20. Februar 2017

Montagsfrage 7/17

am Montag, Februar 20, 2017 2 Kommentare

Montagsfrage: Gibt es ein Zitat aus einem Buch, dass dir in letzter Zeit (oder überhaupt) im Gedächtnis geblieben ist?


Was für eine tolle Frage *-* Da habe ich nämlich recht viele, was aber daran liegt, dass ich meine Zitate immer notiere :) Ich habe mir eine eigene kleine Homepage für meine Lesefortschritte programmiert und da gibt es auch eine Funktion, Zitate ein zu tragen. Diese Funktion nutze ich so zu sagen andauernd. Natürlich lasse ich euch gern an meinen Zitaten teilhaben :) Dies sind die Zitate, die ich bereits dieses Jahr gesammelt habe. Ich hoffe, sie gefallen euch so gut wie mir. 

Allmen musste ein Buch, das er einmal angefangen hatte, zu Ende lesen, selbst wenn es noch so schlecht war. Er tat dies nicht aus Respekt dem Autor gegenüber, sondern aus Neugier. Er glaubte, dass jedes Buch ein Geheimnis habe, und sei es auch nur die Antwort auf die Frage, weshalb es geschrieben wurde. Hinter dieses Geheimnis musste er kommen. Genau genommen war Allmen also nicht süchtig nach Lesen - er war süchtig nach Geheimnissen. 
(Martin Suter: Allmen und die Libellen)
Er hatte schnell bemerkt, dass Lesen die einfachste, wirksamste und schönste Art war, sich seiner Umgebung zu entziehen. 
(Martin Suter: Allmen und die Libellen)
Mädchen sind wirklich die anstrengendste Sorte Mensch, die es gibt. Gleich nach pensionierten Finanzbeamten, Verkäuferinnen in Strumpfgeschäften und Vorsitzenden von Kleingärtnervereinen. 
(Kerstin Gier: Smaragdgrün)
Auch in seinem Kopf hatten die Gedanken zeitlebens selten dort Vergnügen gehabt, wo er sie gebraucht hätte, na und? 
(Sasa Stanisic: Fallensteller)
Uns vernichtet stets das, was wir lieben, Junge. 
(George R.R.Martin: Das Erbe von Winterfell)
Sie kniete nieder, küßte Drogo auf die Lippen und drückte das Kissen auf sein Gesicht. 
(George R.R.Martin: Das Erbe von Winterfell)
"Du stirbst", erklärte er ihm, und das tat er dann. 
(George R.R.Martin: Das Erbe von Winterfell)
Wir sind nur Menschen,und die Götter haben uns für die Liebe gemacht. Das ist unser großer Ruhm und unsere große Tragödie. 
(George R.R.Martin: Das Erbe von Winterfell)
...denn Liebe ist der Fluch der Ehre, der Tod der Pflichten. 
(George R.R.Martin: Das Erbe von Winterfell)
Oh, aber natürlich bist du noch sehr jung, nicht wahr? Mir scheint, viel jünger als andere Mädchen in deinem Alter. 
(Kerstin Gier: Saphirblau)
Ohne ihre hingebungsvolle Auffassung von der Liebe würde es der Frau viel schwerer fallen, sich dem Mann in jeder Beziehung unterzuordnen. 
(Kerstin Gier: Saphirblau)
Sie haben mich gelehrt, dass jeder Mensch eine Rolle spielen muss, im Leben wie im Mummenschanz. 
(George R.R.Martin: Das Erbe von Winterfell)
...Und ich von einem Schweiz ermordet. Wir haben gemeinsam einen Thron erstritten... 
(George R.R.Martin: Das Erbe von Winterfell)
Hört meine Worte und bezeugt meinen Eid. (...) Ich bin der Wächter auf den Mauern. Ich bin das Feuer, das gegen die Kälte brennt, das Licht, das den Morgen bringt (.) Ich widme mein Leben und meine Ehre der Nachtwache, in dieser Nacht und allen Nächten, die da noch kommen werden. 
(George R.R.Martin: Das Erbe von Winterfell)
Ein Mann der Nachtwache lebt sein Leben für das Reich. Nicht für einen König, nicht für einen Lord, nicht für die Ehre dieses oder jenes Hauses, weder für Gold noch für Ehre oder die Liebe einer Frau, sondern für das Reich und alle Menschen darin. Ein Mann der Nachtwache nimmt sich kein Weib und zeugt keine Söhne. Unser Weib ist die Pflicht. Unsere Geliebte ist die Ehre. Und ihr seid die einzigen Söhne, die wir jemals haben werden. 
(George R.R.Martin: Das Erbe von Winterfell)
...dass Begreifen keine Voraussetzung für Lieben darstellte. 
(Juli Zeh: Unterleuten)

