28. Oktober 2013

Rezension: Seelen der Finsternis

Titel: Seelen der Finsternis
Reihe: Tagebuch eines Vampirs, Bd.6
Autor: Lisa J. Smith
Verlag: cbt
Seiten: 608 Seiten

Inhalt

Elenas Geliebter Stefano wird von den bösen Fuchsgeistern gefangen genommen und in einem Gefängnis in einer anderen Dimension festgehalten. Nun ist es an Elena, ihn zu befreien. Und dafür nimmt sie jede Menge auf sich. Die Reise tritt sie mit Matt und Stefanos Bruder Damon an. Gemeinsam kommen sie bis hin zum Tor zur anderen Dimension, da aber lässt Matt sie "im Stich" und kehrt nach Fells Church zurück. Stattdessen fahren Bonnie und Meredith, Elenas beste Freundinnen, zu dieser und Damon und gemeinsam betreten sie die andere Dimension - als Damons Sklavinnen. Gemeinsam befreien sie die Sklavin Ulma, die sich als Lady Ulma vorstellt - eigentlich Tochter wohlhabenden Hauses, der man jedoch alles nahm. Durch Lady Ulmas Künste und die ihres Gefährten, schaffen sie es in die hohe Gesellschaft der anderen Dimension einzutreten. Und dort finden sie auch die Fuchsschlüssel, mit denen sie Stefano befreien können.

Meinung

Jaaaaa.... Wenn ich schon beim Inhalt so ins Grübeln komme, kann die Meinung nicht viel besser werden. Man soll ja mit dem Positiven anfangen: ich mag die Geschichte. So allgemein: Stefano und Elena lieben sich, aber während dessen Gefangenschaft kommen sich auch Elena und Damon näher und so weiter und so fort. Alles schön und gut. Aber die Umsetzung fand ich in diesem Band der Buchserie (auch die anderen haben mich mal mehr, mal weniger enttäuscht) echt schrecklich. Der Erzählstil wirkt sehr plump. Elena wirkt dank der Beschreibung eher wie eine Fremdgängerin auf mich, die sich bisschen austobt. Und dann aber immer wieder "Oh Stefano, Geliebtester, Blah, Schnulz." Nein. Also das hat sich in meinen Augen auch sehr widersprochen. Natürlich, dieses Hin- und Hergerissensein zwischen Damon und Stefano. ABER das kann man auch schöner umsetzen. An manchen Stellen wirkte der Roman einfach nur so dahin geschmiert auf mich. Daher absolut keine Empfehlung, schade!


24. Oktober 2013

Training muss sein!

Trockenreiten ohne Trense. Die Zügel habe
ich zum Halsring umfunktioniert.
Hier und da habe ich ja schon durchblicken lassen, dass ich reite. Und zwar Western. In dieser Sportart habe ich nicht nur mein Hobby gefunden, sondern auch meinen besten Freund: mein Pferd. Nun gut, nicht ganz mein Pferd. Er ist meine Reitbeteiligung  und er heißt Casper :) 

Heute haben wir, nach langer langer Zeit, endlich einmal wieder richtig unter Anleitung meiner Trainerin trainiert. Die letzten Wochen und Monate habe ich eher in Eigenregie unternommen; viele Ausritte. Dann kam da ja der Unfall dazwischen. 

Wir haben daran gearbeitet, seine Hinterhand zu aktivieren. Für die Laien unter euch, die das trotzdem lesen: Das bedeutet, dass das Pferd die eigene Last und die des Reiters mehr auf die hinteren Beine verteilt. Grob gesagt. Warum das so ist? Beim "Aktivieren der Hinterhand" verteilt sich die Last besser, das Pferd "streckt" den Rücken durch und dieser bleibt daraufhin gesund. Das Pferd bewegt sich rhythmischer, taktreiner und so weiter.  Daran haben wir also heute geübt. Und es war wirklich unglaublich schwer! Ich habe die lange Trainingspause wirklich gespürt. Umso glücklicher war ich, als es klick machte. Nun habe ich den Auftrag, das alles bis nächste Woche zu üben. Da haben wir dann sogar schon die nächste Übungsstunde.

Zum Schluss bin ich mit ihm dann zum Nachbardorf und zurück geritten - ohne Trense! Ich bin unglaublich stolz darauf. Ich habe die Zügel als Halsring genutzt. Natürlich können das viele Reiter. Das ist nichts "großartiges". Aber wenn man daran denkt, wie viel Angst ich vor ihm hatte... Ich habe ihm kein Stück weit getraut... Für mich ist das einfach ein gewaltiger Fortschritt, der mich unglaublich stolz macht!  Ich merke allmählich, wie das Vertrauen nicht nur vorhanden ist, sondern sich auch festigt. 

