10. August 2013

Die erste Nacht im Gärtchen.

am Samstag, August 10, 2013
Die Familie meines Freundes besitzt ein sehr großes Grundstück, auf dem ein kleines Häuschen steht. Im Inneren wirkt alles sehr altmodisch, aber gemütlich. Eine kleine Küche mit Ofen und ein Dachgeschoss als Wohn- und Schlafbereich reichen voll und ganz aus, um einmal ein paar Tage einfach auszusteigen. Und genau das tue ich hier immer. Dies ist ein Ort, wo ich den Alltag einfach abstreifen kann. Wo die Sorgen, Probleme, Aufgaben einfach unwichtig werden. Und das ist gut so. Denn ich glaube, jeder Mensch braucht so einen Rückzugsort vom Alltag. In unserer modernen Welt ist doch alles nur noch auf Produktivität ausgelegt. So richtig leben tun wir doch schon gar nicht mehr. Wo ist es denn das gute alte "In den Tag hineinleben" geblieben? Wir müssen dies und das und jenes tun. 

Nachdem ich mich einige Zeit etwas geziert habe, denn es war im Hüttchen noch nicht alles fertig "restauriert", kam nun gestern der große Moment: das erste Mal hier schlafen. Ein bisschen unbequem war es schon. Die Rollmatratze war etwas zu weich für meinen Rücken und es ist etwas nervig, dass man, um zur Toilette zu kommen, immer erst aus dem Häuschen raus und in ein anderen hinein muss. Aber gut, es ist ja kein Hotel, sondern ein Gartenhäuschen.

Sonst war echt alles klasse. Heute morgen, als ich nicht mehr schlafen konnte, bin ich dann mit meinem Handy ein bisschen durchs nasse Gras geschlichen und hab die Stille genossen, den Duft nach Morgen und Neuem Tag, falls ihr versteht wie ich das meine. Es war herrlich :) Die Sonne schien so schön auf das glitzernde Gras herab und ich saß einfach da und habe es genossen. 


Schaltet ihr auch gern einfach mal ab? Wo könnt ihr am besten abschalten? 


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