme ich momentan einfach nicht dazu. Der Alltag hat mich nämlich wieder. Am Montag begann nämlich die Vorlesungszeit. Montag und Dienstag war ich entsprechend von 8 bis etwa 19 Uhr unterwegs, wann da bloggen? Dafür bin ich aber eigentlich ganz zufrieden mit den Veranstaltungen bis jetzt. In einigen Seminaren sitzen echt richtig nette Menschen mit drin. Und die Themen und Inhalte sind dieses Semester auch okay. Leider muss ich wieder ein Referat halten, aber wenigstens nicht allein! Das ist schonmal ein kleiner Trost.

Heute war ich dann damit beschäftigt, die Dinge zu tun, die liegen geblieben sind. Und das sind weiß Gott nicht wenig =/ Am Nachmittag war ich dann mit einer sehr, sehr lieben Person ausreiten. Richtig toll, mal nicht allein auszureiten C: Hat richtig viel Spaß gemacht. Mein Püppchen war auch ganz brav, sodass es echt ein toller Tag war. Tja. Und jetzt? Jetzt werde ich mich an die Hausaufgaben setzen, damit ich nächste Woche alles beisammen habe, was ich brauche. Ich hoffe ja, dass am Freitag nicht mehr so viel dazukommt. 

10. Oktober 2013

Zurück in Deutschland...

Die Elbe nahe dem Schloss Pillnitz
Hallo meine Lieben :) Wie ihr ja schon bemerkt hab, war ich die letzten Tage wirklich sehr rar. Das tut mir aber nicht ein bisschen leid, denn ich habe die Tage sehr gut genutzt! Ich war in Prag und habe mir damit einen sehr großen Traum erfüllt. 

Ich werde euch in den kommenden Tagen ganz ausführlich von meinem kleinen Urlaub berichten, der mich erst in die goldene Stadt und dann noch für eine Nacht an das Ufer der Elbe gebracht hat. Dabei werde ich euch die Schwierigkeiten berichten, die ich hatte - schließlich war ich das letzte Mal vor vielen, vielen Jahren im Ausland und war mit der fremden Währung und der fremden Sprache erst vollkommen überfordert.

Ich werde euch Bilder posten und von meinen Eindrücken berichten. Solltet ihr euch für die Stadt Prag interessieren, wird es also auf jeden Fall spannend :) 


2. Oktober 2013

Rezension: Engelskuss


Wer meinen alten Blog kennt, weiß: dazu habe ich bereits eine Rezension geschrieben. Allerdings ist die Rezension natürlich der Blog-Löschung zum Opfer gefallen. Ich habe Engelskuss  nun wieder-gelesen und möchte dazu nun auch eine Rezension verfassen. Vielleicht hat sich meine Meinung ja geändert? ^^

Name: Engelskuss
Reihe: Gilde der Jäger, Bd. 1
Autor: Nalini Singh
Preis: 9,95 € (Amazon)
Seiten:  432

Inhalt

Eine Welt, in der es Engel, Vampire und Menschen gibt. Da stellen wir uns natürlich gleich einen unschuldigen, Lebens rettenden Engel vor und Vampire, die ihm als Feinde gegenüber stehen. So ist es aber in dieser Fantasie-Welt eben nicht. Engel sind unnahbare, teilweise brutale, zumindest nicht immer gute Wesen, die die Welt beherrschen und Vampire erschaffen. Jene Erschaffenen müssen dann 100 Jahre im Dienste dieser Engel verbringen, ehe sie frei sind. Natürlich gibt es immer wieder Vampire, die versuchen, aus dem Vertrag auszubrechen. Und jene "entflohenen" Vampire spüren die Jäger auf. Die Gilde der Jäger ist ein machtvolles Organ, dass Blutbäder und andere Schrecken verhindert. 

Eine solche Jägerin ist die wunderschöne Elena Deveraux. Sie ist geborene Jägerin. Im Gegensatz zu ihren angelernten Kollegen kann sie Vampire wittern und ist ein wenig stärker, als normale Menschen. Ihr Geruchssinn ist so ausgeprägt, dass der Erzengel Raphael sie engagiert - denn keine ist besser für diesen Job geeignet. Elena fürchtet sich vor dieser gewaltigen Aufgabe. Schließlich hat Raphael erst kürzlich ein Exempel statuiert, indem er einen Vampir mitten auf dem Times Square folterte. Der weiß-golden gefiederte Engel ist ein überaus attraktiver Mann, von dem pure Macht ausstrahlt. Kein Wunder, dass Elena nicht nur Ehrfurcht, sondern auch Bewunderung verspürt. Den meisten anderen Männern ist sie nämlich zu stark und somit unweiblich. Aber was der Erzengel von ihr verlangt ist unfassbar: sie soll einen anderen Erzengel, der dem Blutrausch verfallen ist, verfolgen. Es beginnt eine Verfolgungsjagd der besonderen Art: verstümmelte Leichen, Blutbad und immer wieder der bittere, metallische Geruch des Blutengels. Die Jagd verlangt Elena alles ab. Gleichzeitig kommt sie dem Erzengel jedoch näher, bis sie sich eingestehen muss, Gefühle für ihn zu hegen. Am Ende des Buches steht nicht nur der grausame Kampf Raphaels und Urams, sondern auch das Ende eines menschlichen Lebens, dafür der Beginn einer neuen Ära.

