28. November 2013

Was bald kommt.

Huhu ihr Lieben :)

Heute gibt es wieder einmal einen kleineren Zwischenpost. Nämlich, was euch in naher Zukunft an Rezensionen erwartet! Fertig gelesen habe ich Grimms Wörter von Günter Grass. Die Rezension wird direkt in den nächsten Tagen folgen. Und dann habe ich folgende Bücher derzeit aus der Bücherei entliehen, sodass ich sie auch bald rezensieren werde:

  1. Tortufo v. Zdral
  2. Engelszorn v. Singh
  3. Fortunas Tochter v. Allende
  4. Duncan Campbell v. Defoe
  5. Mein Jahrhundert v. Grass
  6. Der Schneeleopard v. Aitmatow
  7. Schuld u. Sühne v. Dostojewski
  8. Der Übergang v. Cronin
  9. Die Liebe zu Zeiten der Cholera  v. Garcia Marques
  10. Engelsdunkel v. Singh
  11. The Fellowship Of The Ring v. Tolkien
  12. Die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär - Moers
  13. Ronja Räubertochter v. Lindgren
  14. Momo v. Ende
  15. Die Vermessung der Welt v. Kehlmann
  16. Lycidas v. Marzi 
Wie ihr seht hab ich mir viel vorgenommen :D Mal schauen, dass ich auch wirklich alle Bücher schaffe. Was lest ihr denn so zur Zeit? 

27. November 2013

Bedenken.

B wie Bedenken

Bedenken sind ein Zeichen von Unsicherheit. Sich selbst nicht sicher sein. Bei dem, was man tut. Bei dem, was man fühlt. Bei dem, was andere im Bezug auf einen fühlen oder tun. Bedenken hat jeder Mensch. Andere mehr, andere weniger.

Ich gehöre zu der verdammten Sorte der Zuvielbedenker. Ich zerbreche mir über Gott und die Welt den Kopf. Über Dinge, die mich eigentlich nichts angehen. Dinge, die gar nicht so schlimm sind und ich derjenige bin, der den Teufel an die Wand malt. Indem man Bedenken hat, stellt man etwas in Frage.  Und ich stelle zuviel in Frage. Häufig stelle ich mein gesamtes Handeln in Frage. 

Dabei geht es nicht nur mir so. Im Internet kursieren schließlich genügend Sprüche rund um die nicht still halten wollenden Gedanken. Ich kenne genug Menschen, die wegen ihrer vielen Bedenken abends nicht ruhig einschlafen können, keinen Schlaf finden weil ihre Gedanken auf Hochtouren laufen. Es scheint mir, als seien die Menschen zu unsicher. Sich ihrer selbst nicht sicher. Dessen, was sie tun. Und mit Sicherheit können einige von euch das auch nachvollziehen, zweifeln selbst gern an sich selbst. Dabei sind die meisten Selbstzweifel Gift für das Glück und unnötig, weil nicht begründet. Man ist mit sich selbst zu kritisch, oder? 

Häufig nehme ich mir vor, einfach weniger darüber nachzudenken. Einfach zu tun. Aber wie leicht lässt sich das sagen und wie schwer lässt es sich umsetzen? Wenn man selbst es fast nicht anders gewohnt ist, was will man machen? Die großen Psychologen unserer Zeit glauben, dass solche Unsicherheiten und Bedenken darauf zurückzuführen sind, in der Kindheit nicht genug Bestätigung bekommen zu haben. Zumindest von Seiten meiner Familie kann das aber bei mir nicht stimmen. Ich habe in meiner Familie stets Zuspruch, Bestätigung und Lob erfahren. Mir wurden viele Sorgen abgenommen, es wurde mir immer aus der Patsche geholfen. Vielleicht war aber gerade das Grund genug, dass es mir heute so schwer fällt, gelassen an die Dinge heran zu gehen? 

Oft grüble ich Stunden lang über Dinge nach, entwerfe Pläne - Worst Case Szenario wird auch immer ausgemalt. Darüber kann ich dann nicht schlafen, mir wird schlecht vor Bedenken. Ich schaffe es nicht, ruhiger an die Sache heran zu gehen.

Wie ist das bei euch? Habt ihr bestimmte Methoden und Strategien, um diese elenden Gedanken und Bedenken, diese Unsicherheiten loszuwerden? 

