28. Juni 2015

5 Dinge

am Sonntag, Juni 28, 2015 0 Kommentare


Diese Woche war für mich unglaublich schwierig, da mir sehr, sehr weh getan wurde und sich nun mein gesamtes Leben verändern muss. Deswegen habt ihr auch sonst nicht viel von mir zu lesen bekommen, dafür entschuldige ich mich. 

Gerade der Umstände wegen möchte ich aber unbedingt bei Nezumis 5 Dingen mitmachen. Den Fokus auf das Positive zu richten, kann vielleicht schonmal helfen :) 

1. Kontakt zu einer Person wieder aufgenommen, die mir sehr wichtig war. 

2. Eine Person, zu der ich schon vor ein paar Wochen wieder Kontakt aufgenommen habe, endlich getroffen. Wunderschönen Spaziergang gemacht.

3. Am Donnerstag im Leipziger Zoo gewesen mit meiner Mama. Ein wunderschöner Ausflug. 

4. Endlich die dritte und somit letzte Exkursion hinter mich gebracht. 

5.  Dinge erfahren, die weh tun. Die mir aber auch die Augen öffnen und es mir somit erleichtern, nach vorn  zu schauen.

23. Juni 2015

[Blogtour] Vanessa Sangue - Dark Hope

am Dienstag, Juni 23, 2015 1 Kommentare
Tourplan zur Blogtour

Im Rahmen der Blogtour zu Vanessa Sangues Roman "Dark Hope" darf ich euch heute eine weitere Hauptperson vorstellen: Hailey. Freut euch mit mir auf ein spannendes, witziges, schönes Interview <3



Hallo Hailey! Vielen Dank, dass du Dir die Zeit für dieses Interview nimmst. Nach allem, was passiert ist, stehst du momentan bestimmt ganz schön unter Stress. Lass uns zu den Fragen kommen...


Hailey schaute die junge Frau an, die in ihrem Alter zu sein schien, und lächelte sie an. Natürlich überkam sie bei der Erwähnung der Geschehnisse der letzten Wochen zunächst eine Welle der Trauer, wie immer, wenn sie an Kristina denken musste, aber dann erinnerte sie sich daran, was sie jetzt hatte und schon konnte sie wieder lächeln. „Ja, in letzter Zeit ist viel passiert. Allerdings hält sich mein Stress sehr in Grenzen. Kyriakos denkt immer noch, dass er mich schonen muss.“ Sie rollte mit den Augen und erwiderte das Grinsen der Bloggerin. „Dann schieß mal los!“



01. Du bist Empathin. Ich stelle mir das unglaublich schwierig vor. Wie hast du deine besondere Gabe denn bemerkt und wie hast du dich dabei gefühlt?
„Besonders am Anfang ist es schwierig, wenn du nicht weißt, wie du dich abschirmen kannst. Das habe ich erst gelernt, als ich mit dreizehn Jahren auf die Akademie ging. Allerdings haben sich meine Kräfte bereits im Kindesalter bemerkbar gemacht.“ Hailey strich sich eine Haarsträhne hinters Ohr und seufzte innerlich bei der Erinnerung an ihre Kindheit. „Nachdem meine Eltern gestorben waren, kam ich zu einer Pflegefamilie. Sie verstanden nicht, warum ich, wann immer viele Menschen um mich herum waren, anfing zu weinen. Wie konnten sie auch? Ich habe es damals selber nicht verstanden.“ Sie schüttelte den Kopf. „Plötzlich dringen all diese Gefühle auf dich ein, aber es sind nicht deine. Das war damals ziemlich beängstigend.“
Hailey beobachtete wie die junge Frau sich Notizen machte. Zwischen ihnen lag ein Diktiergerät auf dem Tisch in Kyriakos‘ Wohnzimmer, der kurz nach ihrem Einzug ersetzt worden war. Und sie wusste immer noch nicht, was Kyriakos mit dem vorherigen Tisch angestellt hatte. Darüber breitete er den Mantel des Schweigens und sein innerer Kreis auch... Sehr verdächtig.
Ihre Interviewerin, ihr Name war Lisa, legte den Stift beiseite und stellte ihr, nach einem kurzen Blick auf ihre Unterlagen, die nächste Frage.

02. Dir sind sicher bereits Personen begegnet, denen dein „Einwirken“ nicht recht war. Hattest du schon einmal einen wirklich schlimmen Zwischenfall deswegen?
Hailey lehnte sich auf ihrem Stuhl zurück und dachte nach. „Ich glaube, richtig schlimm war es noch nie. Und jetzt traut sich das bestimmt auch niemand mehr.“ Sie musste schmunzeln. Als ob es sich jemand wagen würde sie schlecht zu behandeln. Schon gar nicht, wenn Kyriakos dabei war. „Die schlimmste Zeit war einfach bei meiner Pflegefamilie. Immer wieder haben sie mich ausgeschimpft, weil ich nicht mit dem, was auf mich einstürmte, zurechtkam.“ Sie zuckte mit den Schultern. „Ansonsten weiß ja nicht jeder, dass ich eine Empathin bin und wenn ich eingreife, dann meistens auf einem so niedrigen Level, dass es die betreffende Person gar nicht bemerkt.“ Hailey sah Lisa direkt in die Augen und zwinkerte. „Keine Sorge, bei dir wende ich meine Kräfte gerade auch nicht an.“ Sie spürte zwar, dass ihre Interviewerin nervös war, aber das lag wahrscheinlich daran, dass sie sich hier auf dem Territorium der Vampire befand. Das war schwer zu verkraften. Hailey sprach da aus Erfahrung.

03. War es nicht unheimlich schwer für dich, als du von Kyriakos keinerlei Emotions-Feedback bekommen hast?
„Du machst dir ja gar keine Vorstellungen!“ Sie widerstand der Versuchung die Hände verzweifelt zu heben und mit den Augen zu rollen. „Die ganze Zeit muss ich mich abschirmen, damit ich nicht jede Kleinigkeit von meiner Umwelt mitbekomme und dann spaziert da dieser Vampir herein und plötzlich herrscht Stille. Auf einmal musste ich mich wieder allein auf meine Menschenkenntnis verlassen und sehr genau auf seine Körpersprach achten, damit ich wenigstens eine Ahnung von dem hatte, was in ihm vorging.“ Sie schnaubte. „Schrecklich!“ Hailey sah, wie sich Lisa ein Lachen verkniff und grinste. Nachdem die Bloggerin ihren kleinen Lachanfall erfolgreich bewältigt hatte, führten sie ihr Interview weiter.