Meinung

Es ist wirklich schwierig, den Inhalt des Buches ohne Umschweife wiederzugeben. Nalini Singh zeichnet eine unglaublich detailreiche Welt. Das ganze Engel-Vampir-System, die Erzengel und dann die Jäger, sowie die normalen Menschen. Dabei schafft es Singh, mehrere interessante Stränge miteinander zu verbinden. Zum einen geht es natürlich um die Jagd auf den Blutengel Uram. Zum anderen jedoch geht es um Elena und Raphael, die sich ineinander verlieben. Am Rande erfahren wir auch noch etwas zu Elenas Familie. Da ich auch die folgenden Bände schon gelesen habe kann ich verraten, dass auch dieser im ersten Buch nur angedeutete Handlungsverlauf wirklich spannend ist! 
Das Buch hat durchaus teils erotische Passagen. Ich persönlich bin da kein großer Fan von, aber  Nalini Singh umschreibt all das so niveauvoll, diskret und wohlklingend, dass es nicht billig oder abstoßend wirkt. Allgemein bin ich ja ein sehr großer Fan dieser Frau und kann eigentlich all ihre Bücher weiterempfehlen. Engelskuss ist allerdings etwas ganz besonderes in meinen Augen: es ist einfach Wahnsinn, wie sie diese wunderschöne Liebesgeschichte und diese unglaubliche Welt während des Lesens in den Kopf des Lesers pflanzt.

Fazit: Wer es gern romantisch und fantasievoll mag, sollte dieses Buch wirklich gelesen haben! 


28. September 2013

Rezension: Robinson Crusoe


Titel: Robinson Crusoe
Autor: Daniel Defoe
Verlag: Anaconda
Seiten: 384
Preis: 4,95 €

Inhalt

Robinson Crusoe ist der Sohn einer angesehenen, britischen Familie. Sein Vater rät ihm, einen ähnlichen Weg einzuschlagen. Robinson jedoch ist ein Abenteurer durch und durch. Die See ist es, was den Jungen fasziniert. Und so ist es nicht verwunderlich, dass er sich wider der Wünsche seiner Eltern eines Tages einschifft und auf Reisen geht. Dabei gerät er jedoch in Gefangenschaft und muss als Sklave schuften. Ein Zufall jedoch verhilft ihm zur Flucht, woraufhin er nach Südamerika kommt und dort eine Pflanzung besitzt. Eigentlich hat er nun alles erreicht, um zu Wohlstand zu kommen. Seine Pflanzung gedeiht und wächst. Aber Robinson ist einfach nicht für's ruhige Leben daheim geschaffen. Erneut befährt er die See um Sklaven zu beschaffen. Dabei erleidet das Schiff jedoch Schiffbruch und allein Robinson kann sich auf eine einsame Insel retten. Der Zufall will es, dass das Wrack des Schiffes so günstig liegt, dass er noch einige Materialien und Nahrungsmittel retten kann. Von nun an ist er auf sich allein gestellt.

Robinson lebt viele Jahre auf der Insel. Dabei lernt er, seine eigene Kleidung herzustellen, Möbel zu tischlern und vieles mehr. Er baut Getreide an, das er aus dem Schiff hat retten können und er zähmt wilde Ziegen, die ihn mit Käse, Fleisch und Milch beliefern. Eigentlich führt er ein gar nicht so schlimmes Leben auf der tropischen Insel, wäre da nicht die Einsamkeit. Eines Tages findet er am Strand einen Fußabdruck. Doch statt Freude ruft dieser eher Entsetzen hervor: Kannibalen nutzen die Insel  offensichtlich als Stätte ihrer Festmahle, sofern sie Kriegsgefangene haben. Robinson möchte auf keinen Fall selbst gegessen werden. Er baut "Hochsicherheitsanlagen" und verhält sich vorsichtig. Bis er eines Tages einem der Kriegsgefangenen helfen kann. So trifft er auf seinen treuen Diener Freitag. Von nun an bestreiten sie gemeinsam ihr Leben auf der Insel und durch verschiedene Umstände sind sie bald nicht mehr allein. Robinson und Freitag bewältigen viele Gefahren und erleben wilde Abenteuer, ehe sie dann durch Glück zurück nach Großbritannien gelangen.

Meinung

Vorweg: ich las dieses Buch, da es auf der Lektüreliste meines Studiums stand. Aber: Ich hätte es im Nachhinein auch so sofort freiwillig gelesen! Natürlich handelt es sich bei dem Buch, nicht wie "beworben" um ein Kinderbuch. Für ein Kind ist all das nichts, zugegeben. Entsprechend der Lebensdaten des Autors findet sich im Buch vieles, was wir aus heutiger Sicht eher kritisch sehen. Von Rassismus ist in anderen Rezensionen die Rede. Das wiederum finde ich jedoch auch schwachsinnig. Man darf wie gesagt nicht aus dem Auge verlieren, wann Robinson Crusoe geschrieben wurde! Da waren die Ansichten eben anders. Man muss bloß selbst kritisch heran gehen und die klare Linie zwischen damals und heute ziehen können. 