25. November 2013

Anders.

Hallo ihr Lieben!
Ich habe mir eine kleine Idee ausgedacht, die mir ganz gut gefällt - euch hoffentlich auch. Ich werde nun jeden Tag, oder zumindest so oft ich es schaffe, einen Post zu einem speziellen Thema verfassen. Und dabei arbeite ich das Alphabet ab. Das Thema soll dabei schon auch zu mir und meinem Leben passen. Bei der Umfrage hattet ihr ja auch dafür gewählt, dass ich mehr aus meinem (Universitäts-)Alltag erzähle. Heute möchte ich also beginnen.

A wie Anders.

Eigentlich denkt doch beinahe jeder, dass er anders sei. Jeder Mensch hebt sich vom anderen ab, natürlich. So soll das auch sein. In dem Glauben, dass wir anders sind, sind wir uns alle gleich. Doch wieso bin ich anders? 

Eigentlich begann das Ganze schon in meiner frühen Kindheit. Sobald ich in den Kindergarten gebracht wurde, weinte ich. Es war kaum möglich, mich mit den anderen Kindern zusammenzubringen. Es fiel mir schwer, den Kontakt zu Gleichaltrigen zu suchen. Meine Mama und mein Papa waren mir stets viel wichtiger. Ich bekam Strafen von der Kindergärtnerin für mein "Einzelgängersein". Dafür, dass ich meine Mama vermisste. Ich wurde in eine Gruppe gedrängt, in der ich mich nicht wirklich wohlfühlte. Aber - nach geläufiger Meinung damals - Kinder lieben Freunde und lieben es mit Gleichaltrigen zusammen zu sein. Mir wurde "befohlen" ebenfalls Spaß zu haben. Zum Glück war dies kein Zustand, den meine Eltern mitansehen konnten. Vielleicht war dies ein Fehler, doch ich musste nicht mehr so oft in den Kindergarten. Die Tätigkeit meiner Mama ließ es zu, dass ich am Morgen ein paar Stunden zum Kindergarten ging und dann zu Oma kam.

Und so zieht sich das bevorzugte Alleinsein durch mein Leben. In der Schule hatte ich immer wieder mal eine Freundin, vielleicht auch zwei. Ganz ohne wollte ich nicht dastehen. Aber es wurde mir schnell zu viel. Es wurde mir immer  zuviel. Bis heute. Intensivierte sich eine Freundschaft zu sehr, wurde die Distanz in Nähe umgebaut, flüchtete ich. Ich fühle mich nicht mehr wohl, wenn mir jemand zu nahe kommt. Einzige Ausnahme bilden meine Eltern und mein Freund. Ich kann mit dem, was Gleichaltrige toll finden, nichts anfangen. Ich trinke kein Alkohol, rühre nicht einmal einen Tropfen an. Ich verteufle das Rauchen und sitze lieber mit einem guten Buch im heimischen Sessel, als dass ich fortgehe. Mein liebster Ort auf der Welt? Mein Zuhause. Meine liebste Gesellschaft? Ich selbst oder meine Eltern/mein Freund. 

Aber macht mich das wirklich zu jemand anderem? Kürzlich unterhielt ich mich mit jemandem im Internet; das übliche belanglose Geplänkel wenn man einander nicht wirklich kennt. Wir kamen auf's Studium zu sprechen, darauf, dass ich von meiner Familie nicht fort möchte. Mir auch nich vorstellen kann, fort zu ziehen. Dass ich nicht gern fortgehe. All die Dinge. Dass mir soziale Situationen schwer fallen. Und da fragte mich mein Gegenüber: Kann es sein, dass du autistisch bist?


Soll das tatsächlich eine berechtigte Frage sein? Neugierig wie ich bin habe ich einige Tests im Internet gemacht, auch auf namhaften Seiten. Es handelte sich um einen zentralen, zugelassenen Test um gewisse Symptome zu identifizieren. Und tatsächlich, laut diesen Tests sollte ich mich untersuchen lassen. Mal ganz davon abgesehen, dass diese Tests ohnehin nicht besonders aussagekräftig sind, weil sie ohnehin bloß einen Fragekatalog abklappern ohne das Drumherum zu kennen: Wäre es denn so schlimm? Selbst WENN ich autistisch veranlagt wäre, würde ich es ändern wollen? Nein!