Ansonsten habe ich heute nicht wirklich viel getan. Ich werde noch ein wenig lernen müssen =/ Werde noch eine Folge Vampire Diaries auf Englisch schauen. Dann werde ich auch schon ins Bett huschen, da ich morgen sehr früh aufstehen muss! 

Und was habt ihr heute so schönes getrieben? 

23. Oktober 2013

Viele haben ja jetzt ask.fm. Ich glaube ehrlich gesagt noch nicht, dass mir überhaupt irgendwer eine Frage stellen wird :D Aber versuchen kann man es ja mal.

Also,wenn ihr irgendwelche Fragen an mich habt, dann könnt ihr sie mir jetzt auf Ask.fm stellen. Klick, um auf mein Profil zu kommen!

Den Link findet ihr auch <-- dort in der Menüliste ;) 

21. Oktober 2013

Ich schulde euch etwas!

Um genau zu sein: einen Post über Prag und eine Rezension. Und doch kam ich bis jetzt nicht dazu und dafür möchte ich mich bei euch entschuldigen. Der Universitätsalltag ist mir noch nicht ganz in Mark und Blut übergegangen. Ich habe noch nicht alles neu koordiniert, sodass ich allem gerecht werden kann.  Rezension und Prag-Bilder wird es auch heute nicht geben. Zugegeben, ich sitze nicht gemütlich zuhause am  PC. Ich sitze mitten in einer Lesung. Bitte tadelt mich nicht! Natürlich sollte ich zuhören, aber meine Müdigkeit droht mich zu übermannen. Der sehr sympathische Dozent hat eine so angenehme Stimme (ich an seiner Stelle hätte wohl Hörbücher produziert und damit Berühmtheit erlangt), dass ich ganz schläfrig werde. Doch zu eurer Beruhigung: so schlimm ist mein Nichtzuhören nicht. Denn ebendieser Dozent hat zu ebenjener Lesung ein Buch verfasst. Und nun liest er daraus vor. Seine Lesung ist im wahrsten Sinne des Wortes eine "Vorlesung" und das Buch dazu besitze ich. Ich werde mir das heute Verpasste also in einer ruhigen Minute durchlesen. 

In der von mir gestellten Umfrage, haben sich einige mehr Posts über meinen Universitätsalltag gewünscht. Dem möchte ich heute nachkommen, indem ich meinen heutigen Tag für euch rekonstruiere. So erhaltet ihr einen kleinen Einblick.

4.00 Uhr - der Wecker klingelt. Schon so früh? Ja! Denn mein Freund fährt, wie jede Woche, auf Montage. Und da er und seine Kollegen halb Deutschland durchqueren müssen, muss ich nun einmal gegen vier mit ihm aufstehen. Im Normallfall wäre ich wach geblieben, hätte Aufgaben erledigt und wäre dann, gegen Mittag, noch einmal ins Bett gehuscht. Da jedoch schon fest stand, dass ich erst gegen 20 Uhr wieder zuhause eintrudeln würde, legte ich mich noch einmal hin.

6:45 Uhr - der Wecker klingelt ein zweites Mal und dieses Mal nehme ich ihn ernst. Ich stehe auf, trinke Kaffee mit Mama, frühstücke und mache mich fertig, sodass ich 9:15 losfahren kann, damit ich den Zug gegen 9:50  bekomme. 

Püntklich 9:50  stehe ich am Zug um festzustellen, dass der Zug knappe 25 Minuten Verspätung hat. Super! Die erste Lesung hat sich damit schon einmal erledigt. 

Die zweite Veranstaltung des Tages, 12:15 Uhr, sieht eine Bibliotheksführung vor. Für mich natürlich absoluter Schwachsinn. Ich studiere seit 2010 an dieser Universität, kenne die Bücherei in- und auswendig. Ich bin jedoch "nur" Nebenfächler. Das Hauptfach sieht eben dieses Seminar im ersten Semester vor, wir vom Nebenfach besuchen das Seminar jedoch erst im dritten Semester. Ich saß also da und habe mich berieseln lassen mit Fakten, die ich ohnehin schon kannte.

14:15 Uhr - Literaturvorlesung. Es geht um Fiktionalität. Was ist der Unterschied zwischen Autoren und Lügnern? Es gibt Wissenschaftler, die nur jene Texte als Literatur anerkennen, die wahr sein könnten. Aber was ist dann Fantasy? Etwa keine Literatur? 