Ich empfand das Buch als sehr unterhaltsam und habe es sehr gern gelesen. Eines der wenigen "alten" Bücher, die wirklich richtig spannend sind und Freude bereiten beim Lesen. Zumindest für mich persönlich. Zudem zeigt das Buch meiner Meinung nach wirklich gut die damaligen Verhältnisse auf. Vielleicht sollte man dieses Buch wirklich gelesen haben! :) 


22. September 2013

Danke ♥

Ich logge mich jeden Tag mindestens einmal  in das Kontrollboard des Blogs ein, wo man ja sieht, wieviele Follower der Blog hat. Und in den letzten Tagen war da irgendwie immer einer mehr :O Und heute stand da die für mich magische Zahl Dreißig.  Ganze 30 Menschen, die meinen kleinen Blog abonniert haben.  Ich möchte mich bei euch bedanken :) ♥ Als ich den Blog damals begonnen habe, hatte ich ja eigentlich allen Mut und jede Lust zum Bloggen verloren. Ich dachte mir: "Liest doch eh keiner. Interessiert doch eh keinen." Aber ihr Dreißig beweist mir, dass ich doch nicht umsonst blogge :) Ich freue mich wirklich wahnsinnig darüber und möchte auch weiterhin versuchen, euch hier ein paar schöne Beiträge zu bieten, mich zu bessern. Ich bin sicher nicht der geborene Blogger und vielleicht ist das, was ich blogge, auch totaler Schwachsinn. Aber ich mache es gern :) Und ich mache es vor allem deshalb gern, weil es Menschen gibt, die es auch interessiert! 

Alltags-BlahBlah

Bei der Umfrage haben ja viele abgestimmt, dass sie auch ein bisschen mehr über mich persönlich und den Universitätsalltag erfahren möchten. Im Moment bietet sich ein kleiner Bericht an. 

Die letzte Woche habe ich vor allem mit dem Schreiben meiner für dieses Semester letzten Hausarbeit verbracht. Dafür habe ich sie nun auch schon fertig - mehr als eine Woche vor Abgabetermin. Ich bin sehr stolz auf mich, da ich eigentlich eine Person bin, die ihr Zeug auf den letzten Drücker fertig bekommt. Das Thema ist an sich ein wirklich schönes: "Emotionen in Tiermärchen". Gearbeitet habe ich vor allem den Grimm'schen Märchen. Und dabei wirklich einiges überdacht o.O Ist euch eigentlich schon einmal aufgefallen, wie brutal manche Märchenfiguren handeln?  Als Kind nimmt man das natürlich so gar nicht wahr. Vielleicht liegt es auch an unserer modernen Zeit, dass wir einfach auch sensibler mit solchen Themen umgehen. Aber es gibt teilweise Märchen, in denen Menschen oder andere Figuren aus Spaß getötet werden. Der Leser selbst wird aber durch den Erzählstil und andere sprachliche und nicht-sprachliche Mittel so für die handelnde Figur vereinnahmt, dass die Gewalt gerechtfertigt erscheint. Die Freude am Tod des anderen (auch wenn dieser Tod nicht unbedingt ungerechtfertigt war...) erkennt man z.B. bei Der Wolf und die sieben Geißlein.  Als der Wolf in den Brunnen stürzt, tanzen die Geißlein einen Freudentanz. Natürlich kann ich deren Erleichterung verstehen, aber sich so über den Tod eines anderen freuen? Ja... Es sind halt "nur" Märchen. Aber wenn man darüber eine ganze wissenschaftliche Arbeit schreibt, denkt man irgendwie dann doch ganz anders darüber. Ich bereue es auch ein wenig, muss ich gestehen. Mir hat die Arbeit ein wenig den ungetrübten Blick und die Freude an Märchen genommen. Man sollte eben nicht immer alles hinterfragen. 

Ja... Was gibt es sonst noch? Am Donnerstag schreibe ich eine Klausur, die letzte dieses Semesters. Eigentlich hätte ich diese schon lange hinter mich gebracht haben können. Allerdings war ich zum Ersttermin krank. Und die werten Herrschaften haben den Nachholtermin unsinnigerweise Monate später angesetzt. =/ Ganz ehrlich: ich konnte den Stoff zum Ersttermin recht gut und hätte sicher eine gute Note geschrieben. Jetzt, knapp zwei Monate später,  ist das meiste schon wieder vergessen. Diese Woche werde ich also lernen, lernen, lernen.

