29. April 2015

[Rezension] Schattentraum: hinter der Finsternis v. Mona Kasten

am Mittwoch, April 29, 2015

Schattentraum: Hinter der Finsternis.
Mona Kasten

Selfpublisher, 410 Seiten
2,99 € (eBook) 
10,99 € (Taschenbuch)

Emma muss den Schock ihres Lebens verdauen. Ihre Mutter stirbt bei einem Autounfall. Immer mehr zieht sie sich zurück. Die wenigen, die sie an sich heran lässt, sehen in ihr nur noch die trauernde Halbwaise und behandeln sie dementsprechend. Doch das will sie gar nicht. So kann sie nicht ins Leben zurückfinden. Deshalb ziehen sie und ihr Vater zu ihrer Großmutter in eine andere Stadt, ein neues Leben soll beginnen. 

Emma findet schnell neue Freunde. Sie lernt auch Gabriel Kent kennen, den Jungen mit den unbeschreiblich schönen Augen und den Wuschelhaaren. Trotz der Warnung ihrer Freundin Meggie, hält sich Emma nicht von Gabriel fern. Seine Anziehungskraft auf sie ist unglaublich. Doch es treten auch immer mehr Widersprüche auf: Gabriel kann Brandblasen von jetzt auf gleich verschwinden lassen, in seiner Gegenwart benehmen sich die Menschen merkwürdig, er erscheint in ihren Träumen. Und in diesen Träumen droht Emma von der Dunkelheit übermannt zu werden, Belial persönlich greift nach ihr. Aber kann Gabriel ihr helfen? Und wer oder was ist er wirklich?!

Dieses Buch hat von der ersten Seite an eine gefährliche Wirkung: es macht süchtig. Ich habe teilweise meine sonstigen Aufgaben einfach liegen lassen, weil ich schlichtweg nicht aufhören konnte zu lesen. Ich kann gar nicht genau sagen woran es liegt. Ich denke es ist eine Mischung aus allem: gute Story, tolle Personen, schöne Sprache. Zu Beginn hatte ich jedoch immer wieder das Gefühl, die Geschichte bereits zu kennen. Mir fiel dann auch auf, an welches Buch ich mich erinnert fühlte: die Pan-Trilogie von Sandra Regnier. Aber nach etwa einem Viertel oder so legte sich das Gefühl ganz schnell und das Buch wurde einzigartig. Ich habe definitiv selten so ein romantisches, witziges, schönes Fantasybuch gelesen. Ich war ganz überrascht als ich gesehen hab, dass es sich um einen Selfie handelt! Was mir (natürlich) nicht gefallen hat war der Schluss :D Da kommt nämlich ein Cliffhanger vom Feinsten. Ich hatte nach dem Buch das Gefühl, mich erst einmal einigeln zu müssen. Bei manchen Büchern tuts ja doch gleich doppelt so weh, wenn sie aufhören. 

Von mir bekommt der Roman definitiv volle Punktzahl.  Es handelt sich um einen außerordentlich schönen und guten, überraschenden Fantasyroman. Hut ab!


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