04. Hand aufs Herz: ein Gestaltwandler wäre für eine Empathin doch sicher passender. Warum nicht Trace oder Rave?
Jetzt war es an Hailey lauthals loszulachen. Sie warf den Kopf in den Nacken und lachte aus vollem Herzen, bei dem Gedanken eine Beziehung mit Trace oder Rave zu haben. Während sie noch damit beschäftigt war sich wieder zusammenzureißen, sah sie Lisa etwas verständnislos an. „Ich glaube, ich habe den Witz nicht verstanden.“

„Entschuldigung“, murmelte Hailey, die sich endlich wieder unter Kontrolle hatte. „Aber die Vorstellung mit Trace oder Rave eine Beziehung zu führen ist so absurd, dass sie schon wieder lustig ist.“ Sie sah den betroffenen Gesichtsausdruck der jungen Frau und ruderte sofort zurück. „Nicht, dass ich die Frage nicht nachvollziehen könnte, aber mein Herz gehört Kyriakos. Da gibt es niemand anderen.“
Hailey sah über ihre Schulter und vergewisserte sich, dass sie und Lisa immer noch alleine waren, bevor sie sich verschwörerisch vorbeugte. „Aber mal ganz unter uns... Vor Jahren ist zwischen Trace und mir mal was gelaufen.“ Sie beobachtete, wie sich Lisas Augen weiteten und grinste. „Es war nicht schlecht, aber wir haben uns entschieden lieber Freunde zu bleiben. Das sagt doch alles, oder?“ Sie zwinkerte der jungen Frau zu.

05. In deinem letzten Fall wurdest du den schlimmen Emotionen vieler Personen gleichzeitig ausgesetzt. Wie hast du dich dabei gefühlt?
Bei der Erinnerung an ihren letzten Fall, der auch ihr Abschied von TLH gewesen war, wurde ihr schlecht. Und als sich das Bild der Geistzerstörerin vor ihr inneres Auge schob, schien ihr die Luft zum Atmen zu fehlen. Ihre Augen füllten sich innerhalb von Sekunden mit Tränen, als sie wieder und wieder Kristinas Schmerzen spürte. Sie holte tief Luft, um zu antworten, als die Tür zu Kyriakos‘ Räumen krachend gegen die Wand knallte. Der Vampirkönig höchstpersönlich betrat das Wohnzimmer, den Blick fest auf ihre Interviewerin geheftet, die sofort um einige Zentimeter zu schrumpfen schien. Hailey kannte das Gefühl.

„Was ist hier los?“ Seine Stimme war ruhig. Zu ruhig. Und so kalt wie ein Gletscher.

Mist. Du hast deine Gefühle nicht abgeschirmt, Idiotin! Und natürlich war Kyriakos sofort zu ihrer Rettung geeilt, um das, was auch immer sie Schmerzen durchleben ließ, aus dem Weg zu räumen.

„Es ist alles in Ordnung. Fehlalarm.“ Sie lächelte ihren Gefährten an und legte den Kopf in den Nacken, als er neben ihr stehen blieb. Noch immer hatte er seinen dunklen Blick auf Lisa gerichtet, der langsam die Farbe aus dem Gesicht wich.

„Kyriakos.“ Hailey legte ihm eine Hand auf den Unterarm und zwang ihn seine Aufmerksamkeit auf sie zu richten. „Alles in Ordnung. Du kannst wieder gehen.“

„Bist du dir sicher?“

„Ja.“

Ihr Vampir beugte sich zu ihr herab und gab ihr erst einen sanften Kuss auf den Mund, bevor er mit seinen Lippen kurz ihre Halsschlagader berührte. Danach nickte er der jungen Frau zu. „Das Interview sollte besser nicht mehr so lange dauern.“

„Natürlich“, beeilte sich Lisa zu sagen und sah hilfesuchend zu Hailey hinüber.

„Geh jetzt, Kyriakos.“ Sie lächelte ihn an und nach einem letzten Blick, um sich zu vergewissern, dass es ihr gut ging, verschwand er wieder und schloss die Tür hinter sich.

Sofort griff Hailey nach Lisas Hand und drückte sie leicht. „Alles in Ordnung?“

„J-ja. Das kam nur etwas unerwartet.“

Hailey lachte leise. „Ich weiß. Er reagiert von Zeit zu Zeit mal über. Kein Grund zur Sorge.“

Lisa ließ lautstark die angehaltene Luft entweichen und grinste. „Na, wenigstens habe ich ihn jetzt auch mal kennengelernt. Ist er eigentlich immer so?“

„Oh ja.“ Hailey seufzte. „Ich würde übrigens gerne diese Frage überspringen und zur nächsten übergehen.“

Lisa, die ihre Reaktion, bevor die Kavallerie gekommen war, natürlich gesehen hatte, nickte verständnisvoll.

06. Was tust du, um einen Ausgleich zu deinem aufwühlenden Job zu bekommen? Treibst du Sport oder hast du ein anderes Hobby? Wobei schaltest du ab und tankst neue Energie?
Hailey lächelte. Das war sicheres Terrain. „Ich lese viel. Trinke Tee. Aber Sport?“ Sie tippte sich mit einem Zeigefinger ans Kinn. „Na ja, Kyriakos hält mich ziemlich fit, wenn du verstehst, was ich meine.“ Sie zwinkerte. „Ansonsten habe ich angefangen mit den Jungs und Ash zu trainieren. Obwohl Kyriakos das gar nicht gerne sieht.“

„Die Jungs?“

„Die Vampire aus seinem inneren Kreis. Blade. Dimitri. Die teuflischen Zwillinge. Das hält mich fit und lässt mich abschalten, nachdem ich mich die halbe Nacht lang mit Papierkram des Clans beschäftigt habe.“

07. Du hast dir ja bewusst ein Haus außerhalb der Stadt gesucht. Das ist nur verständlich bei den vielen Emotionen, die sonst auf dich niederprasseln würden. Wie fühlt es sich für dich an, wenn du aus deiner kleinen Idylle in die Großstadt eintauchst?
Nun, wie sollte sie das am besten beschreiben? Es war immer schwierig das Wesen der Empathie jemandem zu erklären, der keine magischen Fähigkeiten besaß. „Stell es dir so vor: Du fährst zu einer Party. Auf dem Weg dorthin sitzt du alleine in deinem Auto. Das Radio ist aus, die Fenster sind zu, keine Geräusche dringen in dein Auto. Das ist das Gefühl, wenn ich früher bei mir zuhause war und jetzt während ich hier auf dem Territorium bin. Dann kommst du am Club an. Du steigst aus und betrittst eine ganz andere Welt. Plötzlich stürmen hundert verschiedene Geräusche auf dich ein. Der Bass hämmert in deinem Körper und lässt dein Blut pulsieren. Menschen schreien, lachen und unterhalten sich. Du kannst deine eigenen Gedanken nicht mehr hören. So fühlt es sich an, wenn ich in der Stadt bin.“ Sie sah den mitfühlenden Blick ihres Gegenübers und lächelte. „Aber ich kann mich ja zum Glück abschirmen.“

08. Nochmal zu Kyriakos.... Du sagst, du hattest von Anfang an keine Angst vor ihm. Hast du gespürt, dass da etwas so Besonderes zwischen euch ist? Oder hast du lediglich an eine „normale“ Anziehung geglaubt?
Hailey lachte. „Normal war diese Anziehung nie. Und das wusste ich tief in meinem Inneren auch. Aber am Anfang habe ich natürlich versucht mir genau das einzureden. Eine mögliche Beziehung zu ihm wäre einfach zu kompliziert gewesen. Außerdem hatte ich zwar vor ihm keine Angst, aber vor dieser Spannung, die zwischen uns herrschte, hatte ich eine Heidenangst. Es war zu viel, zu groß, zu ... alles. Ich konnte mich in seiner Nähe einfach nicht konzentrieren. Und auch heute fällt mir das noch schwer.“ Sie beobachtete Lisa, die schmunzelnd ein paar Zeilen auf ihren Notizblock schrieb, bevor sie zu ihrer nächsten Frage überging.