20. September 2013

Freitagsfüller ♥

Ist ja schon wieder eine ganze Woche rum :O Die Zeit vergeht im Moment wie im Flug. Zum Glück kann ich endlich von mir behaupten, die Hausarbeit begonnen zu haben und tatsächlich auch so gut in der Materie zu stehen, dass ich wahrscheinlich heute sogar noch fertig werde. (Abgabe ist erst am 30.09. Ich bin also wirklich ganz gut in der Zeit. ) Sobald die Arbeit fertig ist, muss ich anfangen zu lernen. Am 26. schreibe ich meine letzte Klausur für dieses Semester. Ein bisschen Bammel habe ich diesmal schon, da das Fach nicht unbedingt einfach ist. Aber ich hoffe einfach auf das beste. Nun wünsche ich euch auf jeden Fall schon einmal viel Spaß beim Freitagsfüller ;)

Freitagsfüller

1. Warum werde ich eigentlich bei manchen Personen regelrecht aggressiv, sobald sie auch nur den Mund öffnen? 
2. Manchmal möchte ich einfach nur zuhause bleiben.
 3. Es ist bei weitem einfacher, sich jemanden zum Feind zu machen, als eine Freundschaft zu etablieren.
 4. Ich habe kürzlich eine wunderschöne Tasche für mein iPad entdeckt.
5. Für etwa eine Woche werde ich meine Eltern das letzte Mal am Sonntag sehen.
 6. Beauty-Artikel sind Sachen die ich gerne horte.
 7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein bisschen Lesen, morgen habe ich Training mit dem Pferd geplant und Sonntag möchte ich ein bisschen relaxen!

17. September 2013

Gemeinsam Lesen :)

Schon wieder eine ganze Woche vergangen, wie die Zeit vergeht ! Auch heute wieder dabei bei "Gemeinsam Lesen! :) Viel Spaß beim Lesen der Antworten!

1 Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Robinson Crusoe, Seite 160.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Mitten darin stand ständig mein Zelt aufgeschlagen, nämlich ein über Pfosten, die ich zu diesem Zweck gesetzt hatte, gespanntes Stück Segel, das ich niemals zu reparieren oder zu erneuern vergaß."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Eigentlich habe ich das Buch nur angefangen zu lesen, weil es auf der Lektüreliste steht. Meine Mama hat mich eigentlich gewarnt davor, es sei so langatmig. Aber bis jetzt liest es sich richtig gut und ich finde es spannend :) Eignet sich auch zur Privatlektüre!

4. Wem würdest du dein aktuelles Buch empfehlen?
Definitiv jenen, die gern einmal ein "großes" Buch lesen möchten, aber dabei keine Lust auf 500 Seiten philosophisches "Geschwafel" haben. Das Buch lässt sich gut lesen und ist auch sehr spannend. Man erlebt den Alltag eines Gestrandeten. Wenn man bedenkt, wann dieses Buch geschrieben wurde, ist es gleich noch einmal interessanter, weil es die Welt so zeigt, wie man sie damals gesehen hat. 

16. September 2013

Montagsfrage: Zu welchem Buch hast du deine erste Rezension verfasst?

Ich bin durch Zufall auf die Montagsfrage von Paperthin gestoßen :) Viel Spaß beim Lesen!

Das war glaube ich noch bei meinem alten Blog; Engelskuss v. Nalini Singh. Aber ganz sicher bin ich mir leider nicht :O 

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Über's Wochenende sind wieder ein paar neue Leser dazugestoßen. Ich wünsche euch recht herzlich Willkommen und hoffe, dass euch der Blog gefällt. Danke für die Likes ♥

15. September 2013

Wochenrückblick


Der Herbst hat mittlerweile Einzug gehalten, es regnet beinahe jeden Tag. Andere würden das jetzt wohl als Schmuddelwetter bezeichnen. Ich hingegen freue mich :) Dies war die erste, richtig schöne Woche seit langer Zeit. Vom Wetter her zumindest ;) Und auch sonst war es eine schöne Woche. 

Meine Woche...

Getan: programmiert, gebloggt, Pferd trainiert
Gegessen: unglaub leckere Kürbissuppe *__*, Risotto mit Aubergine und Zucchini, Graupensuppe
Getrunken: Hohes C, Thüringer Waldquell
Gesehen: Wahlarena
Gehört: alte Musik wieder ausgekramt, z.B. 3 Days Grace
Gelesen: Robinson Crusoe, Lyra
Gedacht: Der Herbst ist die gemütlichste Jahreszeit!
Gefragt: Warum müssen manche Menschen immer recht haben und anderen ihre Meinung aufzwingen?
Gefreut: Jeden Tag mit Mama kaffee trinken.
Geärgert: Die "Hobbys" manch anderer Menschen.
Gewünscht: Eine neue iPad-Schutzhülle.
Gekauft: PS3 & Skyrim
Geklickt: Blogger, verschiedene Spiele, Facebook
Geplant: Eine iPad Tasche kaufen, ehe die Uni wieder losgeht.

