22. August 2016

Montagsfrage: Wie kommst du mit einem offenen Ende oder einem Cliffhanger klar?


An sich finde ich, dass Offene Enden ein tolles Stilmittel sind und vom Autor irgendwo auch eine gewagte Vorgehensweise darstellen. Ich muss aber zugeben, dass ich ihnen eher abgeneigt bin. Ich möchte schließlich wissen, wie es ausgeht. Was wirklich passiert. Wie es endet. Den offenen Enden muss man aber zugute halten, dass sie - wenn in einem wirklich guten Buch vorkommend - den Leser noch Wochen lang zum darüber nachdenken anspornen können. Ein abgeschlossenes Buch lässt einen sofort los.

Mit Cliffhangern hab ich wiederum gar kein Problem. Ich bin ohnehin ein Mensch, der lieber Serien statt Filme schaut, lieber Reihen statt Einzelbände liest. Und ein Cliffhanger wird ja immer fortgeführt und lässt keine "unbefriedigten" Fragen zurück. Nur eine Woche, ein paar Monate maximal wenn das Buch noch nicht erschienen ist. Also von daher.. nix Schlimmes.

Kommentare:

  1. Guter Punkt! Ich finde auch, dass einen ein Buch mit offenem Ende, so es denn gut gemacht ist, noch eine Weile festhält, und das mag ich sehr. Ich sitze gerne nach der letzten Seite noch eine Weile da und denke darüber nach, was weiter geschieht, das kann ich bei einem geschlossenen Ende einfach nicht.

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    1. Das stimmt. Es gibt einige Bücher, an die ich selbst jetzt - teilweise Jahre nach dem Lesen - denken muss. Und ich bin dann auch so ein Mensch, die sich das Roman weiter "tagträumt". :)


      LG,
      Lisa

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  2. Ich mag CLiffhanger meistens nicht, daher lese ich gern abgeschlossene Reihen. Es frustriert mich, wenn ich auf die Fortsetzung warte und der Autor eine Pause macht :-(

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