26. Februar 2013

Review: Bei Dämmerung v. L.J.Smith

Titel: Bei Dämmerung
Reihe: Tagebuch eines Vampirs Nr. 2
Autor: Lisa J. Smith
Verlag: cbt
Preis: 7,95 €
Seiten: 256

Inhalt

Nachdem Stefano verschwand, sucht Elena ihn. Damon soll sie zu ihm führen, der jedoch hat ganz andere Pläne. Er will Elena zu seiner Königin machen, mit ihr gemeinsam die Ewigkeit genießen. Da spielt Elena jedoch nicht mit, sie liebt Stefano. Mithilfe ihrer Freundin Bonnie, die Zauberkräfte hat, finden sie, Bonnie, Meredith und Matt den verletzten Stefano in einem Brunnen im Wald. Nur mithilfe Elena's Blut kann der stark geschwächte Vampir überleben.
Zudem rücken Feierlichkeiten der Stadt Fell's Church näher. Der in seinem Stolz gekränkte Tylor und Caroline hecken einen Plan aus, der fieser nicht sein könnte: sie wollen aus Elenas gestohlenem Tagebuch Passagen vorlesen, die Stefano verdächtig werden lassen, wenn es um die kürzlich geschehenen Überfälle und Morde geht. Nur mithilfe Stefanos Bruder, Damon, können sie das Tagebuch wieder an sich bringen und so Stefano vor schlimmerem bewahren. Damon lässt jedoch nicht von seinem Plan und manipuliert Elena, überfällt sie nachts und beißt sie. Es kommt immer wieder zu Begegnungen der beiden, sei es daheim bei den Gilberts oder auf Feierlichkeiten - Elena kann Damon nicht aus dem Weg gehen. Bei diesen Begegnungen ist ab und an auch Tante Judith dabei, die sich für Elena Damon als Partner wünscht und sie dazu drängen will, Stefano zu verlassen. Sie provoziert so bloß einen Streit, bei der Elena heraus rutscht, dass sie sich verlobt haben. Wütend fährt sie zur Pension Stefans, wo jedoch das Böse auf sie zu lauern scheint und sie verfolgt. Gehetzt fährt Elena über eine der Brücken und stürzt dabei ins Wasser, worauf hin Stefano nur noch ihren leblosen Körper bergen kann. Aber die Toten bleiben in diesem Buch ja nicht immer unbedingt tot ;) 

Meinung

Ich möchte meine Meinung des letzten TeV- Reviews revidieren: Es handelt sich um KEINE Nachahmung Twilights. Wie ich durch einen Kommentar festgestellt habe, wurde TeV ohnehin eher geschrieben :) Ich war auch diesmal positiv überrascht von dem Buch, das sich schnell und gut lesen lässt. Man ist sofort in der Geschichte gefangen und fühlt mit Elena. Was für mich persönlich allerdings schwierig war und ist, ist es, die Serie und das Buch unter einen Hut zu bringen. Selbst schuld, wenn man beides parallel liest oder sieht. Wer die Serie kennt, wird vom Buch sehr überrascht sein. Es sind zwar Parallelen vorhanden, aber nicht viele. Was aber beides nicht weniger gut werden lässt. Ich finde die Handlung des zweiten Teils wirklich spannend, zumal ja allmählich auch diese Dreiecksbeziehung zu Damon aufgebaut wird. Da ich es allerdings ab und an etwas plump geschrieben finde und die Sprache durchaus besser angewandt werden könnte, gibt es trotzdem keine volle Punktzahl.


23. Februar 2013

Review: Effi Briest v. Theodor Fontane

Autor: Theodor Fontane
Titel: Effi Briest
Verlag: Hamburger Lesehefte Verlag
ISBN: 978-3-87291-170-4