09. In der Burg des Clans müsste es für dich doch ziemlich entspannend sein, da von den Vampiren nur wenig emotionales Feedback ausgeht. Findest du das schön oder verängstigt dich diese „Stille“ sehr?
„Am Anfang war das schon ziemlich gewöhnungsbedürftig. Aber wie jeder Mensch ist auch jeder Vampir ein Individuum. Das völlige Fehlen von Emotionen wie es bei Kyriakos auftritt, ist eine Ausnahme. Selbst die kühlen Vampire strahlen Gefühle aus und die fange ich auf. Aber es ist eher wie ein leichtes Rauschen im Hintergrund. Und das ist eigentlich ziemlich entspannend.“ Sie faltete die Hände in ihrem Schoß und lächelte. Langsam aber sicher gewöhnte sie sich an ihre neue, vampirische Familie. „Um also deine Frage zu beantworten: Diese Stille, die keine richtige Stille ist, ist sehr wohltuend für mich.“

10. Zum Schluss: Vampire sind ja für die meisten eher furchteinflößend. Zu Blade und Ash hast du ja auch recht schnell Vertrauen gefasst. Glaubst du, du könntest auch ohne die besondere Bindung zu Kyriakos eine Freundschaft zu einem Vampir etablieren?
„Ich bin mir nicht sicher, ob es ohne Kyriakos jemals zu diesen Freundschaften gekommen wäre. Früher hielt ich Vampire immer auf Abstand. Ich hatte ja nur mit den negativen Konsequenzen ihres Fehlverhaltens zu tun und sah sie daher als blutrünstige Monster. Außerdem war mir diese emotionale Ruhe in ihrer Nähe immer etwas unheimlich. Aber das alles war, bevor ich sie näher kennenlernte. Heute kennt jeder Vampir in New Orleans meinen Namen und weiß, wer ich bin. Ich muss mich also zwangsläufig mit ihnen arrangieren.“ Sie grinste. „Aber sie sind auch wirklich nett. Blade ist ganz harte Schale, weicher Kern.“ Überrascht schlug Hailey sich die Hand vor den Mund. „Oh Gott! Verrat ihm bloß nicht, dass ich das gesagt habe! Sonst nimmt er mich in der nächsten Trainingsstunde besonders hart ran.“ Sie verzog das Gesicht und rieb sich eine noch immer schmerzende Stelle an ihrem linken Oberschenkel. Der Mann hatte einen verdammt harten Schlag und schickte sie regelmäßig auf die Matten. Als Lisa ihren gequälten Gesichtsausdruck sah, kicherte sie leise und auch Hailey musste in ihr Lachen mit einstimmen. „Okay, mal Spaß beiseite, wenn ich also irgendwann an den Punkt gekommen wäre, dass ich meine Vorurteile hätte beiseiteschieben können und einen Vampir näher kennengelernt hätte, hätte ich mich vielleicht mit ihm anfreunden können. Obwohl ich dann ja noch Mitarbeiterin von TLH gewesen wäre und dementsprechend Neutralität das oberste Gebot gewesen wäre. Und natürlich darf man nie vergessen, dass nicht alle Vampire gleich sind. Wie bei Menschen, und bei jeder anderen Art auch, gibt es auch Arschlöcher.“ Sie zuckte mit den Schultern. „Ich hoffe, dass das deine Frage beantwortet?“

Lisa lächelte sie an. „Ja. Und das war’s auch schon. Du hast alle meine Fragen beantwortet.“

Hailey neigte leicht den Kopf und ein warmes Lächeln erschien auf ihren Lippen. „Ich hoffe, ich konnte alle Fragen zu deiner Zufriedenheit beantworten. Es hat mir jedenfalls viel Spaß gemacht.“

Während Lisa begann ihre Notizen zusammenzupacken und auch das Diktiergerät wieder in ihrer Tasche verstaute, öffnete sich erneut die Tür. Diesmal betrat allerdings Jasmin den Raum. Die junge Vampirin lächelte einladend und schob ihre Brille ein Stückchen höher.

„Lisa? Sind Sie soweit? Ich begleite Sie wieder nach draußen.“

„Natürlich. Einen kleinen Moment noch.“

Nachdem die Bloggerin alle ihre Sachen verstaut hatte, ging sie um den Tisch herum und reichte Hailey die Hand. „Vielen Dank für das Interview.“

„Sehr gerne.“ Anstatt ihr die Hand zu schütteln, umarmte Hailey die andere Frau ganz spontan. „Es hat mich gefreut, dich kennenzulernen, Lisa.“

„Mich auch, Hailey. Ich melde mich wieder bei dir, sobald das Interview online ist.“



Und? Hat euch das Inteview genauso gefallen wie mir? :) Lest euch unbedingt auch die anderen Beiträge zur Blogtour durch. Es lohnt sich! <3

18. Juni 2015

[Kurzrezension] Belina: Liebe auf den zweiten Brief

am Donnerstag, Juni 18, 2015 0 Kommentare
Belina: Liebe auf den zweiten Brief
Marie-Christin Rapp

Selfpublisher
85 Seiten
2,99 €

Inhalt

Melina staunt nicht schlecht, als sie von der Uni kommt und der Brief eines Unbekannten in ihrem Briefkasten liegt. Ein Versehen? Keineswegs. Der Medizinstudent Ben nimmt an einem Experiment teil und schreibt einer Wildfremden einen Brief. Seine Wahl traf dabei auf Melina, die jedoch keineswegs begeistert reagiert. Sie wirft ihm in ihrer direkten Art so manches an den Kopf. Letztlich gibt sie ihm jedoch eine Chance und die beiden lernen sich schreibend näher kennen. 

Meinung

Ich finde Marie-Christin Rapps Schreibstil sehr angenehm zu lesen. Das Buch besteht komplett aus Briefen. Jegliche Handlung, die außerhalb der Briefe geschieht, wird ausgelassen. Das finde ich wunderbar. Das lässt dem Leser genug Spielraum für die eigene Fantasie. Dennoch nimmt Rapp den Leser an die Hand, denn die Briefe bieten doch den ein oder anderen Anhaltspunkt. Die Personen im Briefroman wirkten sehr lebendig auf mich. Es gelingt der jungen Autorin, ihre Figuren Ben und Melina allein durch die eingestreuten Randbemerkungen genau zu charakterisieren und zu beschreiben. Das finde ich vor allem für eine so junge Autorin sehr bemerkenswert. 
Die Liebe der beiden entwickelt sich ganz zögerlich und über diverse Umwege. Liebe auf den zweiten Brief, eben. Dass nicht sofort dieses "Heile-Welt-Wir-Lieben-Uns"-Feeling aufkommt, die Protagonisten eher zynisch-bissige Kommentare austauschen, finde ich sehr gut. Das wirkt deutlich realistischer.
Allgemein finde ich die Idee, einen Briefroman zu schreiben, herrlich erfrischend und vor allem erinnert es daran, dass es eben auch anders geht. Dass man auch mal ein paar Tage warten kann und vielleicht auch muss, um wirklich miteinander in Kontakt treten zu können. Um auch darüber nachzudenken. Dinge sacken zu lassen. Gut Ding will Weile haben. Das haben wir gelernt. Und auch bei "Belina" ist das so. 

