1. November 2015

A.A. Milne: Winnieh-the-Pooh


Wer kennt ihn eigentlich nicht, den honiglebenden Pooh-Bär mit all seinen Freunden? Ich zumindest bin damals mit den Geschichten rund um Rabbit, Christopher Robin, Pooh und Ferkel aufgewachsen. Nun, da ich mich vermehrt mit englischsprachiger Literatur beschäftigen möchte, kam mir dieses Buch also mehr als gelegen. Es fiel mir eher zufällig in die Hand während des Bibliotheksbesuches. Und ich muss sagen: dieses Buch sollte man wenn möglich auf Englisch genießen. Denn Milne steckt soviel Wortwitz und Sprachspiel hinein,  dass die deutsche Übersetzung dem intelligenten Text kaum gerecht werden kann und allein eine hübsche Geschichte übrig bleibt. 

Im vorliegenden Buch sind verschiedene Kurzgeschichten über Winnie-The-Pooh niedergeschrieben, z.B. wie Eyeore (Im Deutschen I-Aah.) seinen Schwanz wiederfindet, Piglet von Christopher Robin und Pooh vor der Flut gerettet wird und Rabbit sich mit Roo anfreundet. Immer wieder stechen die kleinen Sprachspiele hervor, die das Lesen nebst der herzerwärmenden Geschichten zu einem wirklich lustigen Erlebnis machen. Die Zeichnungen, die den Text unterstützen, sind wunderschön. Also auch ein riesengroßes Kompliment an den Zeichner. Die Gestaltung macht auch vor den Worten nicht Halt. An einer Stelle hüpft Ferkel in Kängas Beutel mit und nicht nur die liebende Mutter Roos hüpft auf und nieder, auch die Worte werden in einer Art "Zickzack" dargestellt. 

Zum Schluss des Reclam-Bandes findet der Leser noch eine kleine Geschichte rund um Pooh; Wer war Milne? Und wie stand der echte Christopher Robin (ja, es gab ihn wirklich) zu der Geschichte, die sein Vater da spann? 

Ich kann das Büchlein auf jeden Fall für all jene empfehlen, die sich ein bisschen in Kindertage zurückversetzen wollen, Bücher und Geschichten wie diese mögen oder einen amüsanten, für Anfänger tauglichen Englischen Text suchen. 


Kommentare:

  1. Hey - tolle Vorstellung!
    Sowas würde ich gerne lesen, aber ich weiß nicht, ob mein Englisch ausreicht um diese Wortwitze zu verstehen... mein Englisch ist ziemlich zusammengeschustert.

    Liebe Grüße,
    Linda

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  2. Linda, da brauchst du dir vor allem bei dieser Reclam-Ausgabe keine Gedanken machen :) Diese Ausgabe ist an Menschen mit "geringen" Englischkenntnissen gerichtet und alle im Ansatz schwierigen Passagen (v.a. auch die Wortwitze) werden in Fußnoten auf Deutsch erläutert. Dadurch hat man meiner Meinung nach selbst als absoluter Anfänger keine Verständnisprobleme.

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