13. September 2013

Freitagsfüller :)

Schon wieder Freitag, es kam mir vor als sei gestern erst der letzte Freitagsfüller geschrieben wurden. :O Aber gut, ein bisschen Platz für Blah Blah. Ich lese derzeit Robinson Crusoe. Eigentlich ein Buch der Lektüreliste, aber zugegeben: echt auch als Privatlektüre zu empfehlen! Ein tolles Buch, das man meiner Meinung nach wirklich gelesen haben sollte. Zumindest bis jetzt bin ich der Meinung, ich habe ja noch knapp das halbe Buch vor mir :D Zum anderen führe ich jetzt noch etwas Neues ein; einen Wochenrückblick, der dann immer am Sonntag oder spätestens Montag online kommen soll. (Sonntags kann ich leider oftmals nicht, da mein Freund am Wochenende da ist.) Nun will ich aber weiter nicht um den heißen Brei reden, hier der Freitagsfüller :)

1. Hast du gesehen , dass  es einen Film mit dem Maulwurfn gibt *__*.
2. Wundervoll, es war als ob wir nie etwas anderes getan hätten!
 3. Es war ein super schöner Vormittag.
 4. Die Thema der Hausarbeit schien so bequem zu sein aber es hat viele Tücken.
 5. Wie ich schon sagte, man sollte sich nicht übernehmen.
 6. Freundschaften und Beziehungen mit ein wenig mehr Einfühlsamkeit, Treue und Ehrlichkeit.
 7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein bisschen Programmieren und Lesen, morgen habe ich PS3 zocken geplant und Sonntag möchte ich einen schönen Tag mit der Familie verbringen!

Und damit wünsche ich euch einen guten Start ins Wochenende <3

12. September 2013

Rezension: Lyra v. C.Marzi

Name: Lyra
Autor: Christoph Marzi
Verlag: Heyne
Preis: 14,00 €
Seiten:  430

Inhalt

Aus Fabula kennt der Leser Danny Darcy bereits. Der junge Schotte hat in Amerika seine Frau Suzie und somit sein Glück gefunden - wäre da nicht seine Mutter, eine Sherazade. (= Ein Wesen, dass Geschichten erzählt. Diese Geschichten werden wahr.) Die alte Helen Darcy hat Suzie, auch Sunny genannt, eine Lüge über Danny erzählt, die nun in ihr und in ihrem ungeborenen Kind lebt. Eines Tages glaubt Sunny ihren Mann mit einer anderen Frau gesehen zu haben und trennt sich von dem nichtsahnenden Danny. Dieser fährt daraufhin nach Schottland und entledigt sich seiner Mutter, die von nun an im Mond leben muss. Soweit die Vorgeschichte aus Fabula. 

In Lyra treffen wir Danny nun wieder, zurück in Amerika. Seine Frau glaubt noch immer die Lüge der Mutter und Danny muss sie nun davon überzeugen. Aber wie überzeugt man jemanden vom Gegenteil dessen, was derjenige mit eigenen Augen gesehen hat? Danny sucht den berühmten Künstler Tyler Blake auf und wird von ihm darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Sirenen ihm womöglich helfen können. Als Stammmütter der Sherazaden müssten sie die Lüge aus Suzie entfernen können. Dafür muss Danny allerdings seine Frau dazu bewegen, mit ihm in das Land der Sirenen zu gehen. Nicht wissend, ob diese ihm überhaupt helfen wollen. Er schafft es letztlich und kann Suzie sogar in sein Geheimnis, denn auch er ist eine Sherazade, einweihen. Gemeinsam begeben sie sich nun auf die beschwerliche Suche nach den Sirenen und finden diese letztlich. Aber die Sirenen denken gar nicht daran, den beiden zu helfen. Denn, was Danny und Suzie nicht wussten: eine Sirene kann nur überleben, in dem sie den Leib einer ungeborenen oder neugeborenen Sherazade siedelt. Und da kommt Helen wieder ins Spiel, denn sie hat den Sirenen das ungeborene Kind Dannys versprochen. Die Lyra scheint die letzte Hoffnung des Ehepaars. Allein die Lyra kann den Sirenen den Garaus machen. 

Meinung

Mir hat das Buch sehr, sehr gut gefallen. Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat aus einem Lied der "Legenden", ich will sie jetzt einmal so nennen. Besonders gefreut habe ich mich darüber, dass Marzi im Buch immer wieder auf Johnny Cash zurückkam, meinen absoluten Lieblingsmusiker. Jedes Mal, wenn Marzi eines der Lieder einstreute, habe ich mich unglaublich gefreut. Kannte ich die Lieder nicht, habe ich sie einfach angehört. Und tatsächlich; jedes dieser Lieder passt perfekt auf die Kapitel. Das war eine ganz neue Erfahrung des Lesens und hat mir sehr gut gefallen. Dadurch, dass Marzi jedem Kapitel ein Text zugeordnet hat, konnte man sich als Leser sofort auf die Grundstimmung einlassen, die der Autor so auch geplant hat. Die Geschichte selbst fand ich richtig gut. Genau die richtige Mischung aus Fantasy, Mythologie und Rock'n'Roll.  Alles in allem hat mir Lyra daher auch viel besser gefallen, als Fabula. Das Buch verdient zurecht volle Punktzahl!


10. September 2013

Gemeinsam Lesen

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 
C. Marzi - Lyra; Seite 201

 2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite? 
"Der Plan war, wie die meisten Pläne, die sich im Nachhinein als gute Pläne erweisen, ein einfacher Plan."