Ein wirklich gelungenes Debüt. Natürlich sind hier und da kleinere, ausbaufähige Stellen. Der Spannungsbogen ist zwar vorhanden, aber noch nicht zu 100% ausgebaut. Manchmal wirken die Sätze etwas zu gestellt, was für einen Briefroman vielleicht aber gar nicht so hinderlich ist. Mit diesen kleinen Kritikpunkten vergebe ich vier von fünf Sternen!


17. Juni 2015

[Kurzrezension] Das Handbuch der Dämonenkunde

am Mittwoch, Juni 17, 2015 2 Kommentare

Jan Viebahn - Das Handbuch der Dämonenkunde - Front - PrintformatAus dem Bundesamt für magische Wesen: Das Handbuch der Dämonenkunde
von Jan Viebahn

Indie, Selfpublisher
82 Seiten
erschien 2015

Inhalt & Meinung

Was ist denn das? Dieses Buch erweckt aufgrund des Layouts sofort den Eindruck, ein offizielles Dokument der Bundesregierung zu sein. Dass man damit weit fehlt, zeigt natürlich das spinnenartige Scheusal auf dem Cover. Jan Viebahn liefert mit diesem leider nur 82 Seiten umfassenden Büchlein eine urkomische Übersicht verschiedener Dämonen. In eine kleine Rahmenhandlung eingebettet, finden wir verschiedene Lexikoneinträge. Diese beinhalten meist eine äußere Beschreibung, eine Beschreibung der Gattung, sowie Gefährlichkeitsgrad und andere nützliche Details gespickt mit erheiternden Anekdoten rund um Blumeus Erdbeerus Schnappzutitus und co. Das klingt auf den ersten Blick natürlich nach allerlei witzigen Klamauk. Ist es aber nicht. Jan Viebahn ist es gelungen, einen deutlich satirischen, gesellschaftskritischen Unterton in seiner fantastische Dämonenkunde unterzubringen. Viele der Dämonen sind auch mir schon im Alltag begegnet und - ich gebe es ganz reumütig zu - ein Teil von ihnen schlummert auch in mir. Noch zu nennen wären die herrlichen, liebevollen Illustrationen im Buch, die wir laut Dankestext Timo Kümmel zu verdanken haben. Besonders die Zeichnung des Gigglers würde ich mir sofort gerahmt an die Wand hängen! Eine super schöne Veranschaulichung. 

Alles in allem ein sehr lustiges (man schmunzelt andauernd!), aber auch intelligentes (man nickt auch andauernd!) Büchlein. 

16. Juni 2015

Sebastian Fitzek: Das Kind

am Dienstag, Juni 16, 2015 2 Kommentare
Das Kind
von Sebastian Fitzek
Psychothriller
erschien 2009 im Knaur Verlag
kostet als TB 9,99 €

Inhalt

Der erfolgreiche Strafverteidiger Robert Stern stimmt einem irritierenden Treffen mit seiner Exfreundin Carina zu. Sie treffen sich an einem verlassenen, ausgebrannten Gebäude. Bei ihr ein todkranker Junge: Simon. Simon Sachs glaubt, durch eine Rückführung Zeuge der Morde geworden zu sein, die er in seinem früheren Leben begangen hat. Robert ist skeptisch, lehnt die Betreuung des jungen Mandanten ab. Doch eine unheimliche Stimme beginnt ihn zu erpressen. Auf dem Spiel steht nichts Geringeres als das Leben des vermeintlich toten Kindes von Robert und dessen Ex-Frau Sophie. Die beiden mussten ihr nur zwei Tage altes Baby begraben, als dieses am plötzlichen Kindstod starb. Die "Stimme" verspricht Robert, ihn zu seinem Sohn zu führen, der womöglich noch lebt. Bedingung? Er soll mithilfe Simons den Morden auf die Spur kommen. Und tatsächlich. Simon kann den Fundort verschiedener Leichen preisgeben, von denen bis dato niemand etwas wusste. Carina, Robert, dessen Freund Borchert und Simon geraten schnell in das Spiel eines Psychopathen mit Verbindung zu Kreisen, die Kinderhandel und Pädophilie betreiben. 

Meinung

Mittlerweile steht der Name "Sebastian Fitzek" für feinsten deutschen Psychothriller. Das Genre ist nicht unbedingt mein übliches Terrain, doch ich habe mich an dieses Buch, das mir zufällig in der Bücherei in die Hände fiel, heran getraut. Mittlerweile habe ich von vielen gehört, dass dies ein eher unglücklicher Einstieg in die Bücher von Fitzek sei. "Das Kind" gehöre zu den eher schwächeren Werken des Autors. Und zugegeben: es hat die hohen Erwartungen die ich hatte nicht erfüllt. 
Der Fall bzw. Plot ist auf jeden Fall unglaublich spannend. Auch mir gelang es nicht, das Buch auf den letzten Seiten auch nur im entferntesten aus der Hand zu legen. Wenn sich Herr Fitzek auf etwas versteht, dann auf Spannung. Besonders  toll finde ich auch, dass aus einer anfänglich beinahe fantastischen und keineswegs realen Handlung ein logisch absolut nachvollziehbares Konstrukt entsteht, welches man jedoch bis fast zum Schluss nicht durchblicken kann. Bis zu den letzten Seiten rätselt man wirklich intensiv mit. Ich finde, dass ist schon ein großes Talent. Vielen Autoren gelingt das nicht so gut. Da ahnt man schon viel früher, wie der Schluss beschaffen ist. Bei diesem Fitzek ist das nicht so. Der Schluss bzw. des Rätsels Lösung kommt unglaublich überraschend und für niemanden vorhersehbar. Und trotzdem nicht unglaubwürdig. Hut ab vor dieser Leistung!
Nun aber, was ich zu bemängeln habe: Die Personen. Ich kann leider keinen genauen Grund benennen, doch die Protagonisten bleiben für mich eher flächig und ungreifbar. Vielleicht liegt es am Genre, doch es gelang mir nicht wirklich das typische "Leser-Mitgefühl" aufzubauen. Natürlich fiebert man mit und hofft auch für den kleinen, todkranken Jungen alles Gute. Aber eine richtige Beziehung zu den handelnden Personen trat zumindest bei mir nicht ein. 
Deswegen möchte ich diesem Buch auch nur  vier Sterne geben. Die jedoch hat es sich voll und ganz mit diesem tollen Plot und der haarsträubenden Spannung verdient! 





