24. Januar 2013

Rezension: Engelskrieger - N. Singh

am Donnerstag, Januar 24, 2013

Allgemein

Titel: Engelskrieger. Gilde der Jäger. (Band 4) 
Autor: Nalini Singh
Verlag: LYX
Seiten: 432
ISBN: 3802585968
Preis: 9,99 €




Amazon-Beschreibung

Als ein abgetrennter Kopf mit einer Tätowierung auf der Wange gefunden wird, nimmt die Jägerin Honor die Ermittlungen auf. Dabei begegnet ihr der verführerische Vampir Dmitri, der die rechte Hand eines Erzengels ist. Dmitris gefährliche Sinnlichkeit weckt ungeahnte Gefühle Honor. Doch dann wird sie von den Schrecken ihrer Vergangenheit eingeholt.

Inhalt

Nachdem die Gildenjägerin Honor wochenlang von Vampiren gefangen gehalten und geschändet wird, ist sie nur noch eine gebrochene Frau. Panikattacken befallen sie, sobald sich ihr ein Vampir nähert. Ganz anders bei Dmitri. Von der ersten Sekunde an liegt eine erotische Spannung in der Luft, wenn die beiden sich begegnen. Dmitri hilft Honor, mit den Schatten ihrer Vergangenheit fertig zu werden. Dmitri, der selbst eine leidvolle Vergangenheit hat, muss nun - da er so viel Zeit mit Honor verbringt - häufiger an längst Vergangenes denken. Es entsteht ein dünnes, immer stärker werdendes band zwischen den Beiden. Der gefühlskalte und gefährliche Dmitri wird in der Gegenwart der gebrochenen Jägerin zu einem anderen. Honor hingegen wird durch Dmitri von neuem aufgebaut. Und ganz nebenbei lösen sie einen Fall, der mit Dmitris Vergangenheit zu tun hat.

Meinung

Dies ist nun schon der vierte Band der Reihe, den ich im Nu verschlungen habe. Im Gegensatz zu den vorherigen Teilen rücken nicht Elena und Raphael in den Vordergrund. Der sonst eher als Randfigur abgetane Dmitri wird nun von allen Seiten beleuchtet. Bis vor diesen Band habe ich Dmitri als unfreundliche Person abgetan. Eine Person, die eben da ist. Kalt. Herzlos. Berechnend. Singh erzählt in diesem Band der Reihe die Geschichte Dmitris, die ein ganz anderes Licht auf ihn wirft. Das hat mir sehr gut gefallen. Dmitri wurde greifbarer und mir sympathischer. Wer seine Geschichte kennt, versteht seine Art. Wie Singh Honor in die Geschichte einbindet finde ich klasse. Eine Liebesgeschichte mal ganz anders, fern von dem ganzen Kitsch und der Schnulze. Honor und Dmitri sind ein taffes Paar, bei denen gern die Messer gewetzt werden. Aber gerade das macht dieses Buch so spannend. Die Beziehung zwischen den Beiden ist bis zuletzt nur ein hauchdünner Faden, der durch falsche Handlungen sofort zerstört werden kann. Dmitri wandelt natürlich oft an den Grenzen. Ich finde dieses Buch wieder sehr, sehr gelungen. Am Anfang hat mich natürlich gestört, dass der Fokus von Elena und Raphael genommen wurde. Seite um Seite hat es mich weniger gestört, bis ich mit Dmitri und Honor mitfieberte. Schade finde ich allerdings den Schluss. Nach einer überraschenden Wendung fehlt für mich persönlich einfach die Erklärung des Geschehens. Man wird vor vollendete Tatsachen gestellt ohne zu begreifen, warum das jetzt eigentlich so gekommen ist. Vielleicht kommt eine Erklärung ja noch in einem der nächsten Bände, das werden wir sehen. Da ich mir allerdings eine kurze Erklörung gewünscht hätte, gibt es hier ein Herzchen abgezogen. Ansonsten hat das Buch den von Singh sehr hoch gesteckten Standard beibehalten.

Bewertung







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