12. April 2015

[Rezension] Li Burgard - Das Locken des Bösen




Das Locken des Bösen
Li Burgard

Das Taschenbuch wurde mir freundlicherweise von der Autorin zur Verfügung gestellt. 

206 Seiten
SelfPublisher
Taschenbuch: 6,99 €
eBook: 0,99 €


Inhalt

Nach der Trennung von ihrem Freund muss Elke erst einmal Abstand gewinnen. Sie begibt sich zu Meditationsübungen, auch wenn ihre Freundin, die Kommissarin Anna Weber, absolut nicht begeistert von der Idee ist. Nach einer nächtlichen Session kann sich Elke kaum an etwas erinnern, unheimliche Bilder schießen ihr durch den Kopf. Ein paar Tage später werden zwei Leichen im nahegelegenen Wald gefunden. Was hat diese merkwürdige Sekte damit zu tun? Und wieviel weiß Elke? Anna muss nun gemeinsam mit ihrem Kollegen Lars in der Sache ermitteln und dabei gerät auch Elke immer wieder in den Fokus der Ermittlungen. 

Meinung

Bereits im ersten Kapitel gerät man in den Bann dieses insgesamt sehr spannenden Krimis. Man kann die Hilflosigkeit und Angst Susans, einer Novizin der Loge, regelrecht am eigenen Leib spüren. Die Geschichte selbst fand ich ebenfalls durch und durch gelungen. Die Idee ist vielleicht nicht neu (In der Literatur kann kein Autor mehr das Rad neu erfinden!), aber unglaublich toll umgesetzt. Es kommt zwar immer mal wieder zu sprachlichen Holpersteinen, die fallen aber insgesamt kaum ins Gewicht. Mir hat die Lektüre des Buches auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht! 
Toll fand ich auch die Einteilung des Buches in Kapitel, die den zeitlichen Rahmen umschreiben und somit dem Leser eine tolle Stütze sind.  

Bewertung 

Dem letzten Buch der Autorin (Franziska Abendroth (Pseudonym) - Henriettes Traum) hatte ich aufgrund der sprachlichen Mängel nur 3.5 Punkte gegeben, diesem Buch möchte ich vier geben da er im Gegensatz zu dem anderen Buch sprachlich deutlich souveräner war. Ich kann dieses Buch wirklich guten Gewissens weiter empfehlen an alle, die eine spannende Story lesen möchten.



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