16:15 Uhr - besagte Vorlesung, der ich momentan beiwohne. Eine wirklich schöne Lesung, die Inhalte sind interessant. Bitte urteilt nicht danach, ob ich nun gerade zuhöre oder euch diesen Post schreibe! Dozent und Themengebiet sind wirklich toll. Kulturgeschichte. Es geht um Kultur an sich, um die Überlieferungen, um Medien, um Namensforschung, die Geschichte des Rundfunks und vieles mehr. 

17:13 Uhr - Ich tippe für euch. Noch. 17:45 wird die Lesung zu Ende sein. Ich werde Zeit haben bis 18:30. Denn für diese Uhrzeit habe ich einen Termin mit der Person vereinbart, die für die Praktika verantwortlich ist. Wir werden sehen - und hoffen - ob mein geplantes Praktikum im Rahmen meines Studiums machbar ist. 

Erst gegen 19:48 werde ich es wohl zum Zug schaffen. Bis ich zuhause bin, wird es 20:15 sein. Und bei dem Grad an Müdigkeit, werde ich einfach nur noch ins Bett fallen. Dabei hätte ich eigentlich ein Referat und Thesenpapier auszuarbeiten. Aber - und darüber ärgere ich mich am meisten - ich kann ohnehin nicht zu arbeiten beginnen. Denn die notwendigen Arbeitsmaterialien wurden vom Dozenten noch nicht online gestellt. Besonders toll finde ich dabei, dass ich besagtes Thesenpapier bis Mittwoch abgeben muss. Und dies eigentlich auch in Zusammenarbeit mit einem Kommilitonen zu erarbeiten habe. Wann ich ausarbeiten und ihn treffen soll steht natürlich in den Sternen, wenn nicht einmal das Material zur Verfügung steht. 

So. Nun habt ihr einen kleinen Einblick in meinen heutigen Universitätsalltag erhalten. Ich hoffe, ich habe es ein bisschen lebendig und nicht so trocken herüber gebracht. Wenn ihr mehr wissen wollt, scheut euch nicht Fragen zu stellen!

16. Oktober 2013

Der Alltag hat mich wieder!

Oh man, ich schulde euch noch immer den Prag-Bericht & eine Rezension wird es auch die Tage geben, ich habe nämlich ein weiteres Buch fertig. Aber irgendwie komme ich momentan einfach nicht dazu. Der Alltag hat mich nämlich wieder. Am Montag begann nämlich die Vorlesungszeit. Montag und Dienstag war ich entsprechend von 8 bis etwa 19 Uhr unterwegs, wann da bloggen? Dafür bin ich aber eigentlich ganz zufrieden mit den Veranstaltungen bis jetzt. In einigen Seminaren sitzen echt richtig nette Menschen mit drin. Und die Themen und Inhalte sind dieses Semester auch okay. Leider muss ich wieder ein Referat halten, aber wenigstens nicht allein! Das ist schonmal ein kleiner Trost.

Heute war ich dann damit beschäftigt, die Dinge zu tun, die liegen geblieben sind. Und das sind weiß Gott nicht wenig =/ Am Nachmittag war ich dann mit einer sehr, sehr lieben Person ausreiten. Richtig toll, mal nicht allein auszureiten C: Hat richtig viel Spaß gemacht. Mein Püppchen war auch ganz brav, sodass es echt ein toller Tag war. Tja. Und jetzt? Jetzt werde ich mich an die Hausaufgaben setzen, damit ich nächste Woche alles beisammen habe, was ich brauche. Ich hoffe ja, dass am Freitag nicht mehr so viel dazukommt. 

10. Oktober 2013

Zurück in Deutschland...

Die Elbe nahe dem Schloss Pillnitz
Hallo meine Lieben :) Wie ihr ja schon bemerkt hab, war ich die letzten Tage wirklich sehr rar. Das tut mir aber nicht ein bisschen leid, denn ich habe die Tage sehr gut genutzt! Ich war in Prag und habe mir damit einen sehr großen Traum erfüllt. 

Ich werde euch in den kommenden Tagen ganz ausführlich von meinem kleinen Urlaub berichten, der mich erst in die goldene Stadt und dann noch für eine Nacht an das Ufer der Elbe gebracht hat. Dabei werde ich euch die Schwierigkeiten berichten, die ich hatte - schließlich war ich das letzte Mal vor vielen, vielen Jahren im Ausland und war mit der fremden Währung und der fremden Sprache erst vollkommen überfordert.