14. Februar 2017

Gemeinsam Lesen 7/17

am Dienstag, Februar 14, 2017 0 Kommentare




1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese "Smaragdgrün" und bin auf Seite 121/301.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Als es gegen zehn Uhr an die Tür klopfte, schreckte ich aus dem Tiefschlaf empor, obwohl es bereits das dritte Mal war, dass ich an diesem Morgen geweckt wurde.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

An sich gibt es aktuell nicht hinzuzufügen. Soweit ich weiß, hatte ich das Buch ja schon letzte Woche beim Gemeinsam lesen dabei.

4. Liest du heute zum Valentinstag eine besondere Liebesgeschichte?

Nein, eigentlich nicht. Auch wenn "Smaragdgrün" schon an sich eine Liebesgeschichte beinhaltet.

13. Februar 2017

Montagsfrage 6/17

am Montag, Februar 13, 2017 2 Kommentare

Welche Neuerscheinung auf die du dich freust, erscheint als nächstes?


Ehrlich gesagt gibt es da aktuell keine, weil ich gar keinen Plan habe, welche Neuerscheinungen anstehen. Ich schaue selten danach, was bald erscheinen wird. Nur bei meinen Serien weiß ich grob, wann und ob ein weiterer Band folgen wird. Aber ehrlich gesagt bin ich selbst da nur dürftig informiert. Daher gibt es auch keine Neuerscheinungen, auf die ich mich aktuell freuen könnte.

7. Februar 2017

Gemeinsam Lesen 6/17

am Dienstag, Februar 07, 2017 0 Kommentare


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese "Smaragdgrün" von Kerstin Gier und bin auf Seite 89. 

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Um zweiundzwanzig Uhr deiner Zeit springe ich wieder zurück."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Dieser Teil ist nun der dritte Teil der Serie und gefällt mir ausgesprochen gut - genau wie seine Vorgänger. Ich bin schon sehr gespannt, wie nun alle Geheimnisse gelüftet und hoffentlich auch alle Konflikte gelöst werden.

4. Brauchst du manchmal einen "Restart", irgendeine Veränderung oder Neuerung, um dein liebstes Hobby - das Lesen -wieder in Schwung zu bringen?
Mh.. Manchmal brauche ich, dass ich ein Buch allen anderen - die eigentlich gelesen werden müssten - vorziehe, um so zu sagen "Schwung" rein zu bringen. Normalerweise hab ich gerade durch Bibliothek und co. recht vorgeschriebene Lesepläne. Aber die durchbreche ich dann manchmal. 

6. Februar 2017

Montagsfrage 5/17

am Montag, Februar 06, 2017 0 Kommentare

Welche ist deine längste Buchreihe im Regal und was gefällt dir so gut daran?