Inhalt

Effi Briest ist ein junges, ungestümes Mädchen, das am liebsten mit ihren Freundinnen spielt und die Zeit mit ihren Eltern verbringt. Die Zeit im elterlichen Haus wird jedoch schlagartig beendet, als Geert von Instetten um ihre Hand anhält. Es handelt sich um einen früheren Freund der Mutter, der gut und gern doppelt so alt wie Effi selbst ist. Da es sich allerdings um eine gute Partie handelt willigt sie ein und kurze Zeit später heiraten die beiden und ziehen nach Kessin. Hier versucht Effi in das Leben einer jungen Dame und vor allem Ehefrau hinein zu finden. Sie freundet sich mit dem Apotheker Gieshübler an, versucht im Landadel Fuß zu fassen, bekommt ein Kind. Dabei lernt sie auch die gute Amme Roswitha kennen, der sie die Fürsorge ihres Kindes überträgt. Desweiteren begegnet ihr auch Major Crampas, mit dem sie und ihr Gatte gemeinsam ausreiten, später unternehmen sie zu zweit etwas und es entwickelt sich eine Affäre, die damit endet, dass Instetten eine Anstellung in Berlin bekommt. Effi ist hoch erfreut darüber, kann sie doch mit der Schuld nicht umgehen, die sie sich selbst auflädt. Instetten glaubt, dass seine Frau so glücklich ist, weil diese im Haus immer Spuk glaubte und einfach froh ist, davon weg zu kommen. Effi zieht gemeinsam mit ihrem Mann, dem Kind Annie, Roswitha, der Dienerin Johanna und dem treuen Hund Rollo nach Berlin. Als Effi auf Kur ist geschieht Annie ein Unglück und auf der Suche nach Verbandsmaterial findet Instetten die Briefe Crampas an Effi, die die Affäre bezeugen. Instetten fordert Crampas zum Duell und tötet diesen. Effi wird geschieden und soll nun einsam und allein, die Tochter darf sie nicht sehen, leben. Sie trifft durch Zufall auf Annie und erwirkt eine Besuchserlaubnis. Der Besuch der Tochter jedoch raubt ihr alle Kraft, da diese von Instetten gegen die Mutter aufgebracht wurde. Effis Zustand verschlimmert sich zusehends, bis die Eltern wieder gewillt sind, sie zu sich zu nehmen. Gemeinsam mit Roswitha zieht sie zurück zu ihren Eltern. Roswitha besorgt es, dass auch Rollo von Instetten an Effi gegeben wird, denn diese vermisst den treuen Hund. Kurze Zeit später jedoch erliegt Effi an ihren Leiden, keine dreißig Jahre alt.

Meinung

Damals, als dieses Buch in der Schule gelesen werden sollte, habe ich es nicht getan und kassierte in der Lektüreprüfung eine sechs. Damit mir das nicht wieder passiert, denn dieses Buch befindet sich auf der Lektüreliste für's Studium, hab ich es diesmal dann doch gelesen und war erstaunt, denn es gefiel mir außerordentlich gut. Die Sprache und das Verhalten der Personen ist für uns in unserer heutigen Zeit schwer nachvollziehbar, umso interessanter darüber zu lesen. Fontane zeichnet nicht nur für seine Zeitgenossen ein wirklich gutes Bild der damaligen Zustände, man kann es auch heute noch greifen und nachvollziehen. Und eben das empfinde ich als besonders große Leistung.  Ich empfehle dieses Buch daher wirklich jedem, der sich für das frühere Leben, vor allem für Gesellschaft, interessiert. 




22. Februar 2013

Freitagsfüller: 22.02.2013


Schon wieder eine Woche vorbei, mir kommt es vor als fliege die Zeit nur so dahin und jede Woche vergeht schneller und schneller.

Ich würde mir und meiner Familie viele Träume, wie z.B. den Ausbau und das eigene Pferd, finanzieren, wenn ich mal im Lotto gewinne.

Es ist doch egal, dass Politiker vorschlagen, die als Pferdefleisch deklarierten Produkte Obdachlosen und Armen anzubieten, diese müssen es ja nicht annehmen und essen! 

Endlich ist mein Freund, der die ganze Woche über auf Montage fährt, in meiner Nähe.

Wo ist eigentlich das schöne Gefühl der Fantasie hin, das ich als Kind hatte und so herrlich ausleben konnte, mit dem ich mich in jede noch so beliebige Geschichte hineinversetzen konnte, als hätte ich sie selbst erlebt? 

Ich liebe mein Pferd. 

Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Comic-Serien auf Comedy Central, morgen habe ich das Lesen von "Drei Schwestern"  und einen Post über Effi Briest geplant und Sonntag möchte ich mit meinem Freund etwas Schönes unternehmen. 