Zum einen glaube ich persönlich nicht, dass jeder der ein wenig wunderlich drauf ist und anders als die breite Masse gleich autistisch ist. Ich bin gern allein und scheue laute, turbulente Orte. Nun gut. Aber das ist doch nicht gleich ein Anzeichen für eine Entwicklungsstörung. Ich habe gewisse Ticks, die wohl auch auf dieses Syndrom hinweisen. Aber vielleicht habe ich auch wirklich einfach nur ein paar Ticks? Im Nachhinein finde ich es fast schon etwas ... unfreundlich? Die Person hat das definitiv nicht unfreundlich gemeint. Allerdings kommt es mir so vor, als suchten die Leute eine Entschuldigung dafür, wenn jemand sich vor Menschen scheut. Manche Situationen als unschön beurteilt, die andere erfreuen würde. Und so weiter. 

Den ganzen Quatsch mit Autismus (ob nun zutreffend oder nicht) wische ich bedenkenlos fort. Jeder sollte so leben, wie er es für sich selbst als richtig empfindet. So wie er sich wohlfühlt. Und ob das nun ein Lebensstil ist, der den anderen nicht passt, sollte dabei keine Rolle spielen! Ich bin zufrieden mit mir und der Welt - das ist die Hauptsache! 




Ich hoffe, euch hat der kleine Text ein bisschen gefallen. Mir ist es noch recht fremd, so über meine Gedanken öffentlich zu reden. Ich hoffe, dass sich daraus trotzdem etwas entwickeln kann, was für euch interessant ist und mich auch ein Stück weiterbringt.

Nun noch ein paar andere kleine Dinge, die ich interessieren könnten:
Ich habe nun meinen Praktikumsplatz sicher!  :) Morgen vormittag darf ich den Vertrag unterschreiben und in den Semesterferien werde ich dann mein 6-wöchiges Praktikum in der Bibliothek/Archiv absolvieren. Davon werde euch dann, zu gegebener Zeit, natürlich auch noch berichten.




24. November 2013

Wochenrückblick

Die Zeit vergeht wie im Flug. Der erste Schnee hat sich sanft auf das noch immer grüne Gras gelegt, es einfach unter sich . Doch das soll keine Anklage sein, denn ich liebe den Winter. Die Stille, die sanfte Ruhe, in die die Welt in dieser Zeit verfällt. Das reine, wunderschöne Weiß. Die eisige Wortlosigkeit. 

Hoffentlich sieht es auch bei uns bald schon so aus.
Bild gefunden auf weheart.com. 


Getan: Gelesen. Studiert. Tee getrunken. Trainiert.
Gegessen: Spinat. Fischstäbchen. Vegetarisches Mensaessen.
Getrunken: Wasser mit Himbeergeschmack. Tee.
Gesehen: Vampire Diaries.
Gehört: Stefan Biniak
Gelesen: Grimms Wörter v. G. Grass
Gedacht: Manche Probleme sind fest in unserem Kopf verankert, auch wenn die Lösung auf der Hand liegt.
Gefragt: Wie kann ich nun aus diesem Teufelskreis herauskommen?
Gefreut: Freier Freitag.
Geärgert: Ich stehe mir selbst im Weg.
Gewünscht: Dass ich es von vorn herein besser gemacht hätte.
Gekauft: Schwarzer Tee "Sommernachtstraum" & "Lemon".
Geklickt: Eigene Homepage. Diverse Spiele.
Geplant: Sanfter und rücksichtsvoller werden, im Umgang mit ALLEN.

