29. Februar 2016

Falls ihr bei Aktionen teilnehmt, wie viel kommentiert ihr bei anderen? Oder seid ihr eher stille Mitleser?

am Montag, Februar 29, 2016 16 Kommentare
Ich nehme durchaus hier und da an Aktionen teil, die von und/oder für Blogger organisiert werden, z.B. Blogtouren, oder aktuell die Bad-Boy-Aktion vom LYX Storyboard, das Gemeinsame Lesen und natürlich nicht zuletzt die Montagsfrage. Wenn ich an Aktionen teilnehme, achte ich auch darauf, bei den anderen Teilnehmern vorbeizuschauen und meine Kommentare zu hinterlassen. Allgemein möchte ich gern mehr auf anderen Blogs kommentieren. Ich weiß ja selbst wie es sich anfühlt, wenn keiner auf die Beiträge reagiert. Da fragt man sich ja doch teilweise: Wofür die Mühe?

Allerdings erwische ich mich auch dabei, dass ich nicht immer und nicht regelmäßig Gegenbesuche abstatte oder einfach mal durch meine Blog-Liste scrolle, mich durchklicke, lese und kommentiere. Ich habe mir bereits vorgenommen, das öfter zu tun. Es würdigt einfach die Arbeit des anderen Bloggers und das finde ich ungemein wichtig.Gerade so entstehen ja die tollsten Vernetzungen untereinander. Allerdings finde ich es auch wichtig, dass die Kommentare wirklich ehrlich gemeinte sind. Es gibt auch Nutzer, die einfach irgendetwas kommentieren, um dann ihren eigenen Link darunter zu setzen und auf Besuch zu hoffen. Natürlich möchte ich durch Kommentare auch auf meinen eigenen Blog hinweisen. Aber irgendeinen sinnlosen Quatsch kommentieren, nur um meinen Link zu platzieren? Für mich ein NoGo. 

27. Februar 2016

Jennifer Niven: All die verdammt perfekten Tage

am Samstag, Februar 27, 2016 0 Kommentare
Jennifer Niven
All die verdammt perfekten Tage

Limes Verlag 2015
400 Seiten

Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…


Violets Leben ist nicht mehr das, was es einmal war. Die einstige Cheerleaderin, Sonnenschein, beliebte Schülerin wird zu einem nachdenklichen Menschen, der sich in seinem Schneckenhaus verkriecht. Nach dem Tod ihrer Schwester bei einem Autounfall, den Violet als Beifahrerin überlebt, muss sich das Mädchen in ihrem neuen Leben zurecht finden und gelangt dabei auf Abwege, die sie eines Tages auf den Glockenturm der Schule führen. Dort begegnet sie Finch, der gerade wieder einmal über die Endlichkeit seiner eigenen Existenz sinniert. Er kann die vor Angst erstarrte Violet beruhigen und sie vom Turm lotsen. Kurze Zeit später beginnen sie auf Finch's Initiative hin ein Schulprojekt, gemeinsam erwandern sie Indiana. Und aus dem Schulprojekt wird schon bald eine ernst zu nehmende Liebe zwischen Theodore Finch, dem Freak, und Violet Markey, dem bezaubernden, aber zerbrochenen Mädchen. Doch Finch hat mit seinen ganz eigenen Dämonen zu kämpfen. Wird Violet ihn davor retten können?

Der von Jennifer Niven verfasste Roman All die verdammt perfekten Tage hinterlässt mich mit vielen, vielen Tränen und einem gebrochenen Herzen. Dieses Buch hat so zirka alle Emotionen aus mir heraus gekitzelt, die man sich vorstellen kann: ich habe herzhaft gelacht, verliebt gekichert, gestaunt und von ganzem Herzen geweint. Finch und Violet sind mustergültige Protagonisten, vielschichtig, tiefgründig und absolut liebenswert. Schon nach wenigen Seiten habe ich mir gewünscht, dass Finch doch bitte sofort an meiner Haustür klingeln soll, weil ich ihn kennen lernen möchte. Jennifer Niven hat einen wunderschönen, lockeren aber auch poetischen Erzählstil, der die Geschichte aus zwei Perspektiven berichtet: aus Violets Sicht und aus Finchs. So erhält der Leser eine sehr differenzierte Sicht auf die Beziehung. Die Sicht eines Jungen, der sich nach dem Tod sehnt. Und die Sicht eines Mädchens, dass wieder zurück ins Leben finden muss, nachdem sie dem Tod ins Gesicht geblickt hat. Immer wieder streut die Autorin klug gewählte Zitate in den Text.  