Ich werde euch Bilder posten und von meinen Eindrücken berichten. Solltet ihr euch für die Stadt Prag interessieren, wird es also auf jeden Fall spannend :) 


2. Oktober 2013

Rezension: Engelskuss


Wer meinen alten Blog kennt, weiß: dazu habe ich bereits eine Rezension geschrieben. Allerdings ist die Rezension natürlich der Blog-Löschung zum Opfer gefallen. Ich habe Engelskuss  nun wieder-gelesen und möchte dazu nun auch eine Rezension verfassen. Vielleicht hat sich meine Meinung ja geändert? ^^

Name: Engelskuss
Reihe: Gilde der Jäger, Bd. 1
Autor: Nalini Singh
Preis: 9,95 € (Amazon)
Seiten:  432

Inhalt

Eine Welt, in der es Engel, Vampire und Menschen gibt. Da stellen wir uns natürlich gleich einen unschuldigen, Lebens rettenden Engel vor und Vampire, die ihm als Feinde gegenüber stehen. So ist es aber in dieser Fantasie-Welt eben nicht. Engel sind unnahbare, teilweise brutale, zumindest nicht immer gute Wesen, die die Welt beherrschen und Vampire erschaffen. Jene Erschaffenen müssen dann 100 Jahre im Dienste dieser Engel verbringen, ehe sie frei sind. Natürlich gibt es immer wieder Vampire, die versuchen, aus dem Vertrag auszubrechen. Und jene "entflohenen" Vampire spüren die Jäger auf. Die Gilde der Jäger ist ein machtvolles Organ, dass Blutbäder und andere Schrecken verhindert. 

Eine solche Jägerin ist die wunderschöne Elena Deveraux. Sie ist geborene Jägerin. Im Gegensatz zu ihren angelernten Kollegen kann sie Vampire wittern und ist ein wenig stärker, als normale Menschen. Ihr Geruchssinn ist so ausgeprägt, dass der Erzengel Raphael sie engagiert - denn keine ist besser für diesen Job geeignet. Elena fürchtet sich vor dieser gewaltigen Aufgabe. Schließlich hat Raphael erst kürzlich ein Exempel statuiert, indem er einen Vampir mitten auf dem Times Square folterte. Der weiß-golden gefiederte Engel ist ein überaus attraktiver Mann, von dem pure Macht ausstrahlt. Kein Wunder, dass Elena nicht nur Ehrfurcht, sondern auch Bewunderung verspürt. Den meisten anderen Männern ist sie nämlich zu stark und somit unweiblich. Aber was der Erzengel von ihr verlangt ist unfassbar: sie soll einen anderen Erzengel, der dem Blutrausch verfallen ist, verfolgen. Es beginnt eine Verfolgungsjagd der besonderen Art: verstümmelte Leichen, Blutbad und immer wieder der bittere, metallische Geruch des Blutengels. Die Jagd verlangt Elena alles ab. Gleichzeitig kommt sie dem Erzengel jedoch näher, bis sie sich eingestehen muss, Gefühle für ihn zu hegen. Am Ende des Buches steht nicht nur der grausame Kampf Raphaels und Urams, sondern auch das Ende eines menschlichen Lebens, dafür der Beginn einer neuen Ära.

Meinung

Es ist wirklich schwierig, den Inhalt des Buches ohne Umschweife wiederzugeben. Nalini Singh zeichnet eine unglaublich detailreiche Welt. Das ganze Engel-Vampir-System, die Erzengel und dann die Jäger, sowie die normalen Menschen. Dabei schafft es Singh, mehrere interessante Stränge miteinander zu verbinden. Zum einen geht es natürlich um die Jagd auf den Blutengel Uram. Zum anderen jedoch geht es um Elena und Raphael, die sich ineinander verlieben. Am Rande erfahren wir auch noch etwas zu Elenas Familie. Da ich auch die folgenden Bände schon gelesen habe kann ich verraten, dass auch dieser im ersten Buch nur angedeutete Handlungsverlauf wirklich spannend ist! 
Das Buch hat durchaus teils erotische Passagen. Ich persönlich bin da kein großer Fan von, aber  Nalini Singh umschreibt all das so niveauvoll, diskret und wohlklingend, dass es nicht billig oder abstoßend wirkt. Allgemein bin ich ja ein sehr großer Fan dieser Frau und kann eigentlich all ihre Bücher weiterempfehlen. Engelskuss ist allerdings etwas ganz besonderes in meinen Augen: es ist einfach Wahnsinn, wie sie diese wunderschöne Liebesgeschichte und diese unglaubliche Welt während des Lesens in den Kopf des Lesers pflanzt.

Fazit: Wer es gern romantisch und fantasievoll mag, sollte dieses Buch wirklich gelesen haben!