7. Mai 2013

Rezension: In der Schattenwelt v. L.Smith

Allgemein

Titel: In der Schattenwelt
Reihe: Tagebuch eines Vampirs, Bd. 4
Autor: Lisa J. Smith
Verlag: cbt
ISBN: 978-3-570-30500-3
Seiten: 272
Preis: 7,95 €

Inhalt

Elena ist tot, die Stefano-Brüder kehrten nach Italien zurück, es scheint Ruhe eingekehrt zu sein, auch wenn die Trauer überwiegt. Caroline plant eine Geburtstagsparty für Meredith. Eingeladen werden neben Bonnie und Meredith auch Sue und Vickie. Ein gemütlicher Mädelsabend !? Nein, natürlich nicht. In der Nacht werden die Mädchen von einer bösen Macht heimgesucht und Sue stürzt aus dem oberen Stockwerk durch eines der Fenster zu Boden. Doch das tote Mädchen ist nur der Anfang, irgendjemand hat es auf die Bewohner von Fell's Church abgesehen. 
Bonnie erscheint Elena im Traum, das tote Mädchen versucht ihrer Freundin aus der anderen Welt heraus zu helfen, doch irgendjemand bedroht Elena. Es ist derselbe, der auch die Stadt und dessen Bewohner bedroht. Bonnie spricht einen Zauber, um Stefano zurück zu ihnen zu bringen; er ist der einzige der ihnen helfen kann. Mit ihm kommt Damon, Stefanos düsterer Bruder. Als dann auch noch Vickie stirbt scheint es vergebens. Die Freunde erfahren, dass sie es mit einem der Ursprünglichen, Nicolaus, zu tun haben. Doch wie sollen sie den Kampf gegen einen so übermächtigen Vampir nur gewinnen ?!

Bewertung

Ich muss zugeben, ich bin kein besonders großer Fan dieser Buchreihe. Wenn man das Ganze im Kontrast zur (natürlich später entstandenen) Serie sieht, wirkt das Buch einfach nur lasch und langweilig, irgendwie zu überspitzt. Ich versuche nun jedoch, das Buch ohne Hinblick auf die Serie zu bewerten:
Ich empfand Smith's Beschreibung von Elena als "Geist" sehr sehr angenehm. Besonders zum Schluss hin gefiel mir, wie sie das goldene Licht, dass Elena umgibt, beschreibt. Zudem schafft sie es, dass man sich vor allem das Geschehen der Schattenwelt sehr gut vorstellen kann, man spürt nahezu wie Elena verzweifelt versucht, Stefano von all dem Bösen fern zu halten. Die Geschichte, bzw. die Idee selbst finde ich gut. Würde Smith ein paar mehr Seiten investieren, könnte sie mit Sicherheit dort, wo vieles sehr gerafft erscheint, noch etwas ins Detail gehen. Natürlich ist das Geschmackssache, mir fehlt hie und da eben einfach die Tiefe.
Was mich bei diesem Band besonders gestört hat ist die Art, wie sie die Vampire zeichnet. Damon ist ja in Ordnung, das passt. Nicolaus fand ich toll, mit seiner etwas locker-lässigen Art. Stefano war es, der mir ein klein wenig ein Dorn im Auge war. Es erschien mir, als rede Smith von einem aufgedrehten Teenager, der das alles nur als Spiel sieht. Ein kleines Abenteuer vielleicht. Dabei sollte man nicht vergessen, dass Stefano ein über 500 Jahre alter Vampir ist, der mit Sicherheit nichts mit einem Teenie-Highschool-Jüngchen zu tun hat. Dafür gibt es bei mir echt Abzug; wir bleiben bei drei Sternen :) 


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