Montag: Am Montag stand ich nicht gleich ganz früh mit auf, ich war zu müde. Als ich dann endlich wach war, frühstückte ich und verbrachte dann den Tag in der Uni.Da ich erst spät heimkam, bin ich bald schon darauf ins Bett.
Dientag: Eine andere Zugverbindung herausgesucht, entsprechend erst gegen 12 losgemusst. Dann gegen Abend auch eher heimgekommen. Trotzdem so müde, dass ich ins Bett gefallen bin.
Mittwoch: Früh aufgestanden, aus dem Bett geschaut: Schneeregen. Also lag der Ausritt flach. Bin trd. zum Pferdchen, bisschen Bodenarbeit gemacht.
Donnerstag: Zahnarzttermin am Morgen. Dann Schwimmen (45 Bahnen). Daraufhin bei Tantchen Kaffee getrunken. 
Freitag: Eigentlich Reitstunde geplant. Musste jedoch verschoben werden. Trd. ein bisschen mit Pferdchen gearbeitet.
Samstag: Gleich am Morgen zum Pferd. Unter Aufsicht der Reitlehrerin geübt. Erfolgserlebnis gehabt. Restlichen Tag ruhig verbracht, viel gelesen.
Sonntag: Den ganzen Tag mit Günter Grass verbringen. Ein bisschen bloggen. Musik hören.

Wie ihr seht, war meine Woche nicht wirklich spannend.  Wenn ich nicht in der Uni war, war ich beim Pferd oder ich habe gelesen. Das sind schließlich auch die Dinge, die ich am liebsten tue. 

17. November 2013

Motivation, wo bist du?!

Morgen beginnt die neue Woche. Im Moment blicke ich dem wirklich bloß müde und faul entgegen. Der morgige Tag wird für mich mit einem Seminar beginnen, kann ja noch ganz spannend sein. Dann aber eine Lesung, der ich mit gemischten Gefühlen gegenüberstehe und dann eine Lesung, die langweiliger nicht sein könnte. Nicht, dass die Lesung selbst nicht spannend ist und der Dozent ist auch sehr sympathisch. Aber da er seine Lesung als Buch herausgegeben hat und ich dieses schon durchgearbeitet habe, ist für mich all das eher langatmig und langweilig. Nun schön. Ehe ich über die kommende Woche meckere, gibt es hier nun erst einmal den Wochenrückblick ;) 

Wochenrückblick

Getan: Uni, Pferdchen, Gelesen, Musik gehört, Konzert
Gegessen: Spinat-Tortellini ♥
Getrunken: Wasser & Saft
Gesehen: Vampire Diaries
Gehört: Felix Meyer
Gelesen: Grimms Wörter v. G. Grass
Gedacht: Man muss über der Angst stehen.
Gefragt: Warum ist mir das passiert?
Gefreut: Felix Meyer Konzert *___*
Geärgert: Ich hätte es besser wissen müssen.
Gewünscht: Dass der Abend nie endet.
Gekauft: Fremdwörter Duden
Geklickt: DB Thüringen :D
Geplant: Mich diese Woche mehr ins Zeug legen :D

Montag: 04:00 aufstehen. Dann zur Uni. Mich freuen, dass ich später gehen kann als sonst. An der Schwedisch-Aktion vorbeischauen. Eher nach Hause gehen.
Dienstag: Schweden-Aktion voll genossen, zu Mittag Köttbullar gegessen. Dann auch noch Schwedisch-Kurs. Endlich heim. Mich von Papa am Zug abholen lassen. 
Mittwoch: Bewerbung geschrieben. Beim Pferd gewesen. Fehler begangen. Am Abend das Konzert von Felix Meyer *__*
Donnerstag: Im neuen Stadtbad gewesen. 1.000 Meter geschwommen. Sehr stolz auf mich gewesen.
Freitag: Uni. Nur kurz fort gewesen. Eher heim gekommen. Von Mama holen lassen. Tag genossen. Einkaufen gewesen. Schatz wieder da.
Samstag: Tag für mich genutzt. Am Abend zur Einstandsparty gewesen. Gar nicht so übel wie befürchtet.
Sonntag: Am Morgen beim Pferd gewesen. Ruhiger Tag. Nun absolut müde.

& sonst so? Ich werde euch diese Woche vielleicht ein kleines Künstlerportrait von Felix Meyer schreiben :) Ich finde, dieser Künstler muss beachtet werden! Selten habe ich so schöne, gefühlvolle und ansprechende Musik gehört. Live ein Hochgenuss! 