 

15. Februar 2013

Freitagsfüller: 15.02.2013

Es schneit leider im Moment nicht.
Westernreiten ist die bessere Alternative.
Ein Grund, warum ich den Winter so mag ist, dass der Sommer mir zu warm ist und ich mich unwohl fühle.
Manchmal brauche ich einfach ein wenig Ablenkung.
Der Papst hat etwas sehr mutiges und in der Geschichte selten geschehendes getan.
Jemals woanders zu leben kann ich mir nicht vorstellen.
Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Rückkehr meines Freundes von der Montage, morgen habe ich das Schreiben meines Essays geplant und Sonntag möchte ich damit fertig sein!

14. Februar 2013

Valentinstag - Der Tag der Liebe

Mittlerweile feiern ja auch wir Deutschen immer mehr den Valentinstag, schenken unserem oder unseren Liebsten Blumen, kleine Aufmerksamkeiten und liebe Worte. Der Tag, an dem man einander liebt. So oder so ähnlich. Ich selbst finde den Tag wirklich nicht unschön, schließlich kann ein Tag, der den Liebenden gehört, doch nicht schlecht sein. Allerdings frage ich mich, ob man nicht jeden Tag Valentinstag haben sollte!? In einer Beziehung ist es doch wichtig, sich jeden Tag mit Respekt und Liebe zu begegnen. Man sollte nie vergessen den  Gegenüber als besonders wertvoll zu sehen und entsprechend zu behandeln. Warum also an einem Tag all die Liebe konzentrieren, wenn man genauso gut jeden Tag eine solche Aufmerksamkeit dem Partner gegenüber aufbringen kann und sollte? Das vergessen nur eben die meisten, was schade genug ist. Ich steh dem Valentinstag dann eben mit gemischten Gefühlen entgegen. Ein schöner Tag, ja. Allerdings sollte es nicht an einen Tag gebunden werden, den Liebsten besonders aufmerksam und liebevoll zu behandeln.

13. Februar 2013

Das passende Design...

... ist gar nicht so einfach zu finden. Vielleicht stelle ich einfach zu hohe Ansprüche an das Design, vielleicht ergeht es anderen ja auch so. Doch so richtig wohl fühle ich mich mit keinem. Bei eigens angefertigten bin ich zu selbstkritisch, bei fremden Design fehlt mir die Persönlichkeit des Blogs. Wie mans macht, es passt mir nicht. Vielleicht schafft es dieses Layout ja, ein klein wenig länger im Rennen zu bleiben. Es ist sehr schlicht, aber mir gefällt es ganz gut, ich hoffe euch auch?! Im Moment bekommt ihr ja recht wenig von mir zu lesen. Das liegt vor allem daran, dass ich den Blog so unpersönlich wie möglich gestalten möchte. Mir ist es wichtig, mein reales von meinem virtuellen Leben zu trennen. So leicht ist das aber leider gar nicht. Vielleicht sollte ich versuchen, euch zumindest einige Facetten von mir näher zu bringen. Eine richtige Vorstellung meiner Person gab es ja bis dato noch gar nicht.

Ich bin Anfang 20 und studiere Deutsche Sprache, sowohl Literatur als auch Sprachforschung. Ich beschäftige mich in meiner Freizeit mit Musik, meinen Tieren, Lesen, Programmieren und vielem mehr. Ich würde von mir behaupten ein sehr kreativer Mensch zu sein, der allerdings fernab der Realität lebt. Ich bin glücklich vergeben und meiner Heimat und meiner Familie treu verbunden

Mehr möchte ich (im Moment) nicht preisgeben, vielleicht kommt das ja noch. Wer weiß? Ich wünsche euch auf jeden Fall noch einen schönen Tag und werde mich nun wieder an's Lesen setzen, denn ich möchte diese Woche noch die Rezension zu Bei Dämmerung von L.Smith online stellen.

Bis dahin, 
eure Bücherdiebin

9. Februar 2013

Freitagsfüller: 09.02.2013

Natürlich habe ich den Freitag wieder verschwitzt! Schande über mich. Dafür hole ich ihn so pünktlich wie nur möglich nach, nämlich jetzt:


  1. Am Rosenmontag mache ich nichts Außergewöhnliches, da Fasching & co mir am Hinterteil vorbeigehen.
  2. Von den Lernfeldern für Sprachgeschichte verstehe ich nur so wenige davon. 
  3. Einer meiner Träume ist es, was meine Hobbys angeht voran zu kommen; egal in welchem davon.
  4. Schlafen würde ich gern mal wieder ruhig und friedlich.
  5. Schnarchen hat mich noch nie gestört, da ich keine Betroffenen im Umfeld habe. 
  6. Woher kommt eigentlich der Ausdruck "Hau rein"  als Abschiedsformel.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend, morgen habe ich einen Lernmarathon geplant, und Sonntag möchte ich den Stoff dann endgültig verstanden haben
In dem Sinne,
eure Bücherdiebin :) 