Gemeinsam Lesen

am Dienstag, Juni 16, 2015 17 Kommentare


Eine Aktion von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese Das Kind  von Sebastian Fitzek.  Ich bin auf Seite 243/393.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Sie rollte langsam weiter, an dem Corolla vorbei, ließ sich von den Wagen vor und hinter ihr über die Kreuzung treiben.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Wirklich viel gibt es da gar nicht zu sagen. Das Buch ist an sich toll, aber nicht unbedingt mitreißend. Man hört ja viel über Fitzek. Ich geb zu, da hab ich ein BISSCHEN mehr erwartet irgendwie. Ich will damit nicht sagen, dass mir das Buch nicht gefällt. Aber dieser Nervenkitzel, die Spannung, die Gänsehaut, was man bei einem solchen Buch eben erwartet, bleibt aus. Da ich ja doch schon recht weit bin, glaube ich auch nicht, dass sch das noch soooo viel verändern wird. Ich bin aber trotzdem gespannt :) 

4. Was tust du gegen eine richtige Leseflaute? Hast du irgendwelche Tricks, diese zu überwinden oder zwingst du dich sogar zum Lesen?
Eigentlich würde ich dann die Bücher einfach ruhen lassen, bis ich wieder Lust hab. Das geht aber so einfach nicht. Zum einen weil ich die Büchereibücher natürlich nur eine begrenzte Zeit daheim haben darf. Aber das ist gar nicht so der Hauptgrund. Denn dann bringe ich sie eben erstmal wieder weg und hole sie später wieder. Schlimm ist es, wenn ich für die Uni lesen muss. Das ist ja dann meist auch keine leichte Lektüre. Und dann hat man noch die Deadline im Nacken =/ Das mag ich wirklich absolut gar nicht, aber anders geht es ja leider oft nicht. Und da zwinge ich mich dann. Da nehme ich mir morgens vor, wie viel ich zu lesen habe und höre dann auch nicht eher auf, auch wenn ich längst keine Lust mehr habe.

15. Juni 2015

Montagsfrage: Sind deine Erfahrungen mit Indie-Autoren/Selfpublishern eher positiv oder eher negativ?

am Montag, Juni 15, 2015 16 Kommentare

Sind deine Erfahrungen mit Indie-Autoren/Selfpublishern eher positiv oder eher negativ?

Die Frage finde ich heute wirklich, wirklich klasse. Ich wollte schon lange einmal meinen Senf zum Thema geben. Mich beschäftigt die ganze "Indie"-Sache nämlich schon sehr, seit ich rezensiere und dementsprechend viele Rezensionsexemplare gerade von Indies und Selfpublishern bekomme.

Ich glaube ich könnte bei keiner Thematik so gespalten sein wie bei dieser.  Ich habe nun nämlich bereits beide Extreme kennen gelernt: 
Der Indie-Autor, bei dem kein Komma seinen Platz findet. Wo Rechtschreib-, Grammatik- und Logikfehler der übelsten Sorte drin sind. Wo umgangssprachlich geschrieben wird, das sich die Balken biegen.
Der Indie-Autor,  der unglaubliches Talent aufweist. Der Bücher schreibt, die schöner sind als so manches etabliertes Werk. Bücher, die rühren und die in sich stimmig sind. Sprachvirtuosen. Wortkünstler. Unentdeckte Juwelen. 

Die Nähe zum Autor ist noch so ein Ding. Es gibt die, denen man konstruktive Kritik antragen kann und die mit dieser dann auch umgehen können, daraus Schlüsse ziehen und entsprechend an sich und ihrem Buch arbeiten. Es gibt auch die, denen man einfach ein dickes, fettes Dankeschön schreibt. Und dann gibt es aber leider auch die, die sich richtig auf den Schlips getreten fühlen wenn man ihnen eine ehrliche Meinung bietet. 

Die Sache mit den Indie-Autoren ist für mich ein bisschen wie ein Glücksspiel. Mal hat man ne Niete, mal 'ne Kleinigkeit, mal 'nen fetten Gewinn. Nach so manchem Indie-Autor habe ich wirklich schon daran gedacht, nie wieder Indie zu lesen. So blöd das klingt. Indie bedeutet nun einmal, dass jeder "Depp" schreiben kann was er will  und manchmal leiden die Leute wirklich an Selbstüberschätzung, wenn sie denken sie können schreiben. Damit versauen sie das Ansehen der wirklich tollen Indie-Autoren , denen man daraufhin keine Chancen mehr bietet. 

Ich gehe mittlerweile definitiv kritischer heran, ehe ich einem Indie-Autoren das Rezensieren zusage bzw. mir ein Werk eines Indie-Autoren kaufe. Ich lese deutlich häufiger Kundenmeinungen und Leseproben. Wenn da schon grobe Patzer drin sind, leg ichs gleich wieder weg. Aber in den letzten Monaten habe ich auch so viele wundervolle Menschen kennen gelernt, die nie wieder aufhören sollten zu schreiben und bei denen es mir weh tut, dass sie "nur" Indie-Autoren sind. Denen ich den ganz großen Erfolg, sofern sie den überhaupt möchten, von ganzem Herzen gönne. Und die mir dann zudem noch ein Lächeln auf die Lippen zaubern, wenn sie sich diebisch über ein Lob freuen. 

Ich habe es mir deswegen sogar ein bisschen auf meine Fahne geschrieben, dass ich meinen kleinen Beitrag dazu leisten möchte, unbekannten aber begnadeten Autoren zu etwas mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen. Ich weiß, dass mein kleiner Blog und meine Internetpräsenz auf anderen Plattformen dazu eher wenig beitragen kann. Aber der gute Wille zählt schließlich :) 

So. Jetzt hattet ihr echt ein bisschen zu lesen. Wie gesagt, mich beschäftigt dieses Thema wirklich sehr. Ich bin immer wieder hin und her gerissen und freue mich doch immer so, wenn ich einen neuen Rohdiamanten finde. 