Man kann sehr viel lernen, von diesem Theodore Freak. Man lernt, richtig zu leben. Zu genießen. Das Schöne in den kleinen Dingen des Lebens zu sehen. Und man lernt auch viel vom ultravioletten Licht. In die Welt zu gehen, statt sich im Schneckenhaus zu verkriechen. Zu lieben, obwohl man unsicher ist. Sich auf etwas einlassen, auch wenn man es sich selbst nicht zutraut. All die verdammt perfekten Tage behandelt ein ungemein wichtiges, leider viel zu oft tabuisiertes Thema und gehört bereits jetzt zu meinen Jahreshighlights. Ich habe selten ein so wunderschönes und berührendes Buch gelesen. 

26. Februar 2016

Martin Suter: Das Bonus-Geheimnis

am Freitag, Februar 26, 2016 2 Kommentare

Martin Suter
Das Bonus-Geheimnis
und andere Geschichten aus der Business Class

Diogenes Verlag
192 Seiten

Die Managergehälter - wie kann es anders sein - sind ein unerschöpfliches Thema in diesen neuen und letzten Business-Class-Geschichten. Und - die zweite erogene Zone der Manageridentität - der saftige alljährliche Bonus.

"Hör dir das mal an." - so fangen häufig gute, spontane Begegnungen mit Büchern an. So auch bei Martin Suter: Das Bonus-Geheimnis. Ich kannte den Autor noch nicht, als meine Mutti freudestrahlend ins Zimmer platzte und mir mit die Pointe ankündigenden Lachfältchen eine der knappen Kurzgeschichten vorlas. Kurze Zeit später lachte auch ich aus vollem Hals, denn Suter zeichnet ein herrliches, sehr reales Bild der "Business Class". Als Familienmitglied eines Geschäftsmannes habe ich mich immer und immer wieder in den Geschichten des Buches wiedergefunden und herzlich gelacht. Suter hat einen sehr frischen, humorvollen und doch knappen Erzählstil. Die Geschichten umfassen selten mehr als drei Buchseiten. Ein erfrischend komisches Büchlein, was der Schweizer dem Leser da präsentiert. Daumen hoch!

23. Februar 2016

23.02.2016

am Dienstag, Februar 23, 2016 14 Kommentare
1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese (unter anderem) "All die perfekten Tage" von Jennifer Niven. Ich bin auf S. 76/400.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Am Sonntagabend fahren Kate, Decca und ich für das wöchentliche Pflichtabendessen zum neuen Haus meines Vaters in der wohlhabenderen Gegend der Stadt.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ich hab ehrlich gesagt ein bisschen Angst vor dem Buch. Ich habe Besprechungen auf Facebook und anderen Blogs gesehen und mich - zugegeben - mal wieder selbst gespoilert und weiß daher, was mich in etwa erwartet. Ich liebe den Erzählstil der Autorin und Finch ist einfach nur supersympathisch und ein wundervoller Mensch. Er ist einer dieser Charaktere, den man am liebsten in der Realität kennen lernen möchte. Mit dem man stundenlang reden und die Zeit verbringen möchte. Der witzig ist und charmant, tiefsinnig und ein bisschen verrückt, aber auf die positive Art und Weise. Ich habe ehrlich gesagt bereits nach nur 76 Seiten das Gefühl, eines meiner Lieblingsbücher des Jahres vor mir liegen zu haben. 