16. November 2013

Rezension: Die Bücherdiebin

Titel: Die Bücherdiebin
Autor: Markus Zusak
Verlag: Blanvalet Verlag
Seiten: 592
Preis: 19,95 € (gebundene Ausgabe)

Inhalt

Alles beginnt mit einem Zug, einem toten Jungen und Farben. Liesel Memminger fährt mit ihrer Mutter und ihrem Bruder nach München - in eine Pflegefamilie.  Doch noch während der Fahrt stirbt Liesels Bruder. Sie müssen einen Zwischenstopp einlegen. In einem kleinen, der Heimat fernen Dorf wird der Junge begraben. Dem Totengräber fällt dabei ein Buch aus der Tasche und ehe es jemand bemerken kann, hat Liesel sich das Buch genommen und unter ihrem Mantel versteckt: Das Handbuch der Totengräber. Aus Liesel Memimmger wird die Bücherdiebin.

Ein paar Tage später ist sie dann in der neuen Heimat angekommen. Hans Hubermann und Rosa Hubermann haben nicht das erste Mal Pflegekinder bei sich. Ihre eigenen Kinder sind bereits aus dem Haus. Rosa ist eine dauerschimpfende, aber eigentlich gutherzige Frau. Ihr Mann Hans ist ein silberäugiger Anstreicher, der sich dem Regime der Nationalsozialisten soweit wie möglich entziehen möchte. Durch seine Dienste für Juden wurde er ohnehin von der Partei abgelegt.

Liesel fällt es schwer, sich in die neue Umgebung zu integrieren. Nachts wacht sie weinend, schreiend auf. Nicht selten ist ihr Bettlaken durchnässt. Doch dann ist Hans zur Stelle, den sie bald schon Papa nennt. Als Papa das Buch für Totengräber entdeckt, beginnen die Lesestunden. Denn Liesel kann nicht lesen. Und so sitzen die beiden jede Nacht, nach Liesels Albträumen, und lernen lesen.

Liesels Leben normalisiert sich. Sie findet einen besten Freund, Rudi Steiner, geht zur Schule und ist Teil des Bund Deutscher Mädel. Und ab und an stiehlt sie ein Buch. Aber nur dann, wenn nötig. Sie lernt die Frau des Bürgermeisters kennen und darf in deren Bibliothek lesen. Eine glückliche Zeit für Liesel. Doch dann kommt Max. Und mit Max beginnt eine schwierige Zeit. Denn Max ist der Sohn eines ehemaligen Freundes von Hans. Und Max ist Jude.

Max lebt von nun an im Keller der Hubermanns, versteckt und umkämpft. Liesel lernt ihn als guten Freund zu lieben. Die Familie ist ein gutes Team. Gemeinsam trotzen sie den Gefahren des Regimes. Bis Hans einen Fehler begeht, Max gehen muss und dann zerstört eine Bombe das Leben der Bücherdiebin.

Meinung

Es ist mir wirklich schwer gefallen, euch den Inhalt wiederzugeben. Die Bücherdiebin ist in meinen Augen ein sehr komplexes, sprachgewaltiges Buch. Nicht umsonst heißt der Blog nach diesem Buch, nach Liesel Memminger. Die Geschichte wird aus der Sicht des Todes geschrieben. Immer wieder bringt dieser Einschübe, die ihn charakterisieren und ein paar Hintergrundinfos bieten. So lernt man, den Tod zu mögen. Zum Beispiel fand ich es sehr schön, als dieser beschrieb, dass der Krieg sein Arbeitgeber sei und er sich dessen Willen beugen muss. Und so weiter und so fort. Also wirklich... Gänsehaut. Das Buch ist so packend und liebevoll, so traurig und schön geschrieben, dass ich nicht selten Tränen in die Augen bekam. Das Buch zeichnet auf eine ganz besondere Art und Weise das Bild eines Mädchens, das im Nationalsozialistischen Regime aufwächst. Es zeigt die Schrecken der Zeit auf, aber auch die kleinen Hoffnungsschimmer, die immer wieder vorhanden sind.  Ich kann das Buch eigentlich jedem ausnahmslos empfehlen. All jenen, die sich für Geschichte interessieren. Jene, die sich für eine gute Romanidee interessieren. Und jene,  die einen gewaltigen und guten Schreibstil lesen möchten.


11. November 2013

Wochenrückblick :)

Guten Morgen & einen schönen Start in die neue Woche wünsche ich euch :) Ich bin wirklich hundemüde! Gestern Abend kam Die Tribute von Panem  auf Pro7. Die Bücher habe ich ja schon laaange alle durch, aber - zugegeben - den Film hatte ich noch nicht gesehen. Blöd war nur, dass der Film bis 23:05 ging und ich bereits um 4 schon wieder aufstehen musste. Entsprechend elend geht es mir gerade .___. 

