15. Januar 2015

Rezension: Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Eigentlich ist es kaum zu glauben. Harry Potter und die Kammer des Schreckens ist nun schon fast 17 Jahre alt. 1998 wurde das Buch erstmals veröffentlicht. Ein Grund mehr, die Reihe nun endlich vollständig zu lesen. Ich gebe zu, ich habe damals bei Band fünf (glaube ich) abgebrochen. Der Tod eines Hauptcharakters hat mich so enttäuscht, dass ich es nicht fertig brachte weiter zu lesen. Aber mal ehrlich.... Harry Potter nicht gelesen haben? Eigentlich ein NoGo für einen Bücherwurm wie mich.

Kurz zum Organisatorischen: Harry Potter un die Kammer des Schreckens ist der zweite Band der Reihe und erschien im Carlsen Verlag. Die gebundene Ausgabe kann man für etwa 16 € erwerben. 

Worum geht es?

Harry und seine Freunde Ron und Hermine haben das erste Jahr auf Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei, hinter sich gebracht. Nun muss Harry für die Sommerferien zurück zu den Dursleys. Natürlich behandeln ihn die Muggel alles andere als gut. Hedwig wird weggesperrt, der Kontakt zur Außenwelt abgebrochen und allgemein ergeht es Harry nur nicht ganz so miserabel, weil die Dursleys sich vor seinen Fähigkeiten fürchten. Aber auch das ist vorbei als sie erfahren, dass Harry außerhalb der Schule nicht zaubern darf.

In einer grandiosen Rettungsaktion holen die Weasley-Brüder ihren Freund aus der Misere und so kann Harry wenigstens einige Wochen unbeschwerter Ferien genießen. Bis das Tor zum Gleis 9 3/4 nicht funktioniert und die Jungen den Zug verpassen. Mit einem abenteuerlichen fliegenden Auto gelangen sie denn doch, einhergehend mit dem Bruch sämtlicher Schulregeln, in die Schule. Kaum ist der Ärger verklungen, gehen neue komische Dinge vor sich. Harry hört Stimmen. Mrs. Norris, die Katze des Hausmeisters, wird versteinert gefunden mit einer Botschaft, die für Entsetzen sorgt: Die Kammer des Schreckens sei geöffnet. Der Erbe Slytherin weile unter ihnen. 

Meinung

Über unvorhergesehene Wendungen, Überraschungen, o.ä. kann ich keine Aussage treffen, schließlich habe ich das Buch bereits gelesen gehabt und kannte daher, wenn auch nur noch grob, den Ablauf der Handlung. Aber gerade das fand ich so positiv: Trotz meines Wissens habe ich jede Seite mitgefiebert. Die Geschichten rund um Harry Potter sind eigentlich relativ schlicht geschrieben, sie richten sich ja auch an ein jüngeres Publikum. Dennoch hat Rowling eine Art zu erzählen, die wirklich jede Generation für sich begeistern kann. Harry Potter gehört definitiv zu jenen eher seltenen Büchern, die ganz zu recht so gehypet wurden. Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen. 


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