4. Würdest du gerne mal in einer Buchhandlung übernachten und wie würdest du es dir vorstellen?
Mh... ich weiß nicht. Die Möglichkeit, all die Bücher einmal durchzublättern, mich in verschiedene Bildbände zu verkriechen, klingt schon toll. Viele Buchhandlungen haben ja mittlerweile auch eine kleine Wohlfühlecke mit Couch und Kaffeeautomat. Da ließe es sich sicher schon aushalten. Allerdings würde ich jetzt nicht "zuschlagen", wenn sich mir die Chance bieten würde. Zum einen weil ich eh die ganze Zeit verschlafen würde; ich bin so ein total langweiliger Frühinsbettgeher und bin spätestens um acht müde :D Zum anderen würde mir dann doch die Bequemlichkeit dabei fehlen; ein Bett, ein Kühlschrank, eine Toilette.  Also jein. Ich würde zwar gern mal ungestört durch eine Buchhandlung oder Bibliothek stöbern, aber es muss nicht gleich eine ganze Nacht sein. 

22. Februar 2016

Wie kommst du mit Gewalt in Büchern zurecht? Magst du blutige Szenen oder lehnst du sie ab?

am Montag, Februar 22, 2016 4 Kommentare


Gewalt wirklich bewusst wahrgenommen und darüber nachgedacht habe ich bisher noch nicht. Meinen Lieblingsbuchreihen und Fernsehserien ist es geschuldet, dass ich wohl ziemlich "abgestumpft" bin. Meine Lieblingsgenre kommen irgendwie doch immer wieder blutig daher: Krimis und (Urban) Fantasy. Ich störe mich daher nicht an blutigen Szenen, solange sie gut in die Geschichte eingebettet sind. Ich habe ehrlich gesagt auch keine Vorbehalte gegen die Beschreibung sexueller Gewalt. Wichtig finde ich nur, dass keine plumpen Formulierungen benutzt werden. Aber das könnte man auch wieder auf den gesamten Schreibstil ausweiten und betrifft nicht nur gewalttätige Passagen. 

Es gibt natürlich Stellen, die sind mir zu gruselig-blutig. Allerdings störe ich mich dann mehr daran, da ich ein ängstlicher Typ bin und nicht etwa, weil es mir moralisch missfällt. Wenn ich Bücher übers Morden, blutrünstige Vampire und andere wildgewordene Fantasywesen lese, gehe ich einfach auch schon mit dieser Erwartung heran. Oder wenn ich z.B. ein Buch über gesellschaftliche Missstände lese, wo Vergewaltigungen eine Rolle spielen. Das heißt natürlich nicht, dass ich irgendetwas davon im realen Leben befürworte. Aber in Büchern darf ruhig alles angesprochen werden, von schwarz über grau bis weiß. 

16. Februar 2016

16. Februar 2016

am Dienstag, Februar 16, 2016 1 Kommentare



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese nach wie vor einige Bücher parallel :D Agatha Christies: "Poirots erste Fälle", "Der Hobbit", "Das Bonusgeheimnis" und momentan vor allem "Der Schneemann" von Jo Nesbø, weswegen ich mich diese Woche auch bei dieser Aktion auf dieses Buch beschränken möchte. 
Ich bin dort auf S. 224.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Gunnar Hagen lief mit raschen Schritten über den Flur."


3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ich mag das Buch sehr gerne. Der Fall selbst ist irgendwie schon sehr creepy und absurd, richtiges Gänsehautfeeling ist da vorprogrammiert. Ich mag den Schreibstil Nesbøs und habe mich rasch mit den Protagonisten angefreundet. Man legt das Buch ungern aus der Hand. 


4. Man sympathisiert oder verschießt sich in Serien schnell in den Antagonisten, wie sieht es bei dir in Büchern aus? Bösewicht hui oder pfui?
Mh.... das ist immer sehr vom Antagonisten anhängig. Es kommt durchaus vor, dass ich mit den Antagonisten sympathisiere. Aber bei den Büchern, die ich momentan lese, ist das eher weniger der Fall. Mir kommen da jetzt die Lesser aus der Black Dagger Reihe in den Kopf. Die finde ich wenig anziehend oder sympathisch. 

