28. September 2013

Rezension: Robinson Crusoe

am Samstag, September 28, 2013

Titel: Robinson Crusoe
Autor: Daniel Defoe
Verlag: Anaconda
Seiten: 384
Preis: 4,95 €

Inhalt

Robinson Crusoe ist der Sohn einer angesehenen, britischen Familie. Sein Vater rät ihm, einen ähnlichen Weg einzuschlagen. Robinson jedoch ist ein Abenteurer durch und durch. Die See ist es, was den Jungen fasziniert. Und so ist es nicht verwunderlich, dass er sich wider der Wünsche seiner Eltern eines Tages einschifft und auf Reisen geht. Dabei gerät er jedoch in Gefangenschaft und muss als Sklave schuften. Ein Zufall jedoch verhilft ihm zur Flucht, woraufhin er nach Südamerika kommt und dort eine Pflanzung besitzt. Eigentlich hat er nun alles erreicht, um zu Wohlstand zu kommen. Seine Pflanzung gedeiht und wächst. Aber Robinson ist einfach nicht für's ruhige Leben daheim geschaffen. Erneut befährt er die See um Sklaven zu beschaffen. Dabei erleidet das Schiff jedoch Schiffbruch und allein Robinson kann sich auf eine einsame Insel retten. Der Zufall will es, dass das Wrack des Schiffes so günstig liegt, dass er noch einige Materialien und Nahrungsmittel retten kann. Von nun an ist er auf sich allein gestellt.

Robinson lebt viele Jahre auf der Insel. Dabei lernt er, seine eigene Kleidung herzustellen, Möbel zu tischlern und vieles mehr. Er baut Getreide an, das er aus dem Schiff hat retten können und er zähmt wilde Ziegen, die ihn mit Käse, Fleisch und Milch beliefern. Eigentlich führt er ein gar nicht so schlimmes Leben auf der tropischen Insel, wäre da nicht die Einsamkeit. Eines Tages findet er am Strand einen Fußabdruck. Doch statt Freude ruft dieser eher Entsetzen hervor: Kannibalen nutzen die Insel  offensichtlich als Stätte ihrer Festmahle, sofern sie Kriegsgefangene haben. Robinson möchte auf keinen Fall selbst gegessen werden. Er baut "Hochsicherheitsanlagen" und verhält sich vorsichtig. Bis er eines Tages einem der Kriegsgefangenen helfen kann. So trifft er auf seinen treuen Diener Freitag. Von nun an bestreiten sie gemeinsam ihr Leben auf der Insel und durch verschiedene Umstände sind sie bald nicht mehr allein. Robinson und Freitag bewältigen viele Gefahren und erleben wilde Abenteuer, ehe sie dann durch Glück zurück nach Großbritannien gelangen.

Meinung

Vorweg: ich las dieses Buch, da es auf der Lektüreliste meines Studiums stand. Aber: Ich hätte es im Nachhinein auch so sofort freiwillig gelesen! Natürlich handelt es sich bei dem Buch, nicht wie "beworben" um ein Kinderbuch. Für ein Kind ist all das nichts, zugegeben. Entsprechend der Lebensdaten des Autors findet sich im Buch vieles, was wir aus heutiger Sicht eher kritisch sehen. Von Rassismus ist in anderen Rezensionen die Rede. Das wiederum finde ich jedoch auch schwachsinnig. Man darf wie gesagt nicht aus dem Auge verlieren, wann Robinson Crusoe geschrieben wurde! Da waren die Ansichten eben anders. Man muss bloß selbst kritisch heran gehen und die klare Linie zwischen damals und heute ziehen können. 

Ich empfand das Buch als sehr unterhaltsam und habe es sehr gern gelesen. Eines der wenigen "alten" Bücher, die wirklich richtig spannend sind und Freude bereiten beim Lesen. Zumindest für mich persönlich. Zudem zeigt das Buch meiner Meinung nach wirklich gut die damaligen Verhältnisse auf. Vielleicht sollte man dieses Buch wirklich gelesen haben! :) 


4 Kommentare:

Catherine Madeleine Buchling hat gesagt…

Hey :)

Wir haben Robinson Crusoe damals im Englisch LK in der Schule gelesen und mir hat es auch sehr gut gefallen. Zählt nicht zu unrecht zu den Klassikern, die man mal gelesen haben sollte!

LG Cat

Bücher Diebin hat gesagt…

Hei Cat :)

Ja, da hast du recht. In der Schule hatten wir es (leider) nicht. Ist wirklich eine kleine Perle C: Ich hab im Internet einige andere Meinungen gelesen. Da haben einige von Rassismus, Gewaltverherrlichung & co. geschrieben. o.O Man darf eben nicht aus den Augen lassen, WANN das Buch entstanden ist und das die Menschen damals eben eine andere Weltansicht hatten.

LG!

Waldmarie hat gesagt…

Hallo Bücherdiebin,

erstmal: toller Nick :)

Ich liebe dieses Buch; hab es auch in der Schule lesen müssen - aus dem Muss wurde dann wirklich Leselust! Hab es schon mehrfach gelesen und es ist immer wieder aufs Neue spannend! Und wie so oft: viel viel phantasieanregender als der Film!

Deine Rezi ist Klasse; dein Blog auch - ich hefte mich einfach mal an deine Fersen!

Liebe Grüße, Waldmarie

Bücher Diebin hat gesagt…

Hi Waldmarie!

Dann geht es mir also nicht allein so :D Meine Mama hatte mich vor dem Buch ja gewarnt, es langatmig gefunden. Wieder andere kamen wie gesagt auf den Inhalt nicht klar. Ich persönlich finde das Buch echt klasse und habe mir nun gestern in der Bücherei auch ein weiteres Buch des Autors geholt :)

Vielen Dank für das Lob ♥ Sowas bedeutet mir sehr viel!

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