 3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!) 
Ich wünsche mir so sehr, dass Danny und Sunny wieder  zusammenkommen und es dem Kind gut geht. Endlich hat Danny ihr auch gestanden, was er ist. Nun weiß sie wenigstens endlich, dass er sie nicht betrogen hat. Auch wenn die Lüge weiterhin in ihr lebt. 

 4. Wie würde sich die Geschichte verändern, wenn dein Protagonist/Hauptcharakter dem anderen Geschlecht angehören würde? (Inhaltlich, von der Stimmung, dem Grundtenor?)

Inhaltlich würde sich wohl erstmal alles verändern :D Schließlich geht es um die Ehe von Suzie und Danny Darcy und deren gemeinsames Kind. Vielleicht wären die beiden dann Freunde? Aber das Kind gäbe es dann auch nicht. Nun gut. Dann würde sich wahrscheinlich die ganze Geschichte erübrigen, da es ja auch um Dannys angeblichen Seitensprung geht .___. Die Geschichte wäre glaube ich gar nicht möglich andersherum, außer natürlich Suzie würde auch ihr Geschlecht verändern. Nehmen wir das mal an. Dann würde Danny wohl einfühlsamer damit umgehen und alles besser planen, mehr durchdenken. Nicht immer so Hauruck alles anpacken wollen, ohne einen genauen Plan zu haben. 

9. September 2013

Blogumgestaltung ♥

Das musste jetzt wirklich mal gesagt werden! :) Mein süßer kleiner Blog hat nun schon 25 Leser. Das ist mehr, als ich mir je erträumt hätte. Vor allem, da ich eigentlich kein wirklicher Blogger bin. Meist weiß ich gar nicht, was euch nun interessieren könnte und was nicht. Was gehört eigentlich auf einen Blog? Was kann ich schreiben, ohne zuviel von mir preis zu geben? (Es gibt ja leider immer Leute, die das missbrauchen - ich habe es schon am eigenen Leib erfahren müssen.) 

Ich möchte einfach ein bisschen mehr Schwung  in die Sache bringen. Mich an Blogaktionen beteiligen und die Themen, über die ich blogge, ein wenig erweitern. (Ihr könnt euch vielleicht an die Umfrage an der Seite erinnern?) Ich habe versucht, ein paar neue Kategorien mit einzuflechten. Vielleicht bzw. wahrscheinlich kommen auch noch weitere hinzu. Das werden wir ja sehen. 

Ein neues Design gibt es auch. Als ich nichtsahnend durch's Web surfte ist mir dieses süße Layout  sofort ins Auge gefallen. Ich denke, es passt ganz gut zu mir; bis auf die Katze. Ich bin nämlich ein absoluter Hundemensch. 

Ja... was erwartet euch die nächsten Tage? Ein paar Rezensionen und Reviews auf jeden Fall. Ich bin wahrscheinlich bald mit Marzi - "Lyra" durch. Zudem gibt es da noch ein paar MakeUp-Produkte, die ich mir in letzter Zeit gekauft habe. Vielleicht ist da ja auch was für euch dabei? Außerdem würde ich liebendgern wieder mit Selbstgeschriebenem beginnen. Meine letzten Geschichtchen haben recht lieben Zuspruch gefunden. Wir werden ja sehen. 

Wie gefällt euch denn das neue Layout? Und was würdet ihr gern öfter hier sehen bzw. lesen? 


6. September 2013

Freitagsfüller C:

Heute gibt es einmal wieder einen kleinen Freitagsfüller meinerseits C: Damit hier nicht komplett gähnende Leere herrscht. Im Moment gibt es einfach wenig zu berichten. Die Ferien tröpfeln so vor sich hin, die Hausarbeiten sind geschrieben, nun fange ich mit einer weiteren an, die erst Ende September abgegeben werden muss. Eine Klausur steht auch noch aus, deren Ersttermin ich aufgrund von Krankheit nicht wahrnehmen konnte. 

1. Es ist ungewiss, ob ich alle Klausuren und Hausarbeiten auf Anhieb bestehe
 2. Lasagne ist leicht zu machen. 
 3. Ich habe es gerne, wenn man mir auch mal meine Ruhe lässt und mich nicht bedrängt. 
4. Vieles war teuer, aber war es wert . 
 5. Über meinem Sofa .... moment Mal, ich hab gar kein Sofa! :D  
6. Das ich bald hoffentlich wieder durchs Gelände galoppieren kann, darauf freue ich mich sehr . 
 7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend mit Schatz im Garten, morgen habe ich die Besichtigung der Baustelle meiner alten Schule geplant und Sonntag möchte ich den sturmfreien Tag genießen!