7. Februar 2013

Rezension: Indigo - Clemens J. Setz

Allgemein

Im Norden der Steiermark liegt die Helianau, eine Internatsschule für Kinder, die an einer rätselhaften Störung leiden, dem Indigo-Syndrom. Jeden, der ihnen zu nahe kommt, befallen Übelkeit, Schwindel und heftige Kopfschmerzen. Der junge Mathematiklehrer Clemens Setz unterrichtet an dieser Schule und wird auf seltsame Vorgänge aufmerksam: Immer wieder werden Kinder in eigenartigen Maskierungen in einem Auto mit unbekanntem Ziel davongefahren. Setz beginnt, Nachforschungen anzustellen, doch er kommt nicht weit; er wird aus dem Schuldienst entlassen. Fünfzehn Jahre später berichten die Zeitungen von einem aufsehenerregenden Strafprozess: Ein ehemaliger Mathematiklehrer wird vom Vorwurf freigesprochen, einen Tierquäler brutal ermordet zu haben.

Si könnte die Zusammenfassung einer Handlung lauten, die sich jeder Zusammenfassung entzieht. Am besten, Sie blättern gleich um und lesen das Buch. Sie werden feststellen: Auch im neuen Roman von Clemens J Setz geht das radikale Gegenprogramm zur hübsch verkasteten Literaturwerkstättenliteratur weiter. Rasend spannend und so erholsam wie eine gute Massage. Hinterher spüre sie jeden Muskel.

Clemens J Setz wurde 1982 in Graz geboren. Nach dem Studium der Mathematik und Germanistik in Graz arbeitete er als Mathematik-Tztor, u.a. im Proximity Awareness & Learning Center Helianau und als Journalist. Seit 2008 treten bei ihm die Spätfolgen der Indigo-Belastung auf. Heute lebt er als freier Schriftsteller zurückgezogen mit seiner Frau in der Nähe von Graz.

Das ist es, was auf der Umschlagseite von "Indigo" geschrieben steht. Man bekommt einen ersten Eindruck vom Buch und ist doch eigentlich nicht auf das vorbereitet, was wirklich kommen wird.

Zusammenfassung

Clemens Setz soll im Rahmen seines Lehrer-Studiums einen Praktikumsplatz finden und einige Wochen, Monate in der Praxis beweisen, dass er das Zeug zum Lehrer hat. Sein Dozent empfiehlt ihm eine Stelle am Helianau Institut, einer Schule für Kinder mit sogenanntem Indigo-Syndrom.  Dahinter verbirgt sich eine Störung, die zur Folge hat, dass Menschen in der Nähe dieser Kinder unter verschiedenen Symptomen leiden. Sie müssen sich übergeben, werden von Kopfschmerz und Schwindel geplagt. Mehrfach wird im Buch erwähnt, dass junge Mütter sich über den Kinderwagen beugen und ihren Babys direkt ins Gesicht kotzen. Keine schöne Vorstellung.
Clemens Setz nimmt die Stelle am Institut an, kommt jedoch nicht auf die volle Praktikumszeit. Denn bereits während seiner Tätigkeit beobachtet er seltsame Vorgänge. Kinder werden mit Masken und Verkleidungen geschmückt in Autos verfrachtet und fort geschafft; sogenannte Relokationen. Der junge und engagierte Lehrer beginnt, Nachforschungen an zu stellen. Wird allerdings vom Direkt höchst persönlich rausgeschmissen, was nicht zuletzt in einem handfesten Gemenge endet.
Doch Setz gibt nicht auf. Er besucht verschiedene betroffene Familien, unter anderem die Familie Robert Tätzsels, und stellt weitere Forschungen an; darauf basierend verfasst er verschiedene Artikel die in berühmten Zeitschriften abgedruckt werden. 