13. Juni 2015

Samstagssuche

am Samstag, Juni 13, 2015 4 Kommentare


S. 190

Der Luftschutzwart lehnte mürrisch an der Haustür und betrachtete Holt neugierig. "Wird Zeit, daß sie runterkommen!" (Dieter Noll: Die Abenteuer des Werner Holt)

Diese Generation hat eine ganz andere Vorstellung von Freundschaft. Wenn man der Weltliteratur glauben darf, waren früher drei Freunde die Obergrenze. Dementsprechend hießen die Bücher über Freundschaft "Drei Freunde auf hoher See", "Drei Männer im Boot", "Die drei Musketiere" oder "Drei Panzersoldaten und ein Hund". Oder waren die Panzerfahrer zu viert? Selbst Jesus, der nicht menschenscheu war, hatte nur zwölf enge Freunde, denen er Freigetränke ausgab, da war noch ein falscher Freund dabei. Nicole hatte zweiundfünfzig, und keiner kam zu spät. (Wladimir Kaminer: Coole Eltern leben länger)

Simon wich der Milchspur auf dem Fußboden aus und schloss die Edelstahltür des Kühlschranks. Auf einmal war es wieder so dunkel wie draußen im Flur, und Stern schaltete eine Halogenlampe über dem Küchenblock an. "Es ist ein Baby", sagte Simon. (Sebastian Fitzek: Das Kind)

Im Feld dieser "sekundären Erfahrungen" sind phantastische Texte aufgrund ihrer spezifischen Strukturen und Funktionen prädistiniert dazu, das Fiktionalitätsbewusstsein weiterzuentwickeln, Wirklichkeitsmodelle miteinander zu vergleichen, Eigenschaften und Konstellationen von literarischen Figuren zu erkennen und zu problematisieren, bildliche, symbolische, allegorische, komische oder satirische Darstellungen zu entschlüsseln und sich mit einer verfremdeten Sicht auf Probleme der Persönlichkeitsentwicklung, der natürlichen und sozialen Umwelt mit ihren Lösungsmöglichkeiten und Zukunftsperspektiven auseinanderzusetzen. (Aus dem Handbuch Kinder- und Jugendliteratur zur Wichtigkeit fiktionaler, fantastischer Literatur) 

Unmöglich, die unterlassenen Eintragungen nachzuholen. Es war ein gewaltiger Trubel. Übrigens meistens bei guter Verfassung, seelisch und körperlich. Gearbeitet an Versen. (Tagebuch von Oskar Loerke)

10. Juni 2015

Liebsteraward ♥

am Mittwoch, Juni 10, 2015 4 Kommentare

Ich freue mich riesig, dass ich von http://buecher-junkie.blogspot.de/ für den Liebster-Award nominiert wurde. Ich finde, das ist einfach eine fabelhafte Möglichkeit neue Blogs kennen zu lernen! :) 

Hier nun meine 11 Fragen:

1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?
Das weiß ich irgendwie schon gar nicht mehr o.O Es ist schon recht lange her, dass das begonnen hat. Anfänglich habe ich einen Blog über eher private Dinge geschrieben. Aus persönlichen Gründen habe ich diesen dann jedoch auf Eis gelegt und einen reinen Buchblog begonnen. 

2. Welche Posts schreibst du am liebsten?
Alle :D Ich habe da wirklich keinen Favoriten. Mir macht es einfach Spaß, zu schreiben. Das muss auch gar nicht unbedingt nur auf den Blog bezogen sein. Ich schreibe privat auch Geschichten, Gedichte, Tagebuch, &&& 


3. Welches Buch hast du als erstes bewusst alleine gelesen (Schullektüre mal ausgenommen)?
Das weiß ich leider gar nicht mehr so genau. Bei mir hat das Lesen sehr früh schon mit einer sehr großen Intensität begonnen. Noch ehe ich überhaupt richtig sprechen konnte, hat sich das abendliche Lesen mit meiner Mama etabliert. Anfänglich las sie mir vor, dann lasen wir gemeinsam in sogenannten Leseanfängerbüchern. Und obwohl ich dann auch selbst für mich gelesen habe, haben wir das abendliche Vorlesen wirklich sehr, sehr, sehr lange parallel zum selbstständigen Lesen aufrecht erhalten. Ich kann daher nicht genau sagen, welche der Bücher, die mir aus meiner Kindheit so in Erinnerung sind, selbstständig gelesen wurden und welche wir gemeinsam lasen. Eines der wirklich wichtigsten Bücher in meinem Leben ist aber definitiv Die Unendliche Geschichte . Dieses Buch habe ich zuerst mit Mama und dann etliche Male allein gelesen. 

4. Welches ist dein Lieblingsbuch?
Da gehören ein paar mehr dazu :D Auf jedenfall Die unendliche Geschichte.  Und dann aber noch Die Schildkröte, die Shakespeare liebte. 100 Jahre Einsamkeit. Das Geisterhaus. Die Tribute von Panem. So gut wie alles von Nalini Singh. Krabat. &&&  Ich wette ich habe jetzt ohnehin die Hälfte wirklich wichtiger Bücher vergessen. Achja, die Bücherdiebin auch. Aber wer hätte das, bei diesem Blogtitel, wohl gedacht?! :D

5. Wo ist dein lieblings Leseplatz?
Ich lese sehr gern in einem alten Stuhl, der direkt neben meinem Fenster und der Heizung steht. Von dort aus kann ich perfekt das Dorf beobachten, auch wer kommt und geht. Ich kann meine Meerschweinchen beobachten und ich habe es kuschlig warm.

6. Hörst du gern Musik beim Lesen?
Nein. Absolut nicht. Ich kann mich allgemein sehr schlecht konzentrieren (nicht nur aufs Lesen bezogen). Für mein Hirn ist jedes noch so kleine Geräusch eine Einladung vollkommen abzudriften.

7. Liest du gern gehypte Bücher oder lieber unbekannte?
Danach unterscheide ich grundsätzlich nicht. Ich lese, was mir gefällt und/oder empfohlen wurde. Wenn mich etwas interessiert, kann das unbekannt oder bekannt sein. Ich lese sehr gern Indieautoren oder Newcomer. Da habe ich gerade in den letzten Monaten viele tolle neue Autoren entdeckt, z.B. Peter Bunzel, Vanessa Sangue und Johanna Wasser. Aber ich lese auch sehr gern gehypte Bücher. Im Moment liegt die After-Reihe schon bereit, verschlungen zu werden.

8. Schaust du dir gerne Buchverfilmungen an?
Ja :) Meistens suche ich direkt nach dem Auslesen nach einer Verfilmung und hänge die sofort dran. Ich lese aber selten erst nachdem ich einen Film geschaut habe. Für mich muss die Reihenfolge immer Buch - Film sein. Ich habe einmal die Geisha innerhalb eines Tages gelesen, weil am Abend überraschenderweise der Film im TV lief :D

9. Was ist deine äteste SUB Leiche?
Haha. Das ist ein Buch, das ich mir als Kind gekauft habe ohne zu wissen, was ein SUB überhaupt ist. Es heißt "Das Kreuz der Kinder" und handelt von den Kreuzzügen. Ich werde das aber definitiv bald mal lesen! :D

10. Wonach sortierst du dein Bücherregal? (Gern mit Bild)
Ich sortiere nicht wirklich. Meine eigenen Bücher stehen so wie halt grad Platz ist :D Die "Lieblingsbücher" und die mit hübschem Buchrücken meist etwas weiter oben. Ansonsten sortiere ich eigentlich nur nach "Bücherei - ungelesen" "Bücherei  - gelesen" "Rezensionsexemplar". So dass ich seh, welche Bücher zuerst gelesen werden müssen und dann zurück zur Bücherei können.