4. September 2013

Gemeinsam Lesen ♥

Ich bin durch Zufall auf diese tolle Aktion gestoßen, an der ich von nun an teilnehmen möchte :)

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 
Lyra v. Christoph Marzi; Seite: 81

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite? 
"Ich habe eine Verabredung."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!) 
"Helen Darcy schrie.
Und Johnny Cash sang Get Rhythm.
"Ich brauche RUHE!" kreischte Helen Darcy, und ihre Hände krallten sich in die Matratze.
Johnny Cash sang unbeirrt weiter.
Helen Darcy keuchte und schrie und tobte.. Dr. Horowitz kümmerte sich um alles andere. Archibald Darcy stand nur herum.
Get Rhythm war zu Ende.
Dannys kleines Köpfchen zeigte sich der Welt.
Ring of Fire  dröhnte durchs Haus.
[...]
Und in dem Augenblick, in dem man ihr Danny, eingewickelt in ein weißes Tuch, in die Arme legte, dröhnte Folsom Prison Blues durch die Mauern von Ravenscraig. 
Wie passend, dachte Danny auch heute noch. 
Damals schrie er nur, wie es Neugeborene, die mit Johnny Cash konfrontiert werden, nun einmal tun."

Und so geht das weiter. Über Seiten! Und auch im späteren Teil des Buches kommt der Autor immer wieder auf Cash zurück; ein Traum! Schließlich ist Johnny Cash mein Lieblingskünstler. 

4. Was magst du an der Hauptperson oder den Hauptpersonen deiner aktuellen Geschichte überhaupt nicht?
Warum versucht Danny eigentlich nicht einfach mal Klartext zu reden? Warum sagt er seiner Frau nicht die ganze Geschichte, auch wenn er Gefahr läuft, dass sie ihn für verrückt hält? Verlieren kann er doch ohnehin nichts mehr und wenn er seine Fähigkeiten einsetzt hat sie eh keine Chance mehr, es zu leugnen. 

30. August 2013

Rezension: Fabula

Name: Fabula
Autor: Christoph Marzi
Verlag: Heyne
Preis: 14,00 €
Seiten: 496

Inhaltsangabe
Colin Darcy ist auf den ersten Blick ein Langweiler. Er lebt in London, ist Dozent an einer Wirtschaftsschule und hat eine Freundin, die er eigentlich gar nicht liebt. Den einzigen Halt in seinem Leben gibt ihm Arthur, sein Freund, und dessen Familie. Eines Abends soll sich jedoch alles verändern: Colin trennt sich von seiner Freundin und kaum kommt er zuhause an, erfährt er von Arthurs Unfalltod und das seine Mutter, zu der er einen sehr schlechten Kontakt pflegt, verschwunden ist. Und plötzlich prallen zwei Welten aufeinander. 
Colin hat nämlich versucht, sein altes Leben in Portpatrick zu vergessen. Sein Vater, ein Kunsthändler, ist verstorben und Colins Mutter ist ein Wesen, dass Geschichten erzählt, die daraufhin auch wahr werden. Colin und sein Bruder Danny erleben so einige schöne Abenteuer. Überwiegend jedoch straft ihre Mutter Helen Darcy die beiden Jungs mit den Geschichten. Sie zerstört Colins große Liebe und Jahre später, als beide glaubten ihr altes Leben hinter sich gelassen zu haben, zerstört Helen auch Dannys Leben, indem sie seiner Frau die Geschichte vorgaukelt, er habe sie betrogen. Und ab da kommen die Steine ins Rollen. Colin trifft auf seine einstige große Liebe, die es im übrigen immer noch ist. Er sucht nach seinem Bruder, der gemeinsam mit seiner Mutter verschwand. Und deckt dabei ein dunkles Familiengeheimnis auf.  

Meinung
Es fällt im ersten Moment ein wenig schwer, sich in Colin Darcys Geschichte einzufinden. Der Mann in der Mitte seines Lebens wirkt tatsächlich wie ein Langweiler. Um ihn herum baut sich jedoch nach und nach im Laufe der Geschichte eine Welt auf, die magischer nicht sein könnte. Seine Mutter entpuppt sich als Sherazade, die mit Worten Macht über andere gewinnen kann. Und der eigentlich tot geglaubte Vater ist gar nicht so tot. Und dann ist da noch die Liebesgeschichte zwischen Lady Sunshine und Mr. Moon. Alles in allem eine absolut fantastische Geschichte! Ab und an wagte ich, Marzis Erzählstil zu kritisieren. Oftmals verbuche ich unschöne Stellen als Übersetzungsmängel. Marzi, ein Deutscher, kann sich dadurch aber leider nicht retten. Manche Passagen, wirklich nur stellenweise, sind echt holprig. Aber das tut der fabelhaften Geschichte keinen Abbruch. Die Geschichte ist wirklich wunderschön und traumhaft. Wegen der stilistischen Holperer gibt es dennoch nur 4 Punkte :) 


27. August 2013

Glossybox "Young Beauty": August 2013



Viele von euch kennen sicher die Glossybox. Schon lange schleiche ich um die Box herum, will sie haben. Und doch konnte ich mich nie so wirklich dazu durchringen. Nun habe ich auf der GB-Seite gesehen, dass es die Box "Young Beauty" gibt. Für nur 9,99 €  bekomme ich alle zwei Monate eine dieser hübschen Boxen. Im August war es nun also soweit, die erste Box kam an. Und ich habe mich wie ein kleines Kind darüber gefreut!