15. Februar 2016

Wie lange seid ihr pro Woche/Tag am Blog beschäftigt?

am Montag, Februar 15, 2016 2 Kommentare

Mh... Das ist sehr unterschiedlich. An "normalen" Tagen nicht lange. Da schau ich mal vorbei, beantworte Kommentare und ja. Je nach "Menge" dann wohl 10-20 Minuten. Montags und Dienstags nehme ich ja an Blogaktionen teil, das dauert dann schon etwas länger. Aber eine genaue Zeit... uff. Und eben, wenn ich eine Rezension schreibe oder einen anderen Beitrag. Ich schätze, ich komme in der Woche auf etwa 2-5 Stunden je nach Beitragsanzahl, Facebook & co. 

9. Februar 2016

J.R.Ward: Bruderkrieg

am Dienstag, Februar 09, 2016 2 Kommentare
Bruderkrieg
Black Dagger, Bd. 4
J.R.Ward

Heyne 2007,
304 Seiten.
7,95 €

"Rhage, der schönste und tödlichste Krieger der BLACK DAGGER, hat, ohne es zu wollen, große Gefahr über die Bruderschaft gebracht: Die Gesellschaft der Lesser plant seine Vernichtung, und die Jungfrau der Schrift will seinen Verstoß gegen ihre Gebote bestraft sehen – denn Rhage hat sich in eine menschliche Frau verliebt, die todkranke Mary Luce. Obwohl Wrath, der König der Vampire, seinen Bruder beschützen will, muss er sich dem Willen der Jungfrau beugen. Um Mary zu retten, lässt sich Rhage auf ein gefährliches Spiel ein: Nur wenn es ihm gelingt, den entsetzlichen Fluch zu überwinden, der seit einem Jahrhundert auf ihm lastet, hat er eine Chance gegen die übermächtige Bedrohung. Und während er sich seinen Feinden entgegenstellt, muss Mary ihren ganz eigenen Kampf aufnehmen …"

Der vierte Band der Black Dagger Reihe schließt nahtlos an den dritten Teil an. Mary ist nun bei Rhage eingezogen, doch die Gefahr ist nicht gebannt. Die Lesser sind auf der Suche nach der jungen Frau und Rhages "Bestie" meldet sich immer wieder zu Wort, denn auch der Fluch Rhages hat sich in Mary verliebt und drängt auf eine Vereinigung. Er fürchtet also eine dreifache Gefahr für Mary: die Lesser, der Krebs und er selbst. 

Der dritte Band ließ sich super lesen und war spannend bis aufs letzte Blatt. Ward lädt den Leser mit ihrem schlichten, jedoch ergreifenden Erzählstil zum Mitfiebern ein. Die Geschichte Rhages und Marys ist eine herzzerbrechende und wunderschöne. Doch auch Zsadist findet in diesem Teil der Reihe einen Platz. Man erfährt erstmals näheres zu dem gebrandmarkten Bruder. Der Teil dieser Reihe hat mich daher auf ganzer Linie überzeugt: klasse Inhalt, toller Erzählstil und plastische, liebenswürdige Figuren. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil und kann die Reihe jedem Romantacy-Leser wärmstens ans Herz legen!

09.02.2016

am Dienstag, Februar 09, 2016 12 Kommentare

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese zur Zeit wieder schrecklich viel parallel. Vier Bücher, um ehrlich zu sein:

Martin Suter: Das Bonus Geheimnis (S. 112/185)
Jo Nesbo: Schneemann (S. 113/488)
J.R.R. Tolkien: Der Hobbit (S. 58/320)
J.R.Ward: Bruderkrieg (S. 184/301)

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Die Ferien sind vorbei, und vor Evenline Holzer liegt wieder das normale Leben in seiner ganzen unerbitterlichen Übersichtlichkeit." (Bonus Geheimnis)

"Hagens Gesicht verschloss sich und wurde hart." (Schneemann)

"Obwohl das Wetter besser wurde, sangen sie an diesem Tag keine Lieder und erzählten sich keine Geschichten; auch nicht am nächsten Tag und am übernächsten." (Der Hobbit)

"Das Blöde war nur, dass deine Wunden zu schwerwiegend waren, und du seitdem hier herumliegst." (Bruderkrieg)


3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich trenne das mal und schreib zu jedem Buch ein bisschen :D

Auf Martin Suter "Das Bonus Geheimnis" bin ich eher durch Zufall gestoßen. Es handelt sich um ein sehr knappes Büchlein mit Kurzgeschichten rund ums Business. Meine Mama lieh sich dieses Buch in der Bücherei aus und las mir daraus vor, bis ich selbst große Lust hatte zu lesen. Die Kurzgeschichten sind knapp, pointiert und urkomisch.