11. Welches Buch hat dich in letzter Zeit richtig beeindruckt?
Mh... beeindruckt. Kommt drauf an in welchem Sinne. Johanna Wasser hat mich mit "Die sechste Farbe des Glücks" sehr beeindruckt, da das wirklich tief, sehr tief geht. Wen dieses Buch kalt lässt... :O Vanessa Sangue hat mich auch beeindruckt, da sie eine deutsche Newcomerin ist die absolut im Stile meiner Lieblingsautoren schreibt UND jünger ist als ich :D Das beeindruckt mich maßlos. Beeindruckt bin ich auch von "Der Schatten des Windes" weil es eine wahre Liebeserklärung an das Lesen ist. Das finde ich wunderschön.

Die Nominierten & Fragen

- folgen. Sorry >.< Ich schaffe es jetzt leider nicht, direkt rauszusuchen welche Blogs noch nicht nominiert wurden und welche denn überhaupt teilnehmen möchte. Ich reiche das aber definitiv nach!

9. Juni 2015

Gemeinsam Lesen

am Dienstag, Juni 09, 2015 26 Kommentare


Eine Aktion von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafón. Ich bin auf S. 93/526.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
In diesem Jahr bedeckte der Herbst Barcelona mit einer Schicht Laub, das wie Schlangenhaut durch die Straßen wirbelte.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Dieses Buch ist definitiv eine Liebeserklärung an das Lesen und an Bücher. Als "Bücherwurm" sind mir bereits viele Zitate ins Auge gesprungen, die es wert sind aufgeschrieben zu werden. Einfach weil sie schön sind. Die sehr poetische, aber keineswegs überladene Sprache von Carlos Ruiz Zafón ist wirklich schön. Dieses Buch erinnert mich ein bisschen an ein Lied. Ich habe das Gefühl, dass "spanischsprachige" Autoren irgendwie einen Sinn für's Erzählen haben. Ich dachte immer, dies sei nur den Südamerikanern eigen. Aber offensichtlich lässt sich das auf alle Autoren, die in Spanisch schreiben, ausweiten.

4. Habt ihr euch schonmal so sehr über einen Protagonisten geärgert oder euch von ihm genervt gefühlt, das ihr ein Buch deswegen abgebrochen habt, oder euch richtig durchkämpfen musstet?
Nein, daran kann ich mich nicht erinnern. Ich hatte zwar schon hier und da ein Buch, bei dem mir der Protagonist eher unsympathisch war. Aber richtig durchgekämpft? Sogar abgebrochen deswegen? Nein, ich glaube nicht. Mir ist es allerdings tatsächlich schon passiert, dass ich abgebrochen habe, weil mein Lieblingscharakter starb. Ihr habt jetzt drei Sekunden Zeit zu raten, welches Buch das wohl sein könnte. Na? Eine Ahnung? Genau. Sirius Black. Ich habe ungelogen Harry Potter nie zu Ende gelesen deswegen. Der Band, in dem Sirius stirbt, steht seit Jaaaaahren in meinem Regal, das Lesezeichen noch unberührt auf genau jener Seite. An diesem Tag hat mir ein Buch das erste Mal mein Herz gebrochen :D 

7. Juni 2015

[Rezension] Dark Hope

am Sonntag, Juni 07, 2015 0 Kommentare
Dark Hope: Gebieter der Nacht
Vanessa Sangue

Egmont LYX.digital
383 Seiten

Inhalt

Als Empathin ist Hailey die perfekte Besetzung für den Berater-Job am TLH, The Last Hope. Das TLH regelt das Zusammenleben zwischen Menschen und übernatürlichen Wesen seit der Wende, als das "magische Volk" in die Öffentlichkeit getreten ist. Mit ihren Fähigkeiten ist es Hailey gestattet, anderen ihren Schmerz zu nehmen. So betreut sie z.B. die Opfer von Gewaltverbrechen. Als sie eines Morgens am TLH ankommt, wartet bereits ein neuer, sehr brisanter Fall auf sie. Diesmal soll sie als Vermittlerin einspringen, zwischen niemand geringerem als dem Rudel Gestaltwandlerwölfe und dem Vampirclan. Eine tote Wölfin wird auf dem Gebiet der Vampire gefunden und es ist nun an Hailey, einen bevorstehenden Krieg zu verhindern. Einfacher gesagt als getan, denn Hailey spürt diese unglaubliche Anziehungskraft zum Anführer der Vampire, Kyriakos. Und dann verschwindet auch noch eine weitere Wölfin. Hailey muss bis an ihre Grenzen gehen, um diesen Fall zu lösen. Und ganz nebenbei muss sie ergründen, was es mit dieser besonderen Anziehungskraft zwischen dem Vampirkönig und ihr auf sich hat.

Meinung

Das Debüt von Vanessa Sangue hat mich wirklich umgehauen. Ich gebs ja zu, ich liebe Geschichten wie diese: eine Brise Kriminalfall, eine Brise Romantik, eine Brise Übernatürliches. Das ist für mich die perfekte Mischung. Mit  ihrem Roman Dark Hope ist es Vanessa Sangue gelungen, einen durch und durch spannenden Roman mit genau dieser Mischung zu schreiben. Die Charaktere sind greifbar und haben ihre Ecken und Kanten. Besonders positiv ist mir Kyriakos dabei aufgefallen. Bei ihm wird das erzählerische Talent der jungen Autorin besonders sichtbar. Ihr gelingt es mit Bravour, die verschiedenen Facetten des sonst eher unterkühlten Vampirs zu umschreiben. Die Stellen, wo er sich vor Glück wie ein kleiner Junge benimmt, sind wirklich herzerwärmend. Ich persönlich fand das auch durchaus realistisch (sofern man bei einem Vampirroman davon sprechen kann :D).
Die Geschichte selbst war in sich logisch und schlüssig, der Erzählstil flüssig und gut. Hier und da sind mir klitzekleine Wortwiederholungen, bzw. minimale Fehler aufgefallen. Aber das kann passieren. Besonders schön fand ich auch, dass dieses Buch an vielen Stellen zum Schmunzeln einlädt. Besonders witzig fand ich folgende Stelle: Hailey und ihr bester Freund, der Jaguargestaltwandler Trace, werden aufgehalten, weil eine Empfangsdame (oder etwas ähnliches) sich von der sexy Raubkatze komplett aus der Bahn werfen lässt. Hailey weiß die Situation geschickt zu lösen:

Mit einem wütenden Schnauben schlug Hailey Trance auf den Arm, was ihr einen verwirrten Blick von ihm und Blondchen einbrachte. "Baby! Du hattest mir versprochen, nicht mehr mit anderen Frauen zu fliren!" Hailey zog einen herzzereißenden Schmollmund und stemmte die Hände in die Hüften. "Ich bin schwanger von dir, verdammt noch mal!" Schniefend drehte sie sich wieder zu dem Blondchen um, das sie mit weit aufgerissenen Augen anblickte.

Für Fantasy-Freunde ein absolutes Muss, finde ich. Vanessa Sangue erinnert ein bisschen an Nalini Singh, ohne aber wie ein Abklatsch zu wirken. Absolut top!