Was war drin?
Balea Handlotion "Blaubeere", Lip Smacker Fruits Lip Balm, New Yorker Fragrances Dress For The Moment, PS Cosmetics Color Victim Nail Polish, Schauma Cream & Oil Anti Spliss Haarspitzenfluid

Balea: Handlotion Blaubeere

Erlebe das Gefühl zarter und geschmeidig-weicher Hände! Die limitierte Handlotion Blaubeere von Balea ist fruchtig-frisch, reichhaltig und verwöhnt die Sinne. Durch ihre leichte Textur lässt sie sich gut verteilen und zieht schnell ein. (Originalprodukt 1,75€/300ml)

Ich bin sehr zufrieden mit dieser Handlotion. Die Lotion kommt in einer Seifenspender ähnlichen Hülle daher und lässt sich durch die Pumpe (?) sehr schön dosieren. Die Lotion riecht sehr frisch und zieht, wie beschrieben, schnell ein. Die Hände sind sofort weich und duften angenehm. Ich habe sehr trockene Haut an den Händen, dagegen hilft die Lotion (bis jetzt noch) nicht. Trotzdem ist diese Lotion ein absoluter Kauftipp! 

Lip Smacker: Fruits Lip Balm

Wenn du den Geschmack süßer Früchte magst, wirst du diesen Lipbalm lieben. Er pflegt nicht nur die Lippen, spndern ist dank zauberhaftem Fruchtgeschmack ein unwiderstehlich duftender Gute-Laune-Machter. (Originalprodukt 1,99-2,49€/4g)

Ich war erst etwas skeptisch. Dieser Lipbalm kam mit dem Geschmack "Erdbeer-Banane" um die Ecke, den ich eigentlich so gar nicht mag. Aber siehe da; nach kurzer Zeit war ich süchtig. Die Lippen sind unglaublich weich und es schmeckt wirklich herrlich. Ob das nun gute Laune macht oder nicht weiß ich nicht. Aber ich finde, der Lip Smacker ist echt gut.

New Yorker Fragfrances Dress For The Moment: New Yorker Women

Der perfekte Duft für Trendsetterinnen in Partylaune: Blumige und fruchtige Nuancen, sowie betörende Essenzen von Moschus und Sandelholz verbinden sich zu einem verführerischen Parfum, das einen Hauch von Glamour auf deiner Haut hinterlässt. (Originalprodukt: 9,99 €/ 30ml) 

Ich war erst ziemlich überrascht, ein ganzes Parfum in der Box! Schade, dass ich mir erst vor kurzem zwei Parfums gekauft habe, da hätte ja auch eines gereicht. Aber so vorschnell sollte ich nicht urteilen. Das Parfum ist definitiv geschmackssache, wie so oft. Es riecht nicht schlecht, verfliegt aber genauso schnell. Lange Freude hat man hier leider nicht. 

P2 Cosmetics: Color Victim Nail Polish

Ein Must-have für alle Beautynistas, die mit perfekten Nägeln für Aufsehen sorgen wollen. Ultra-schnelltrocknend mit knalliger Trendfarbe schenkt dieser Lack umwefenden Glanz und intensive Deckkraft. Sehr hilfreich: der praktische Flachpinsel. (Originalprodukt: 1,55 €/8 ml)

Der Nagellack ließ sich wie versprochen super einfach auftragen und war innerhalb kurzer Zeit trocken. Aufgetragen habe ich nur eine Schicht, das genügte mir schon. Der Lack ist nämlich sehr deckend und nur Perfektionisten werden wohl eine zweite Schicht auflegen. Den Aufwasch, das Duschen und vieles mehr hat der Lack mit Bravour überstanden! Die Farbe ist auch sehr schön und recht intensiv. Toller Lack!

Schauma: Cream & Oil Anti-Spliss Haarspitzenfluid

Dein Haar wurde durch Sonne und Chlorwasser ziemlich beansprucht? Schenke ihm mit diesem Spitzenfluid besondere Aufmerksamkeit und einen gepflegten Neuanfang. Dank innovativer Formel mit Arganöl und Vanilleblüte werden geschädigte Fasern repariert und Haarbruch reduziert. (Originalprodukt: 2,99 €/50ml)

Hierüber habe ich mcih sehr gefreut! Bei mir waren es zwar Färben und Glätten, aber beansprucht sind meine Haare definitiv. Die Haare waren nach dem Einmassieren des Fluids sehr weich und sahen gepflegt aus. Ob es die Haare dauerhaft repariert werden wir noch sehen, aber im Moment bin ich sehr angetan von diesem Produkt.


Fazit

Ich habe es nicht bereut, die Glossybox bestellt zu haben. Insgesamt habe ich definitiv gespart im Vergleich zum Kauf der Produkte. Bis auf das Parfum war ich mit den Produkten auch unglaublich zufrieden. Ich kann es nun erst recht nicht erwarten, dass die nächste Box zu mir ins Haus trudelt!