Den Schneemann von Jo Nesbo mag ich sehr gern. Ich kam durch die auf ARTE ausgestrahlte Serie Occupied auf den Autor und ich finde Schneemann verdammt spannend und irgendwie auch arg gruslig. Ich möchte nur kurz erwähnen, dass da ein gottverdammter Schneemann mit dem Kopf einer Leiche in der Gegend herumsteht. Creepy!

Den Hobbit lese ich nun schon zum zweiten Mal. Ich lese ihn für eine der Challenges erneut und liebe ihn so, wie ich ihn schon das letzte Mal geliebt habe. Bilbo, Gandalf & co sind eben doch wie alte Bekannte :) 

Und zuguterletzt Bruderkrieg. Ich wollte den vierten Teil der Black Dagger Reihe eigentlich erst einmal liegen lassen, bis ich den Rest gelesen hab - tja, is nix draus geworden. Der dritten Band hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich den Cliffhanger nicht ertrug und sofort weiter gelesen habe. Btw.: Ich liebe Mary und Rhage *-*

4. Kommst / Kamst du über die Karnevalstage viel zum Lesen, oder hast du lieber eine Runde gefeiert? :)

Ich merke von den "närrischen Tagen" gar nichts, um ehrlich zu sein. Im Moment arbeite ich von zuhause aus, das Studium hat noch nicht wieder begonnen und ich verlasse daher das Haus eh nicht. Tue ich es doch, stolpere ich auch nicht über den Fasching, denn hier ist der gar nicht so verbreitet. Das einzige, was ich merke, ist, dass mein Papa heute eher Feierabend hat :D
Ich bin aber auch nicht schade drum. Ich mag Feiern nicht. Ich mag Verkleidungen nicht. Dementsprechend könnt ihr euch ja vorstellen, wie ich zum Karneval stehe. (Gibt es eigentlich noch andere Menschen außer mich, die sich vor verkleideten Menschen fürchten?! :D)

8. Februar 2016

Wie steht ihr zum Anfragen und unaufgeforderten Erhalten von Rezensionsexemplaren?

am Montag, Februar 08, 2016 8 Kommentare

Ich arbeite an sich sehr viel mit Rezensionsexemplaren. Mir haben sich daraus bereits einige Kontakte und Zusammenarbeiten mit Verlagen ergeben. Als Bloggerin und natürlich auch als Germanistin sind solche Kontakte für mich etwas Besonderes. Ich freue mich darüber, im regen Austausch mit Verlagen zu stehen.  Daraus ergab sich auch eine nun schon zweimalige Teilnahme an einer Blogtour, die vom Verlag  Egmont LYX für die Autorin Vanessa Sangue ausgerichtet wurde. Ich gebe zu, dass ich wohl anders nicht auf die Autorin - die mittlerweile zu meinen Lieblingen zählt! - aufmerksam geworden wäre. Und dies ist nur ein Beispiel. Erhalte ich Rezensionsanfragen von Verlagen, schaue ich auch gern einmal über den Tellerrand hinaus und lese, wozu ich im Normalfall wohl nicht gegriffen hätte. 

Ich erhalte zudem sehr, sehr häufig Anfragen von Indie-Autoren. Ich muss zugeben, dass das mittlerweile ein bisschen Überhand nimmt. Ich komme gar nicht hinterher, den Autoren zu antworten. Schlicht, weil die Masse mich überwältigt und ich leider nicht immer die Zeit finde, sofort zu antworten. Momentan nehme ich auch keine Rezensionsexemplare mehr an, außer ich frage von mir aus an oder das Buch wirft mich wirklich vom Stuhl. Allerdings finde ich das persönlich sehr schade. Denn viele Indie-Autoren erbitten von mir nicht nur eine Rezension, sondern auch eine fachliche Meinung. Ich bin mir nicht sicher, wie oft es bloggende Germanisten gibt. Allerdings wird dies häufig als Kriterium genannt, warum die Autoren gerade von MIR rezensiert werden möchten. So kam es auch, dass nun schon einige Autoren "auf der Matte" standen und sich ein Korrektorat/Lektorat wünschten. Bin ich überzeugt von einem Buch, übernehme ich dies hier und da auch mal gerne. Allerdings steckt dahinter sehr, sehr viel Aufwand. 

