13. Januar 2014

Vom allerfreundlichsten Bücherei-Personal & anderen Alltagsdingen.

am Montag, Januar 13, 2014
Die erste Woche nach den Winterferien ist nun offiziell vergangen und mit dem heutigen Tag beginnt die zweite. Irgendwie ernüchternd, wieder in den Alltagstrott einsteigen zu müssen. Heute morgen konnte ich mich wieder kaum aus dem Bett quälen. Mein Freund musste schon viertel 6 aufstehen, da es ihn diese Woche wieder ans andere Ende Deutschlands auf Montage verschlägt. Er war so süß und ließ mich schlafen. Das half jedoch nichts; ein paar Stunden später - so gegen 8 glaube ich - war ich trotzdem hundemüde und konnte mich kaum aus dem Bett schälen. Aber mal ehrlich: Wer steht Montagmorgen auch schon gern auf?!

Mit dem Zug ging es dann, wie immer, gen Universität. Im Zug komme ich immer prima zum Lesen. Im Moment lese ich Lycidas von C. Marzi. Und ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen, als ich dann ankam und aussteigen musste. 

Ehe ich dann wieder heim fuhr, musste ich in der Bücherei noch ein paar Bücher besorgen; Lehrbücher. Zu meinem Unglück waren alle Lehrbuchbestände bereits verliehen, somit blieben nur die Bestände, die auf Kurzleihe herausgegeben werden. Diese dürfen dann knapp 3 - 4 Tage behalten werden. Ich hatte mir am Morgen auch schon alle Signaturen herausgeschrieben, musste dann aber feststellen, dass gerade das wichtigste Buch nicht da war. Na gut. Laut Internet gab es noch ein Exemplar an der Theke, womöglich wurde das ja verliehen? 

Die nette Dame vom Tresen versuchte mir so gut es ging zu helfen; doch es brachte nicht viel. Das an der Infotheke angeblich hinterlegte Buch befand sich beim Buchbinder. Ich wollte schon wieder abziehen, als die Dame auf eine weitere Idee kam. Tatsächlich gab es ja sieben Exemplare, allerdings alle nicht ausleihbar! Und diese Frau machte das möglich, was ich eigentlich nicht erwartet hätte: sie rief ihre Chefin an und machte mit dieser aus, ein weiteres der Präsenzexpemlare zur Ausleihe frei zu stellen. Diese drückte mir das Buch dann auch ganz freudig in die Hand. Ihr glaubt nicht, wie dankbar ich bin!

Morgen geht es dann ja schon wieder in die Universität - Lust habe ich ehrlich gesagt keine, auch wenn ich morgen zwei meiner Lieblingsveranstaltungen besuche: Phonetik & Schwedisch. Die Faulheit der Ferien wirkt einfach noch arg nach :D Besonders wenn ich an nächste Woche denke, wird mir bange; ein Blockseminar übers Wochenende. Ich werde also nächste Woche kaum Zeit für Pferd und Privatsachen finden =/  Aber so ist es eben und was soll ich mich schon beschweren? Es gibt schließlich (allein in meinem Bekanntenkreis) genug Menschen, denen ein innig gewünschtes Studium verwehrt bleibt. Ich sollte einfach dankbar sein und meiner Motivation einen Schubs geben!

Allerliebst,
eure Bücherdiebin

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