6. Juni 2015

Samstagssuche #1

am Samstag, Juni 06, 2015 10 Kommentare


Es gibt so viele schöne, tolle (Buch-)Blogaktionen. Über diese bin ich heute dann gestolpert, auch wenn ich sie hier und da - glaube ich - schon einmal gesehen habe. Es wird eine Seite vorgegeben und man sucht min. 5 +/-  Zitate aus Büchern auf dieser Seitenzahl aus. 

S. 333

"Folgte er damit nur der Familientradition oder tatsächlich innerem Antrieb?"  (Uwe Tellkamp: Der Turm)

"Oh Gott, du und deine Geschichten!", ruft sie aus. "Den ganzen Tag, die ganze Nacht - du hast dich selber krank gemacht! Hör eine Weile auf damit, mein Lieber, das wird niemand schaden." (Salman Rushdie: Mitternachskinder) 

"Wir müssen einen großen und gefährlichen Kampf bestehen, frisch gewagt ist halb gewonnen!" (Grimm'sche Hausmärchen: Die Sieben Schwaben)

"Großer Wissender", versetzte Jisipu, der Fuchsköpfige, ", wir zweifeln nicht an der Wahrheit dessen, was du uns sagst. Und doch wollen wir dich bitten uns diese Wahrheit sehen zu lassen. Kannst du das?" (Michael Ende: Die unendliche Geschichte)

"Du glaubst, dass ich euch nicht gern habe?", sagte Thomas nach einer Weile und klang beinahe amüsiert. Doch dann wurde er ernst, und es wurde wieder still. Erschrocken blickte er zwischen Akhil, Kamala und Amina hin und her. "Denkt ihr wirklich, dass ich euch nicht gern habe?" (Mira Jacob: Die Aufforderung des Schlafwandlers zum Tanz)

3. Juni 2015

Es geht voran...

am Mittwoch, Juni 03, 2015 2 Kommentare

Es kommt mir irgendwie wie gestern vor. Nervös stand ich auf dem Campus, auf der Suche nach den Biologie-Ersties. Richtig gelesen. Meinen universitären Weg habe ich als Biologie-Student begonnen. Nach zwei Semestern war aber schnell klar: das möchte ich nicht mein Leben lang machen. Also begann ich 2011 mit dem Germanistik-Studium und nun - 4 Jahre später - am 03.06.2015 habe ich die Anmeldung für meine Bachelorarbeit abgegeben. Dank dieser verdammten Arbeit habe ich die letzten Nächte wach verbracht. Hier ein Leistungsnachweis, dort ein Exposé , hier eine Literaturliste. Um die für die Anmeldung notwendigen Unterschriften zu bekommen, war das alles notwendig. Nun aber steht das Thema fest, alle Dokumente sind im Prüfungsamt gelandet, jetzt muss ich auf die Bestätigung warten. Und falls ihr euch jetzt fragt, worüber genau ich schreibe; so lautet mein Thema:

Die Darstellung des Nationalsozialismus und ihre Funktion für die Kinder- und Jugendliteratur der frühen DDR

 Ihr glaubt gar nicht, wie spannend dieses Thema ist :) Angefangen hat alles mit den alten Kinderbüchern meiner Oma, die von Generation zu Generation gelesen wurden - also auch von mir. Als kleines Kind habe ich mir nichts dabei gedacht, dass im Kinderbuch der "gute" Antifaschist vom SA-Mann ermordet wird. Und auch, dass der Verfasser immer und immer wieder darauf hinweist, wie gut der Kommunismus ist. Heute ist mir natürlich klar, was da betrieben wurde. Wie manipulativ die Literatur war. Und das ist auch ein ganz wichtiger Aspekt in der Literatur. Viele Texte dienen der Meinungsbildung und der Aufarbeitung von Erlebtem. Gerade Kinderbücher sind meist auf Erziehung ausgerichtet. Deswegen werde ich in meiner Arbeit nicht nur erarbeiten, was dargestellt wurde, sondern auch warum man den Kindern nun genau das in dieser Art und Weise erzählt hat. 



2. Juni 2015

Gemeinsam Lesen

am Dienstag, Juni 02, 2015 26 Kommentare


Eine Aktion von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese "Dark Hope" von Vanessa Angue. Ich bin auf S. 53/338.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Blade, Ash", sagte Kyriakos leise und der Blick der beiden Vampire richtete sich auf ihn.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Bis jetzt erinnert mich das Buch ein ganz klein wenig an ein Crossover von Nalini Singhs PsyChangeling- und Guildhunters-Reihe :D Vampire, sexy "gottgleicher" Übervampir, riesiger Turm als Zentrale der Vampire, emotionale Gestaltwandler, taffe junge Frau mit problematischen Hintergrund. Ich habe aber trotzdem nicht das Gefühl, das Buch schon einmal gelesen zu haben oder - schlimmer - das etwas "kopiert" wäre. Die Geschichten ähneln sich einfach und das finde ich persönlich ganz gut so. Welches schönere Kompliment könnte man einem Buch machen, als dass es einen an die Lieblingsreihen erinnert? 

4. An welchem Ort befindest du dich in deinem aktuellen Buch? 
Würdest du gerne mal dorthin reisen und was würdest du dort unternehmen?
Ich befinde mich in meinem Buch in New Orleans. Und ja, dorthin würde ich definitiv einmal reisen wollen wenn ich nicht solche Angst vor Flugzeugen hätte :D Als VampireDiaries- und Originals-Fangirl würde ich natürlich erstmal die Stadt unsicher machen und die Orte suchen, die man so aus The Originals kennt :D Sonst würde ich wohl die typischen Sehenswürdigkeiten abklappern und einfach das "Feeling" genießen. 

1. Juni 2015

Leseliste Juni 2015

am Montag, Juni 01, 2015 2 Kommentare

Ein neuer Monat beginnt :) Vorerst habe ich mir folgende Bücher vorgenommen. Das kann sich, vor allem nach dem Büchereibesuch am 12.06. jedoch nochmal ändern ;) 

  1. Arbeit und Struktur
  2. Das Kind
  3. Der Schatten des Windes
  4. Verachtung
  5. Alica
  6. Die Farbe Lila
  7. Ich will doch bloß sterben, Papa
  8. Coole Eltern leben länger
  9. Zug der Waisen
  10. Die vergessene Tochter
  11. Drachenwacht
  12. Hitler 2.0
  13. After Truth
  14. After Passion
  15. Mitternachtskinder
  16. Dark Hope
  17. Light & Darkness
  18. Die Überlebenden
Ohje... Ganz schön viele :D Gut, alle werde ich sicher nicht schaffen. Aber mal schauen :) Je mehr ich schaffe, desto besser! 




[Gelesen] Mai 2015

am Montag, Juni 01, 2015 0 Kommentare
Hier könnt ihr sehen, welche Bücher ich im Monat Mai gelesen habe :)





Jane Austen: Überredung
Wladimir Kaminer: Meine russischen Nachbarn
Gabriel Garcia Marquez: Ich bin nicht hier, um eine Rede zu halten
Mira Jacob: Die Aufforderung des Schlafwandlers zum Tanz
Johanna Wasser. Die Sechste Farbe des Glücks
Cassandra Clare: City Of Bones


 

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