Um nun nach diesen Ausschweifungen nochmal zur Frage zurück zu kommen: Ich frage selbst gern hier und da mal nach, wenn mich ein Buch besonders interessiert. Treten Autoren oder Verlage an mich heran mit der Bitte, ein Buch zu rezensieren, schaue ich mir dies gern an und je nach Interesse sage ich auch zu. So sind schon die schönsten Zusammenarbeiten entstanden. Unaufgefordert erhaltene Rezensionsexemplare lese ich auch, allerdings  lese ich diese wann es mir passt und in den Zeitplan passt, während ich bei abgesprochenen Exemplaren natürlich versuche, die Bücher schnellstmöglich zu bearbeiten. 

7. Februar 2016

J.R. Ward: Ewige Liebe (BD 3)

am Sonntag, Februar 07, 2016 2 Kommentare
Ewige Liebe
Black Dagger, Band 3
von J.R.Ward

Heyne Verlag 2007,
288 Seiten.

Er ist wieder da; der Krebs ist in Marys Körper zurückgekehrt. Die junge Frau, die ihre Eltern früh verlor und ehrenamtlich bei einer Selbstmord-Hotline arbeitet, wird vollkommen aus der Bahn geworden. Doch dies sind nicht ihre einzigen Sorgen: ein stummer Junge schleicht sich Abends auf ihr Grundstück und wirkt vollkommen verloren. Doch Marys Nachbarin Bella weiß Hilfe: gemeinsam fahren sie zu einem "Trainingszentrum". Was Mary nicht weiß, dieses vermeintliche Trainingszentrum ist das Hauptgebäude der berüchtigten Black Dagger Bruderschaft. Sie soll als Übersetzerin für den Jungen dienen und danach ihr Gedächtnis verlieren. Doch es kommt etwas dazwischen; oder besser gesagt: jemand. Denn Rhage, der wegen seines guten Aussehens auch Hollywood genannt wird, trifft auf Mary und es ist sofort um den Bruder geschehen. Doch durch sein Werben bringt er die krebskranke Frau in Gefahr. Die Lesser nehmen sie ins Visier und Rhage muss sich gegen die Bruderschaft stellen, um die Frau, die als erste sein Herz berührt, zu schützen. 

J.R.Ward hat mich gleich zu Beginn mit der Black Dagger Reihe begeistert. Nach den ersten zwei Bänden, die von der Liebe Wraths zu Beth erzählen, geht es nun um ein Mitglied der Bruderschaft. Der gut aussehende Rhage kämpft mit sich selbst, denn ihm wurde ein Fluch auferlegt der ihn, wenn er "eskaliert" zu einem Monster werden lässt, das alles und jeden in seiner Nähe in Gefahr bringt.  Er versucht sich durch unbedeutende Liebschaften Abhilfe zu verschaffen, denn der Sex erdet ihn. Dann jedoch begegnet er Mary, die ihn erstmals wirklich berührt. Die Geschichte ist eine wirklich schöne. Die krebskranke, unsichere, gezeichnete Frau und der wunderschöne, jedoch bis ins Tiefste zerfressene Vampir. Sie schützen und heilen einander auf eine wirklich rührende Art und Weise. Ward gelingt es einmal mehr, ihre Figuren sehr plastisch und greifbar herüber zu bringen. Die Sprache ist nun keine Überragende, aber absolut dem Genre entsprechend. Mir sind auch einige, sehr amüsante Stellen aufgefallen. Man kommt also auch hier und da ins Schmunzeln. Für mich persönlich eine tolle Fortsetzung der Reihe und ich freue mich schon auf den nächsten Teil. 
 

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