31. Mai 2016

31. Mai 2016

am Dienstag, Mai 31, 2016

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese "Nachschlag - Ich bin dein Herr und Mörder" von Ole Tänzer. Ich bin auf Seite 17.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Ole zog sich zurück."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ich habe soeben erst begonnen, den Roman - der mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde - zu lesen. Ich kann daher nur wenig sagen. Bisher habe ich bloß Prolog und erstes Kapitel gelesen. Der Erzählstil ist allerdings nett, wenn auch nicht überragend. Das Setting, vor allem im Prolog, unheimlich gruslig und es baut sich sehr schnell Spannung auf. 

4. Fällt es dir leichter eine Rezension zu einem guten, oder einem schlechten Buch zu schreiben?
Ich glaube es fällt mir leichter eine Rezension zu schreiben, wenn mir ein Buch gefallen hat. Ich bin kein Meister darin, andere zu kritisieren. Ich möchte niemanden verletzen und es missfällt mir, Dinge schlecht zu reden. Da ich mittlerweile auch sehr gerne Indie-Autoren und Bücher aus kleineren Verlagen lese, kommt es durchaus auch vor, dass die Autoren meine Rezension auch wirklich lesen - was bei einer Joanne K. Rowling sicher nicht der Fall ist :D Mir ist es auch schon passiert, dass ich mit einer Rezension eine Autorin wirklich verletzt habe. Ich habe natürlich rein sachlich rezensiert, aber das Buch war damals gespickt von Rechtschreibfehlern und die innere Logik war so gut wie nicht vorhanden. Das konnte ich natürlich beim besten Willen nicht schön reden. Und die Autorin reagierte entsprechend; persönlich verletzt und angegriffen. (Dazu muss ich aber sagen, ein Autor sollte sich schon auch darüber im Klaren sein, dass nicht alle Rezensionen positiv ausfallen werden...)

Deswegen: gute Bücher lassen sich in dem Sinne leichter beschreiben auch wenn die Rezensionen bei weitem langweiliger sind. Ich finde es immer schwierig zu beschreiben, warum ein Buch gefallen hat. Das hat bei mir was mit Bauchgefühl zu tun. Bei einem schlechten Buch weiß man ja meist, was einen gestört hat. Aber ich schreibe eben doch lieber Rezensionen zu Büchern, die mir gefallen haben. 

4 Kommentare:

Marina hat gesagt…

Hallo, :)
aus dem Grund fallen mir Rezensionen zu schlechten Büchern auch leichter: Zu erklären, warum einem ein Buch nicht gefallen hat, ist für mich leichter, als zu sagen, warum mir ein Buch gut gefallen hat. Bauchgefühl ist da ein gutes Stichwort.
Ich kann verstehen, wenn man als Autor verletzt ist, wenn das Buch jemandem nicht gefallen hat, aber leider ist es so wie du schreibst: Ein Autor muss mit Kritik umgehen können, vor allem, wenn sie - wie bei deinem Fall - sachlich geschrieben wurde.

Liebe Grüße,
Marina

Corly hat gesagt…

Huhu,

aber wenn sie damit nicht umgehen können, sind sie vielleicht falsch in ihrem Beruf. Niemanden kann jedes Buch gleich gefallen. Natürlich sind auch welche dabei die schwächer sind. Ich schreib auch selbst Geschichten (auch wenn ich sie nicht veröffentliche), aber ich hab sie einigen Leuten gezeigt. Total daneben fand ich, dass einige aus einem Schreibforum meinten alles an meiner Geschichte kritisieren zu müssen vom Trampelpfad (ob ich denn auch den meine und nicht Feldweg) bis hin zu ein paar Wiederohlungen, die Dinge eigentlich nur noch mal verdeutlichen sollen und so gewollt sind. Teilweise wurden sie sogar richtig beleidigend. Das fand ich dann schon ziemlich daneben.

Aber wenn man Rechtschreibfehler kritisiert (bei einem fertigen Buch natürlich, nicht bei Geschichten wie meiner. Ich hab ja gesagt, dass da noch welche drin sein könnten, da ich kein Ass in Zeichensetzung bin) oder auch sagt was einem nicht so gefällt oder wieso das einem nicht gefällt und das nicht abkann dann ist man wohl falsch in seinem Beruf. Denn das gehört einfach mit dazu. Keiner ist perfekt. Und selbst Autoren machen Fehler. Das wiederum find ich völlig okay.

Ich hatte mal eine Leserunde mit einer Autorin wo mir die weiblichen Figuren überhaupt nicht zusagten und das hab ich ihr auch gesagt, und sie fand das völlig okay, denn sie meint auch, niemand kann alles mögen. Ihre anderen Figuren mochte ich ja überwiegend und die Ideen fand ich gut. Ich hab mich super mit der Autorin verstanden und sie war super nett, aber so sind wohl leider nicht alle.

Ich find schönreden bringt gar nichts, denn das liefert dem Leser, der eigentlich die Rezi liest um zu entscheiden ob das Buch was für ihn ist oder nicht, ein völlig falsches Bild und das bringt dann auch irgendwie nichts.

Hier ist mein Beitrag:

https://lesekasten.wordpress.com/2016/05/31/gemeinsamlesen-37-mit-kass-morgans-die-100-3-heimkehr/

lG Corly

Mii's Bücherwelt hat gesagt…

Huhu,

dein Buch sagt mir gar nichts.
Ich finde es interessant, wie du die 4. Frage beantwortet hast.

Vielleicht magst du ja auch mal bei mir vorbei schauen? :)

Mein Beitrag


Liebe Grüße
Mii von Mii's Bücherwelt

kosmeticca hat gesagt…

Hey!
Toller Beitrag! :) Ich bin diese Woche auch wieder mit dabei und fand die vierte Frage ganz schön knifflig!
glg, Nicca von kosmeticca.blogspot.com

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