In meinem Regal, also wenn man wirklich streng nur das Regal meint :D, habe ich gar keine Reihen. Aber wenn es hier im übertragenen Sinne um Reihen geht, die man aktiv verfolgt, ist die längste Buch Reihe die Black Dagger Reihe von J.R.Ward und die Gilde der Jäger von Nalini Singh :) 

Wölkchens Freitagsfragen 5/17

am Montag, Februar 06, 2017 0 Kommentare





Bücher-Frage:
1 . Stell dir vor du würdest ein Treffen mit einem / einer Autor/in gewinnen und dürftest dir aussuchen wen du triffst. 
- Wen würdest du wählen? 
Mh.... Gute Frage ?! :D Da fällt mir ehrlich gesagt gerade auf Anhieb gar niemand ein, zumindest kein lebendiger Autor. Bei den "Toten" wäre das deutlich einfacher, z.B. Kafka oder Gabriel Garcia Marquez. An die beiden hätte ich hunderte Fragen. Aber bei den lebendigen Autoren fällt mir jetzt auf Anhieb niemand ein, muss ich gestehen. 



Private Frage:
2. Was ist momentan dein Lieblings-Lied?
Ich höre super viel Musik. Mein Leben besteht aus Musik. Daher ist es schwer, mich nur auf EIN Lied zu beschränken. Angetan hat es mir momentan "Du hast" von Los Colorados, sowie "Du hast" von Tengger Cavalry. Beides Cover Versionen des Rammstein-Liedes. Und beide auf ihre Art und Weise richtig genial gemacht :) 

31. Januar 2017

Kerstin Gueffroy: Die Hölle von Torgau

am Dienstag, Januar 31, 2017 0 Kommentare

Die Hölle von Torgau
Kerstin Gueffroy

Orell Füssli
224 Seiten

Sie war jung und aufmüpfig - und das hatte seine Konsequenzen. Das Schicksal der Kerstin Gueffroy, deren Jugend von Dunkelzelle, Einzelhaft und Demütigung im geschlossenen Vollzug des Jugendwerkhofs Torgau geprägt wurde, ist kein völlig Unbekanntes. Ihre Geschichte diente bereits als historischer Hintergrund in sehr erfolgreichen Jugendromanen. Selbst in Schulbüchern hat ihr Leben mittlerweile Eingang gefunden.
Nun erzählt Gueffroy erstmals ihre ganze Geschichte. Wie sie als eins von vier Kindern bei einer überforderten Mutter aufwuchs, die sie als Siebenjährige in eine psychiatrische Kinderklinik einweisen lässt, weil Kerstin immer noch einnässt. Und wie ihre Mutter sie schließlich mit 14 Jahren einfach dem staatlichen System der Heime und Jugendwerkhöfe überlässt.
Gueffroys Autobiografie erzählt von der dunklen Seite der staatlichen Kinder- und Jugendheime der DDR, in denen auf perfide Weise kindliche und jugendliche Seelen beschädigt wurden, Erzieher und Erzieherinnen systematisch den Willen der ihnen anvertrauten Kinder zu brechen suchten und junge Menschen zu Kriminellen degradiert wurden.
Es ist dies nicht nur die Geschichte einer eindrucksvollen Frau, der man die Kindheit nahm und die sich dennoch nicht brechen liess. Es ist darüber hinaus das beschämende Porträt des grausamen Erziehungs- und Disziplinierungssystems in den Spezialkinderheimen und Jugendwerkhöfen der DDR, das im Jugendwerkhof Torgau - der Margot Honecker direkt unterstellt war - seinen schlimmsten Ausdruck fand.

Meinung

 Dass dieses Buch kein Zuckerschlecken werden würde, war mir klar. Von vorn herein. Doch die Grausamkeiten der Heime in der DDR haben mir schon sehr zu schaffen gemacht. Schlimmer noch: Der Stammjugendwerkhof der Autorin befand sich im Hummelshainer Schloss. Ein Schloss, dass ich im Sommer wohl alle paar Wochen mit Pferd besuchen reite. Ich werde wohl nie wieder ohne mulmiges Gefühl am Schloss entlang reiten können. Dieses Buch zeigt einmal mehr, dass auch die DDR ein tiefschwarzes Stück deutscher Geschichte war. Da die DDR meiner Meinung nach gerade in den Schulen zu wenig Beachtung findet, erachte ich dieses Buch als sehr wichtig. Die Schrecken der Nazis kennt jeder. Was aber ist mit den Schrecken der DDR?
 

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