Nichts desto trotz gibt es jetzt hier meinen Wochenrückblick. (Eigentlich hatte ich euch das ja regelmäßig versprochen, aber in letzter Zeit bin ich einfach viel zu verpeilt.) 


Meine Woche...

Getan: Gelernt, Pferdchen trainiert, viel faul gewesen .___.
Gegessen: Werther's Original *___*
Getrunken: Thüringer Waldquell - Ananas, Passionsfrucht & natürlich Kaffee
Gesehen: Die Tribute von Panem; The Vampire Diaries (Staffel 1 auf Englisch)
Gehört: Johnny Cash, Florence & The Machine
Gelesen: Grimms Wörter v. G. Grass
Gedacht: Ich bin ein elender Angsthase und überfordert mit Situationen, die nicht schlimm sind.
Gefragt: Wie soll das mit dem Vertrauen klappen, wenn man immer wieder enttäuscht wird?
Gefreut: Als ich von der Uni kam lagen auf meinem Notebook eine Packung Ricola und eine Packung Werthers, die Mama da hinhat :)
Geärgert: Dass ich wieder einmal so blauäugig war. Vor allem über mich selbst hab ich mich geärgert.
Gewünscht: Dass ich manche Dinge einfach leichter nehm.
Gekauft: Ein paar neue Ohrringe.
Geklickt: Puuuh. Ich glaub der Telekom Support, weil wir den neuen Router einrichten mussten :D
Geplant: Am Samstag zur Einstandsparty gehen.

Und nun hoffe ich, dass ich euch nicht zu sehr gelangweilt habe :D Die Tage kommen dann die Rezensionen, die ich euch noch schulde :) 

9. November 2013

Ugh! People...

Irgendwie hat es das Bild ganz gut getroffen: Ugh! people...

Im Moment bin ich eher schlecht drauf. Es läuft alles schief, was nur schief laufen kann. Ich habe privat schon wieder einiges zu verdauen. Das zieht mich ganz schön runter. Und auch was Uni angeht läuft nicht alles reibungslos.  

Ich belege derzeit einen Kurs: "Angewandte Textanalyse". Textanalyse ist eine Teildisziplin der Linguistik. Soweit, sogut. Nun wollte ich mich für die Prüfungen anmelden. Und? Es ging nicht. Mir fehle ein Modul, das Voraussetzung sei. Ja aber welches? Bis auf Phonetik hab ich doch schon alles und gerade Phonetik wird ja wohl nicht gerade für Phonetik notwendig sein. Denn was hat schon das Bestimmen und Analysieren von Straßenschildern mit der Lehre der Laute zu tun?! Tja... Genau Phonetik ist es aber. Vorraussetzung für den Kurs. Nicht etwa des Vorwissens wegen, sondern einfach, damit das Wahlpflichtfach "Angewandte Textanalyse" auch wirklich zum Schluss belegt wird -.- Dabei habe ich wie gesagt alle anderen Kurse bereits und Phonetik belege ich im Moment ja ohnehin. Aber gut. Führt nichts dran vorbei, der Kurs ist dieses Semester für mich gestorben.

Ein Gutes hat es: die beiden zugehörigen Veranstaltungen waren Montag und Dienstag 10-12 Uhr. Das Blöde: die Züge fahren eh so, dass ich schon 10 Uhr in der Universität bin und dann praktisch zwei Stunden dumm rumsitzen darf. Tja. =/ 

Ja, was gibt es sonst noch so zu erzählen? Ich habe "Die Bücherdiebin" fertig gelesen und werde euch dann bald auch eine Rezension dazu liefern. Soviel sei gesagt: bei dem Buch heult man Rotz und Wasser! Ansonsten war mein Router die Woche kaputt, weswegen ich auch nicht unbedingt ins Internet kam. Sonst eigentlich nichts zu berichten... Ich hab bei den Nagellacken ein paar Neuzugänge, habe die Glossybox erhalten. Eventuell interessiert euch das ja? Dann könnte ich auch das etwas dazu verfassen.

Ansonsten wünsche ich euch noch ein wunderschönes Wochenende :)