Parallel erzählt Setz, der Autor - nicht die Figur, die Geschichte Robert Tätzels, Jahre später. Er war Schüler Clemens Setz' und  ist ein sogenannter ausgebrannter Dingo. Ein Indigo-Kind, dessen Wirkung sich verflüchtigt hat. Er versucht ein normales Leben als Künstler zu führen, gemeinsam mit seiner Freundin Cordula. Doch das gelingt ihm kaum. Als er eines Abends ein gemütliches Beisammensein mit Freunden zu genießen versucht, nässt er sich ein. Wütend, beschämt flüchtet er ins Schlafzimmer, wo Cordula ihn wieder aufzubauen versucht. Dabei gerät ihm ein Artikel in die Hände, in dem beschrieben wird, dass sein ehemaliger Mathematiktutor des Verdachts freigesprochen wurde, einen Tierquäler brutal ermordet zu haben. (Er habe dem besagten die Haut vom Leib gezogen...) Und da beginnt sich der Kreis zu schließen. Robert lässt das Geschehen nicht mehr los und er sucht den freigekommenen Lehrer auf, um mit ihm zu reden. Von ihm erhält Robert eine Mappe all des Forschungsmaterials, das Setz über die Jahre gesammelt hat. Der Lehrer selbst ist nur noch ein Schatten, wirkt wahnsinnig. 

Das Buch endet mit einigen Schlussgedanken Roberts, die irgendwie über die bedrückende Atmosphäre des Buches nicht hinweg trösten können.

Meinung

Als ich durch die örtliche Bücherei stöberte, stieß ich auf ein Regal im Treppenhaus: Buchpreis 2012. Dort stand dieses Buch. Im interessanten Cover mit dem Aufdruck: Shortlist Buchpreis 2012. Kann ja dann nicht schlecht sein, oder? Wenn's sogar auf die Shortlist kommt? Hab ich es also mitgenommen. Und nicht wirklich bereut, auch wenn sich dieses Buch meinen bisherigen Erfahrungen ganz und gar entzieht. 

An sich gibt es zu Beginn zwei Handlungsstränge, die gegen Ende zueinander finden und sich verbinden. Immer wieder wird von Setz' Tätigkeit am Institut erzählt und von seinen Nachforschungen. Der andere Handlungsstrang begleitet den ehemaligen Indigo Robert Tätzel, der als ausgebrannter Dingo versucht, sich in dieser Welt zurecht zu finden. 

Das Buch war meiner Meinung nach teilweise verwirrend und auch wenn am Ende viele der Fragen beantwortet wurden, so hinterlässt es doch Fragezeichen. Eine Verwirrung. Und eine Betroffenheit. Aber ich glaube, dass genau das die Intention des Schriftstellers war, wer weiß. Wahrscheinlich bin ich auch einfach zu blöd gewesen, alles zu verstehen ;D 

Fakt ist, dass es manchmal sehr verwirrend war, weil der Autor der handelnden Person seinen Namen gegeben hat. Immer wieder hat man sich eher gefühlt, als lese man eine Reportage, weil ja doch so nah an der Wahrheit dran war. Und es doch nicht ist. Das kann wirklich sehr krass auf den Leser wirken, wie ich finde. Das tolle an dem Buch ist jedoch, dass es zum Denken anregt und irgendwie Betroffenheit hervorruft. Die meisten Bücher von heute sind so 0-8-15, dass man sich darüber hinaus nicht weiter mit der Thematik beschäftigt. Setz hingegen hat mich dazu angeregt, im Internet nach Indigo Kindern zu forschen. Denn ein winziger Funken Wahrheit steckt schon dahinter: In der Esoterik glaubt man, dass einige Menschen/Kinder eine indigoblaue Aura haben.


2. Februar 2013

Freitagsfüller: 02.02.2013

Leider einen Tag zu spät, aber ich will ihn nicht ganz ausfallen lassen; der Freitagsfüller! :)


  1. Ich verstehe nicht, dass es so viele Menschen gibt, die so unglaublich heuchlerisch und falsch sind. 
  2. Pullover und Hose  sind neu.
  3. Das Problem kalte Füße habe ich vor allem nachts im Bett, wenn mein Liebster nicht da ist, an dem ich sie mir wärmen könnte.
  4. Vieles, was andere nicht in Ordnung finden, finde ich o.k.
  5. Die Debatte um politische Themen sollte mich eigentlich interessieren, tut sie aber nicht. Ich bin politisch uninteressiert.
  6. Ich selbst bin verbohrt.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Wer wird Millionär, morgen habe ich nicht viel geplant und Sonntag möchte ich alles schon am Vormittag schaffen, damit ich den Nachmittag für's Lernen frei bekomm.