12. März 2013

Rezension: Bis(s) zum Ende der Nacht v. S. Meyer

am Dienstag, März 12, 2013
Autor: Stephenie Meyer
Titel: Bis(s) zum Ende der Nacht
Reihe: Biss-Reihe, Band 4
Verlag: Carlsen
Seiten: 800 Seiten

Inhalt

Die Hürden scheinen genommen. Bella & Edward haben endlich eine gemeinsame Zukunft. Die Hochzeit findet statt und Bella ist in ihrem von Alice ausgesuchten Kleid wohl die schönste Braut aller Zeiten. Selbst Jacob lässt sich die Feier nicht entgehen und besucht Bella, der er damit das schönste Geschenk überhaupt machen kann. Die Feierlichkeiten werden dadurch beendet, dass Bella und Edward den Flieger in die Flitterwochen nicht verpassen dürfen. Es geht nach Esmes Isle; eine kleine tropische Insel die Carlisle der schönen Esme schenkte und die das junge Paar nun für die Flitterwochen nutzen darf. Und dann beginnt eigentlich der ganze Schlamassel. Bella möchte, ehe sie verwandelt wird, eine letzte menschliche Erfahrung: Intimität mit Edward. Und tatsächlich übersteht sie von Edward so gefürchtete Prozedere und wacht am nächsten Morgen überglücklich auf, wenngleich einige blaue Flecke ihren Körper zieren und die Einrichtung nicht unbedingt heil geblieben ist. Edward macht sich natürlich verantwortlich, Bella allerdings kann gar nicht genug davon bekommen und spielt sogar mit dem Gedanken, weitere Zeit sterblich zu bleiben nur um diese Erfahrung nicht aufgeben zu müssen. Edward hingegen lässt es auf keinen weiteren Versuch ankommen. Erst als Bella von schrecklichen Alpträumen gequält wird lässt er es ein weiteres Mal zu und erkennt Verbesserungen. Aber davon mal abgesehen; eines haben die beiden nicht bedacht. Edwards Körper ist zwar im Stillstand, Bellas jedoch nicht. VampirINNEN können vielleicht keine Babys bekommen, Sterbliche von Vampiren allerdings schon. Das wusste zuvor natürlich keiner der Beiden und umso erstaunter ist Bella, als ihre Periode ausbleibt und sie ein kleines Stupsen im Bauch verspürt. Edward plant sofort die Rückreise und vor allem plant er das Entfernen des Fötus. Bella bekommt dies miet und weiht Rosalie ein um mit ihr gemeinsam das Kind zu schützen. Und tatsächlich schafft sie es, das Baby behalten zu dürfen, wenngleich die Gefahr für ihren Körper unglaublich groß ist. Die Schwangerschaft verläuft problematisch, aber schnell. Gebrochene Rippen, blaue Flecke, Schmerzen. Das Baby wächst unaufhaltlich und nach nur wenigen Wochen kommt es zur Welt. Bella, die dabei fast stirbt, wird von Edward verwandelt. Der liebeskranke Jakob wird indes von seiner Liebe zu Bella geheilt, denn die Verbundenheit zu Bella war eigentlich stets eine Verbundenheit zu Renesmee, der Tochter Bellas, auf die sich der junge Werwolf prägt. Eigentlich ein Happy End, wenn nicht gerade da die Probleme erst anfangen würden. 

Meinung

Für mich war dies ein anderer, aber auch schöner Teil der Saga. Das Buch ist in drei Teile gespalten. Zwei der Teile werden, wie gewohnt, von Bella erzählt. Der Mittelteil jedoch wird von Jake erzählt, was eine ganz neue Sicht der Dinge ermöglicht. Den Sprachstil fand ich gut wie eh und je. Meiner Meinung nach (vielleicht lagen die anderen Teile auch einfach zu weit zurück?!) war dies der beste Teil der Saga, der vor allem auch durch lustige Stellen bestochen hat. Oft saß ich da und konnte mir ein Kichern oder Grinsen nicht verkneifen, da die Stellen doch zu komisch waren. Ob nun Rosalie eine Salatschüssel zum Hundenapf für Jake formt oder Bella vollkommen austickt, weil Edward ihr Baby nach dem Seemonster Nessie benennt - für lustige und urkomische Szenen wird gesorgt. Dabei geht aber keinesfalls die gewohnte Spannung flöten. Daher für mich ganz eindeutig volle Punktzahl und eine klare Leseempfehlung! 


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